Gamezone - Die Community von Spielern für Spieler!

Killerspiele

"Killerspiele": Demo gegen Verbot in Berlin

29.03.2007 12:03 Uhr
|
Neu
|

[Quelle: ] Die erst vergangenen Herbst ins Leben gerufene Piratenpartei lädt alle Video- und Computerspieler für kommenden Samstag zur Demonstration gegen ein Verbot sogenannter "Killerspiele" ein. Um auf die Absurdität dieser Forderung hinzuweisen, will man ein "blutiges Schachspiel" inszenieren, bezogen darauf, dass es sich bei Schach um das älteste aller "Killerspiele" handelt.

Die Piratenpartei will mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass "Killerspiele" nicht die Ursache von Amokläufen oder der erhöhten Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen sein. Viel mehr resultiere die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen auf "sozialer Kälte der Ellenbogengesellschaft, Jugendarbeitslosigkeit, Verarmung, überforderten Eltern, von den Medien geschürter Zukunftsangst, fehlender Liebe und Zuneigung".

Die Aktion startet kommenden Samstag um 15:00 Uhr. Wer weitere Informationen benötigt oder selbst an der Demo teilnehmen möchte, findet diese auf der offiziellen Website des Landesverbands Berlin und Brandenburg, wo man sich für die Veranstaltung registrieren kann:
http://wiki.piratenpartei.de/index.php/Landesverband_Berlin-Brandenburg

Quelle: www.heise.de

Redakteur
Moderation
29.03.2007 12:03 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.03.2007 14:35 Uhr
Die Idee ist nicht schlecht,schade das ich nicht dabei sein kann is ein ganz schönes Stück bis nach Berlin,wohne bei Münster:-(Naja für alle die hinfahren werden viel Erfolg;-)
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
29.03.2007 20:20 Uhr
Die CDU Sachsen darf jetzt auch mal ihre 'genialen Ideen' einbringen -.-

http://www.heise.de/newst...
Moderator
Bewertung: 0
29.03.2007 20:03 Uhr
FanboyKiller hat folgendes geschrieben:

ich bin es leid meine games immer imporiteren zu müssen...

--------------------
Wenn es soweit kommen sollte, dass indizierte Spiele am Zoll beschlagnahmt werden könnte das in Zukunft auch ein Problem werden. Bin schon gespannt, was sich da noch so alles entwickelt...

Verwandte Artikel

Neu
 - 
Seit Jahren fordert das Internationale Komitee vom Roten (IKRK), dass sich Videospiele mit realistischen Kriegssettings auch an die Genfer Konvention halten. Wer gegen die Regeln verstößt und Kriegsverbrechen begeht, soll bestraft werden. Dadurch ließen sich Spieler für das Thema senibilisieren. Nun sprach das Rote Kreuz mit Bohemia Interactive, den Machern von ARMA 3, über Kriegsverbrechen. mehr... [14 Kommentare]
Neu
 - 
In den USA hat ein Achtjähriger bei seiner Großmutter eine geladene Pistole gefunden und ihr damit in den Kopf geschossen. Für den Sherriff von Baton Rouge ist die Schuldfrage klar: Der Junge soll kurz zuvor Grand Theft Auto IV gespielt haben und dadurch aggressiv geworden sein. mehr... [41 Kommentare]
Neu
 - 
John Carmack, der als Vater des First-Person-Shooters gilt und für Spiele wie Wolfenstein, Quake und Doom verantwortlich war, distanziert sich in einem Gespräch mit Ars Technica von realistischer Gewalt in Videospielen. "Ich mochte es mehr, als wir Dämonen und Zombies abgeknallt haben. [...] Bei einem GTA habe ich da schon meine Bedenken." mehr... [20 Kommentare]
Neu
 - 
Die demokratische Senatorin Kaliforniens Dianna Feinstein befeuert die Killerspiel-Debatte in den USA: Ihrer Meinung nach sind gewalthaltige Videospiele das Sprungbrett für Massenmörder und reines Training für reale Gewalttaten. Solche Videospiele seine Simulationen zum Töten. mehr... [64 Kommentare]