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  • Killzone 2 im Gamezone-Test

    Guerilla Games haben ganze Arbeit geleistet und kredenzen uns mit Killzone 2 einen ausgereiften Egoshooter.

    Es gab in den vergangenen Wochen kaum ein Videospiel, welches von der Community mit einer solchen Spannung erwartet worden ist, wie dieser Ego-Shooter aus dem Hause Guerrilla Games. War im Vorfeld seiner Veröffentlichung bereits der erste Killzone-Teil als potentieller "Halo-Killer" geadelt, fielen die Wertungen - vor allem wegen diverser technischer Probleme - zum Großteil eher dürftig aus. Auch Killzone 2 sorgte bereits auf der E3 2005 für offene Münder, als man den Zuschauern eine erste Tech-Demo mit unglaublich realistisch anmaßenden und vermeintlichen Ingame-Szenen präsentierte. Doch konnten die niederländischen Entwickler diesmal denen hohen Erwartungen standhalten oder ist auch der zweite Konsolen-Ableger größer gemacht worden, als er eigentlich ist?

    The war goes on...

    Killzone 2 Killzone 2 Die Wut auf die Helghast ist ungebrochen. Nachdem diese im Jahre 2357 auf dem Planeten Vekta einmarschierten und nur mit Mühe und Not zurückgedrängt worden sind, setzt die Interplanetarische Strategische Allianz, kurz ISA, alles auf eine Karte. Mit allen militärischen Ressourcen ausgestattet macht man sich knapp zwei Jahre später auf den Weg zum Heimatplaneten der Rebellen, um diesen ein für alle Mal das Handwerk zu legen und den Tyrannen und gleichzeitig oberstem Feindbild Scolar Visari einzubuchten. Was man nicht ahnte ist, dass man auf Helghan bereits bestens vorbereitet ist und Vasaris Mannen stärker denn je zu sein scheinen.

    Killzone 2 Killzone 2 In diesem Kampf um Ehre, Gerechtigkeit und Ideale schlüpft der Spieler in die Rolle des Seargent First Class Tomas "Sev" Sevchenko - ein junger, zielstrebiger und pflichtbewusster Anführer, der auf Seiten der ISA gegen die genetisch veränderten Menschen der Helghast kämpft. Wie im ersten Teil ist man auch nun nicht allein an der Front: im Trupp Alpha sind mit Rico Velasquez, der Kennern der Killzone-Spiele kein Unbekannter sein sollte, Dante Garza und Shawn Natko drei weitere Soldaten vertreten, mit denen man hinter feindlichen Linien agiert und strategisch wichtige Missionen ausführt, um den Vormarsch der ISA-Armee sicherzustellen. Jan Templar, der in den vorherigen Spielen noch als Protagonist herhalten musste, bleibt nun an Board seiner 'New Sun' und ist als Commander für die Planung dieses gigantischen Feldzuges zuständig.

    Killzone 2 Killzone 2 Killzone 2 beginnt furios und lässt den Spieler bereits zu Anfang kaum Zeit zum Atmen. So macht man sich mit seinen Kollegen per Shuttle auf den Weg zum ersten Einsatzziel, wird aber noch vor der Landung in D-Day-Manier beschossen und muss zusehen, wie diverse Mitstreiter schon vor dem ersten Einsatz das Zeitliche segnen. Glücklicherweise kommt Trupp Alpha recht unbeschadet davon und kann es gleich mit den ersten Helghast aufnehmen, die sich in der nahezu komplett zerstörten Umgebung bestens auskennen und sich dementsprechend gut verschanzen und den ISA-Einheiten ordentlich einheizen. Von nun an ist man umher fliegenden Projektilen, einschlagenden Granaten und schlagkräftigen Fäusten ausgesetzt, dank der Masse an Soldaten und gefühlten Milliarden an optischen und akustischen Einflüssen fühlt man sich inmitten eines Krieges epischen Ausmaßes, aus welchem es so schnell kein Entrinnen gibt.

