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  • Kane & Lynch: Dead Men - Zwei glorreiche Halunken - Leser-Test von Goreminister

    Kane & Lynch: Dead Men - Zwei glorreiche Halunken - Leser-Test von Goreminister Erinnert sich noch jemand an die Gecko-Brüder? Spätestens wenn man dazu noch den Filmtitel From Dusk 'til Dawn erwähnt, werden viele wissen, wer diese beiden Psychopathen sind, doch was haben Seth und Richard Gecko mit den beiden Hauptprotagonisten aus Kane & Lynch: Dead Men zu tun? Eine ganze Menge, da sich die Entwickler aus dem Hause IO Interactive ausgiebig an den Charaktereigenschaften der beiden Film(anti)helden bedient haben...

    Da wäre zum einen Adam "Kane" Marcus, der Kopf des Duos. Kane ist ein ehemaliger Söldner, der bei einem gescheiterten Auftrag für den Tod von 25 venezolanische Staatsbürgern verantwortlich war und demzufolge zum Tode verurteilt wurde. Auch Psychopath James Seth "Lynch" wurde zum Tode verurteilt, weil er seine Ehefrau auf bestialische Art und Weise ermordet haben soll und so sitzen die beiden gerade im Gefängnistransport, welcher sie in eine Todeszelle verlegen soll, als es zu einem Zwischenfall kommt, welcher den beiden zu einer spektakulären Flucht verhilft. Dabei war diese Flucht von langer Hand geplant, denn Kanes ehemaligen Partner von der Söldnerorganisation The 7 haben noch etwas ganz spezielles mit dem mutmaßlichen Verräter vor, da er die Bruderschaft um die Beute des letzten Coups betrogen haben soll. Um sicher zu gehen, das Kane auch tut, was ihm von den Gangstern befohlen wird, haben diese seine Frau und Tochter entführt, die Kane selber das letzte mal vor vierzehn Jahren zu Gesicht bekommen hat. Der Deal der dem (Anti)Helden vorgeschlagen wird ist also denkbar einfach: Beschaffe die Beute, ansonst müssen die beiden sterben. Damit er nicht auf dumme Gedanken kommt, wird ihm Lynch zur Seite gestellt, welcher regelmäßig Bericht erstatten soll, wie die Wiederbeschaffung der Beute vonstatten geht. Doch es wäre ja zu einfach, wenn alles glatt laufen würde und so gerät das Duo Infernale immer mehr vom Regen in die Traufe, während sich die Spirale der Gewalt immer weiter und weiter dreht. Dabei kommt es zu jeder Menge Wendungen in der Story, welche den Spieler die gesamte Zeit über fesseln sollte.
    Dabei haben sich die Entwickler, wie bereits erwähnt, ordentlich bei Filmfiguren aus den Streifen des Kult-Regisseurs Quentin Tarantino bedient und dies mit einer ganzen Portion Michael Bay-Action verfeinert. Allein die Dialoge in den Ladesequenzen erinnern immer wieder an die charismatischen Antihelden der Tarantino-Filme, wohingegen Szenen, in denen man aus fahrenden Autos auf die Polizei feuern muss an bestes Actionkino aus der Feder eines Michael Bay, bzw. Jerry Bruckheimer erinnern. Die Präsentation stimmt also und sollte den geneigten Spieler ebenso in ihren Bann ziehen, vor allem, weil sich die Sache immer weiter zuspitzt und in einer wahren Tragödie zu enden droht. Spoilern wollen wir an dieser Stelle allerdings nicht...

    Wenn wir uns im Gegensatz zur wirklich gelungenen Story allerdings die Steuerung etwas genauer ansehen müssen wir leider feststellen, das diese alles andere als gelungen ist. Vor allem was die Zieloptik angeht wurde ein wenig geschlampt um es gelinde auszudrücken. Zielt man auf Gegner und erwischt diese anscheinend auch mit einem sauberen Kopfschuss, so bleiben diese manchmal einfach stehen. Nicht selten geht so ein ganzes Magazin drauf, nur um einen einzelnen Gegner auszuschalten. Zum Glück muss man sich keine Sorgen darüber machen, das der Patronenschacht der jeweiligen Waffe leer bleibt, da man regelmäßig mit neuer Munition versorgt wird. Entweder schnappt man sich die zurückgelassenen Patronen erledigter Feinde oder man nähert sich seinem psychopathischen Partner, welcher immer gerne ein volles Magazin herüberwirft.
    Darüber hinaus gestaltet sich die Bewegung der Spielfigur ein ums andere mal etwas schwammig und ungenau, so das gerade Anfänger schnell der Frust packt. Erfahrenere Spieler können sich mit diesen Unzulänglichkeiten sicherlich besser arrangieren, doch all dies hätte nicht sein müssen. Manchmal wirkt das Spiel in solchen Belangen etwas unfertig, bzw. nicht sonderlich ausgereift und auch die Kamera kann den Spielspaß manchmal etwas schmälern, da sich diese nicht immer optimal ausrichten lässt. Fairer Weise sei erwähnt, das es in diesem Bereich Dutzendweise schlechtere Spiele gibt und man nach einer Eingewöhnungsphase schon irgendwie klar kommt.
    Dabei gestaltet sich die Steuerung generell eigentlich so, wie man es von anderen 3rd Person Shootern her kennt. Mit der R-Taste wird gefeuert, wohingegen man mittels L-Taste etwas genauer zielen kann, was manchmal auch dringend erforderlich ist um seinem Partner Deckung zu geben.
    Deckung hingegen sucht sich die eigene Spielfigur selber, wenn man an einen dafür vorgesehenen Punkt, wie z.B. an eine Säule, eine Ecke oder ein Fahrzeug gelangt, was ein weiteres kleines Problem darstellt. Während man bei anderen 3rd Person Shootern eine bestimmte Taste drücken muss, um in Deckung zu gehen, geschieht dies bei Kane & Lynch automatisch, doch nicht immer wird die Deckung sofort als solche erkannt, was zu verheerenden Situationen führen kann. Nicht selten muss man im Trial & Error-Verfahren herausfinden, welche Stelle sich als schützend erweist.
    Ansonsten kann man mittels digitalem Steuerkreuz seine Waffen wählen, wobei man immer nur eine Handfeuerwaffe, sowie ein großkaliberiges Gewehr mit sich führen kann. Möchte man die Gegner mit Granaten vernichten, drückt man in der Standardeinstellung der Steuerung den RB-Knopf, während man den LB-Button dazu nutzt um sich schleichend vorwärts zu bewegen.

  • Kane & Lynch: Dead Men
    Kane & Lynch: Dead Men
    Publisher
    Eidos
    Developer
    IO Interactive
    Release
    14.04.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Kane & Lynch: Dead Men
Kane & Lynch: Dead Men - Zwei glorreiche Halunken - Leser-Test von Goreminister
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21.01.2008
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