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  • Kelly Slater's Pro Surfer: Wellenkönig/in - Leser-Test von pineline

    Kelly Slater's Pro Surfer: Wellenkönig/in - Leser-Test von pineline Großen Namen aus dem Show-Business und ganz besonders aus dem Sportbereich stehen oft Pate für ein ....... nicht selten unterdurchschnittliches und manchmal sogar richtig mieses Videospiel. Aufgrund der zahlreichen schlechten Erfahrungen ist daher eigentlich immer Vorsicht beziehungsweise Skepsis angebracht, so zunächst auch im Fall von "Kelly Slater's Pro Surfer", was als Vertreter einer Trendsportsport (wie mittlerweile so üblich) gleich für mehrere Spielkonsolen gleichzeitig erschien. Konzentrieren möchte ich mich auf die X-Box-Version, wobei ich gleich zu Beginn meines Berichts Entwarnung geben möchte: zu meinem großen Erstaunen handelt es sich hier nämlich um ein weit überdurchschnittliches Sportspiel, welches sogar bei genauerer Betrachtung keine wesentlichen Mängel aufweist. Es als Hit zu bezeichnen, ist daher gar nicht einmal so abwegig, Fans dieses Genres greifen so oder so zu, aber auch andere Videospieler/innen sollten mehr als nur einen flüchtigen Blick auf dieses gelungene Sportspektakel riskieren, zumal der Mehrspielerspaß durch den angebotenen Splitscreen-Modus erfreulicherweise auch nicht zu kurz kommt.

    Wie der Titel es unschwer vermuten lässt, steht der Surfsport im Mittelpunkt, welcher bis dahin eigentlich auf der neuen Konsolengeneration stark vernachlässigt wurde. Ähnlichkeiten zum berühmten "Tony Hawk Skateboarding" sind zwar vom Spielprinzip her unverkennbar, jedoch haben wir es hier keineswegs mit einem müden Abklatsch zu tun, ganz im Gegenteil, mir gefiel dieses Surfspiel sogar deutlich besser. Um uns den Einstieg in die unbekannte Materie etwas leichter zu machen, dürfen wir uns in einem speziellen Trainingsmodus in einem künstlich angelegten Surfgebiet nach und nach an die Steuerung gewöhnen, in erster Linie sind wir dabei natürlich bestrebt, uns möglichst lange auf den Beinen beziehungsweise auf dem Surfbrett zu halten und "so ganz nebenbei" kleine Kunststücke in Form von Sprüngen und Drehungen (in der Fachsprache "Spins", "Grabs" und "Flips" genannt) zu vollbringen. Dies wird Euch aller Voraussicht nach zwar nicht in Nullkommanichts gelingen, aber es ist machbar. Hauptziel ist es dabei, eine besonders große Welle zu erwischen und auf deren Scheitelpunkt ("Wellenkamm" genannt) besonders Spektakuläres zu vollführen und dies natürlich am besten ohne einen anschließenden Sturz erledigen zu müssen. Das Prinzip ist schnell verstanden, die grundlegenden Kommandos auch, doch bis Ihr auf einer hohen Welle sicher reiten und im Optimalfall im "Tunnel" (also innerhalb der über Euch hereinbrechenden Welle) ordentlich Fahrt aufnehmen könnt, wird sicher eine Weile vergehen, doch zum Glück ist das Ganze angenehm motivierend gestaltet, so dass sich Euer Punktekonto im Laufe der Zeit nach und nach füllen sollte.

    Naturgemäß gibt es besonders viele dieser Punkte für außergewöhnlich spektakuläre Aktionen, welche sich in der Regel nur dann ausführen lassen, wenn Ihr eine spezielle Energieleiste konstant auf einem hohen Niveau haltet. Dies schafft Ihr nur dann, wenn Ihr regelmäßig und dies in möglichst kurzen Intervallen gelungene Aktionen vollführt, längere Pausen führen unweigerlich zum Abbau jener Leiste. Gelingt es Euch, jene Spezialleiste konstant hoch zu halten, ist es angebracht, unverzüglich zahlreiche Trickkombinationen auszuführen, welche uns weit nach oben schießen und mehr oder weniger kontrollierte Dreher fabrizieren lassen. Damit es uns nicht langweilig wird, dürfen wir auf eine größere Anzahl an Spielfiguren und Schauplätzen zurückgreifen, insgesamt sind es letztlich neun Surfprofis und dreizehn Szenarien, die zur Auswahl stehen. Wir sind unter anderem sowohl in der eisigen Arktis als auch in sonnenüberfluteten Küstengebieten unterwegs, wobei im Gegensatz zur Surfhalle (in der wir fleißig trainiert haben) uns auch Hindernisse wie beispielsweise Brücken im Weg stehen und dies es natürlich möglichst elegant zu überwinden gilt. Zusätzliche Variationen ergeben sich schließlich dadurch, dass einige Szenarien wiederholt aber zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten stattfinden, was das Ganze nicht nur von der Optik sondern auch vom Spielverlauf her deutlich interessanter macht. Die Spielmodi an sich bieten uns eine angenehm große Palette an Möglichkeiten: die bereits angesprochenen Splitscreen-Duelle zu zweit machen ebenso Laune wie (zumindest zu Beginn des Spiels) das ein oder andere Einzelrennen und der ebenfalls vorhandene Trickmodus, in welchem wir vorgegebene Manöver möglichst detailgetreu nachahmen sollen. Es kommt also nicht immer darauf an, möglichst viele Trickkombinationen auszupacken, sondern zuweilen auch, einfach blitzschnell unterwegs zu sein.

  • Kelly Slater's Pro Surfer
    Kelly Slater's Pro Surfer
    Developer
    Treyarch Corporation
    Release
    16.10.2002
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Kelly Slater's Pro Surfer
Kelly Slater's Pro Surfer: Wellenkönig/in - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Kelly-Slaters-Pro-Surfer-Spiel-10269/Lesertests/Kelly-Slaters-Pro-Surfer-Wellenkoenig-in-Leser-Test-von-pineline-1005058/
14.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/10/tv000013_89_.jpg
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