    Mittendrin statt nur dabei

    Killzone 2 Killzone 2 Auch im weiteren Spielverlauf lässt Killzone 2 keine Zeit für Spaziergänge in dieser Dystopie, da stets ein hoher Level an Intensität gewahrt werden kann und der Puls kaum unter 120 sinkt. Das liegt vor allem an einer erstaunlich intensiven, dunklen Atmosphäre, wegen der man sich zu keiner Zeit sicher fühlen kann und immer mit jemanden rechnet, der einem nach dem Leben trachtet. So fällt in der recht knapp bemessenen Spielzeit von knapp sechs bis sieben Stunden kaum auf, das man in Sachen Story - trotz Wendungen und gewollten Höhepunkten - recht wenig serviert bekommt und Informationen zum Wie und Warum fast ausschließlich im Vorgängerspiel zu finden sind. Ebenso gestaltet es sich mit den Dialogen, die zwischen den Charakteren untereinander geführt werden - leichte Kost, die schnell wieder vergessen ist.

    Killzone 2 Killzone 2 Woran man sich nach dem Spielen aber gewiss wieder erinnern wird, sind die Gefechte mit den Helghast. Auch in den beiden leichtesten der insgesamt vier Schwierigkeitsgrade sind diese ungemein (künstlich) intelligent, wissen sich gut zu wehren und vor des Feindes Auge zu verstecken. So verschanzen sich die Gegner hinter allen möglichen Objekten und schauen dort erst wieder heraus, wenn es scheinbar sicher ist. Gleichzeitig stürmen deren Kollegen hervor und flankieren den Spieler von mehreren Seiten, sodass dieser gar nicht weiß, wohin er zuerst schießen soll. Das Ganze fühlt sich derart dynamisch an, dass man selbst beim zweiten Durchspielen keine Allround-Lösung findet und das Spiel sich somit stets aufs Neue fordernd und intensiv anfühlt.

    Killzone 2 Killzone 2 Daran kann auch das schlichte Missionsdesign nicht rütteln, das den Spielern meist nur dazu auffordert, einen speziellen Punkt zu erreichen und auf dem Weg dorthin sämtliche Einheiten über den Haufen zu schießen. Gelegentlich muss man einen Sprengsatz anbringen oder andere Hebel in Bewegung setzen, jedoch gab es in dieser Hinsicht sicherlich schon umfangreichere Spiele. Wirklich für Abwechslung sorgen kleinere und gut in der Kampagne einsortierte Missionen, in denen man sich beispielsweise hinter das Steuer eines Panzers oder an ein Flakgeschütz setzt, um andere Fahr- oder Flugzeuge außer Gefecht zu setzen. Auch bekommt man es hin und wieder mit Endgegnern zu tun, die etwas mehr einstecken können als die normalen Widersacher und die durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen können. Jedoch sind diese kein Vergleich etwa zu den Bosskämpfen in Resistance 2 und reihen sich somit in das durchgängige Killzone 2-Feeling ein, sind aber nicht in der Lage, die Spannung noch einmal zu erhöhen. Apropos KI: Auch die freundlich gesinnten Mitstreiter nutzen diese Taktiken, um sich gegen die Helghast zur Wehr zu setzen. Dabei ist erfreulich, dass diese einem kaum im Weg stehen, sodass sich der Ärger in Grenzen hält, falls sie ausnahmsweise doch nicht Platz machen. Hat es einen der Kollegen erwischt, kann man diese Heilen, um weiterhin von ihnen im Kampf unterstützt zu werden. Schade ist jedoch, dass diese wiederum nicht dazu im Stande sind, den Spieler zu heilen und deshalb ein Ableben gleich einen Neustart am letzten Checkpoint zur Folge hat. Hier vermisst man ein ums andere Mal den fehlenden Koop-Modus, der Gerüchten zufolge per Patch nachgeliefert wird.

  • Killzone 2
    Killzone 2
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Guerrilla Games
    Release
    25.02.2009
    Leserwertung
     
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Killzone 2
Killzone 2 im Gamezone-Test
Guerilla Games haben ganze Arbeit geleistet und kredenzen uns mit Killzone 2 einen ausgereiften Egoshooter.
http://www.gamezone.de/Killzone-2-Spiel-10533/Tests/Killzone-2-im-Gamezone-Test-992121/
02.03.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/03/asfdsaffds.jpg
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