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  • Killzone: Liberation im Gamezone-Test

    Die Helghast haben ihren Kampf nicht aufgegeben und sie wollen mit einem gemeinen Plan doch noch den Sieg erringen.

    Das Ende ist of nur ein neuer Anfang ... und so befinden wir uns nur zwei Monate nach den Geschehnissen aus Killzone (PlayStation 2) ...

    Templar, Luger, Hakha und Rico haben heroisch die Helghast Invasion verhindert. Vecta City befindet sich unter der Kontrolle der ISA. Doch wir sollten uns nicht zu früh freuen, denn die Helghast nehmen die vermeintliche Niederlage nicht einfach so hin - ganz im Gegenteil. Scolar Visari, Anführer der Helghast, hat General Armin Metrac die absolute Befehlsgewalt übertragen, so dass der General einen fatalen Gegenschlag vorbereiten und ausführen soll. Das erklärte Ziel: Die totale Vernichtung. Und der Plan scheint aufzugehen, denn die Truppen des Generals schlagen unkonventionell und brutal zurück. Und Stück für Stück überrennen die Helghast die wenigen und leider zu schlecht gesicherten Basen der ISA im Süden des Landes. Ein eilig einberufener Krisenstab seitens der ISA-Verantwortlichen, an dem auch die besten Wissenschaftlern des Landes teilnehmen, beraten über die Vorkommnisse im Süden von Vecta. Das Ergebnis ist wenig erfreulich, denn viele Eliten befinden sich im Süden von Vecta und wenn die Helghast erfolgreich mit ihrer Eroberungen sind und zudem Gefangene machen, ist es um die Vecta Zukunft schlecht bestellt. Wieder einmal hängt alles an einem seidenen Faden. Nur Templar kann hier noch helfen, in dem er sich hinter die feindlichen Linien wagt und die Pläne des eroberungsfreudigen Generals durchkreuzt.

    Ab ins Schlachtgetümmel

    Killzone: Liberation Killzone: Liberation Auch wenn Templar erneut als vordeklarierter Held in das Geschehen eingreift und versucht das Blatt zum Guten zu wenden, wird er diese Aufgabe natürlich nicht alleine lösen können. Wieder einmal stehen ihm bekannte als auch neue Verbündete zur Seite, um die Helghast ein für alle Mal niederzuschlagen. Dazu gehören u.a. die bekannten Figuren wie Rico, Luger und Hakha als auch die neuen Mitglieder Wight Stratson oder Evely Batton. Aber auch wenn sich hier ein großes Team offenbart, diese werden euch nur partiell zuarbeiten, denn die eigentlichen Aufträge erledigt ihr mit Templar und ggf. einem Buddy, den ihr entsprechend befehligen könnt.

    Killzone: Liberation Killzone: Liberation Eure auszuführenden Befehle erhaltet ihr, sobald ihr in Aktion getreten seid, über Funk. Neben erklärenden Randinformationen werden auch die eigentlichen Ziele vorgegeben. Selbstverständlich bleibt euch ohnehin nur ein "roger - over and out" übrig und dann kann es auch schon los gehen. Mittelfristig wiederholen sich die Missionsziele und ihr werdet immer wieder vor die gleichen Aufgaben gestellt, um so das finale Spielziel zu erreichen. Dafür heißt es z.B. erst einmal alle Gegner eines Level zu töten, bevor ihr euren Weg weiter fortsetzen könnt. Manches Mal könnt ihr die Lollies auch einfach ignorieren, so lange sie euch nicht zu sehr auf die Pelle rücken, und ihr kümmert euch darum, vermisste Personen zu finden und zu retten. Gegner, die sich euch in den Weg stellen, werden natürlich gnadenlos über den Haufen geschossen. Gleiches gilt dann auch für Bossgegner, die immer mal wieder auftauchen und von euch verlangen recht geschickt vorzugehen. Denn einfach mal draufballern ist nicht drin. Manches mal ist es sehr einfach und ihr kommt schnell auf den Trichter, wie sich der Obermotz erledigen lässt. Auf der anderen Seite gibt es auch die richtig fiesen Endgegner, die den Einsatz eurer grauen Masse fordern, bevor ihr sie über den Jordan kicken könnt. Gesamt zeigt sich, dass vor allem die Bossgegner die geheime aber wahre Herausforderung im Spiel darstellen.

    Als zusätzliche Herausforderung könnt ihr euch auch noch den Geheimnissen zuwenden, die in jedem Level auf euch warten. So finden sich an unterschiedlichen Stellen bestimmte Objekte, die sich gut versteckt haben und von euch gefunden werden wollen. Habt ihr das geschafft, werden euch u.a. Geheimnisse enthüllt, die - je nach gelüftetem Säckchen - für den weiteren Storyverlauf von Wichtigkeit sind. Alternativ gibt es auch Hilfreiches und Nützliches wie z.B. Waffen, Munition, Granaten & Co., dass ihr an gegebener Stelle vorzugsweise gekonnt einsetzen solltet, damit die Pläne des Generals in jedem Fall durchkreuzt werden können.

    Vorwärts .. mir nach, ich weiß wo's lang geht

    Killzone: Liberation Killzone: Liberation Wer bereits den Konsolenableger Killzone auf der PlayStation 2 gespielt hat, weiß sicher noch, dass die zu absolvierende Wege einem recht linearen Ablauf gefolgt sind. Diesem Motto sind die Entwickler zweifelsfrei treu geblieben und so zeigt sich auch der PSP-Spross Liberation von einem sehr linearen Aufbau. Was dem einen lieb ist, könnte dem anderen ggf. nicht gefallen. Entdeckernaturen und neugierige Gesellen werden wenig bis gar nichts zu tun bekommen, denn die Wege, welche mit Templar und seinen Gefolgsleuten zurückgelegt werden sollen, sind wieder strickt vorgegeben. Viel Raum für kleinere Ausbrüche ist einfach nicht drin, so dass die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt ist. Irgendwie erscheint es auch schade, dass nur vorgegebene bzw. fest definierte Objekte zum Zerstören einladen, was natürlich auch das Finden von den besagten Geheimnissen weniger spannend wirken lässt. Denn ein findiger Spieler wird ohnehin akribisch zu Werke gehen und damit zwangsläufig alles aufstöbern, was es aufzustöbern gibt.

    Euren Weg bestreitet ihr, wie bekannt, nicht alleine. Verbündete tauchen immer wieder auf und zeigen sich hilfsbereit, ebenso euer Buddy, der euch auf Schritt und Tritt vor allem aber eurem Befehl folgt. Selbige zeigen sich von einer recht einfachen Seite und stellen euch vor keine großen Probleme. Zwar ist das Befehlsmenü bzw. dessen Möglichkeiten recht eingeschränkt; Gesamt ist es für das Geschehen in den Kriegswirren dennoch ausreichend, dass der gute Kerl dazu verwandt werden kann, euch bei Bedarf den Hintern zu retten. Für euren Nachschub ist gleichfalls gesorgt, findet ihr doch in regelmäßigen Abständen Versorgungslager, in denen sich u.a. Waffen tauschen, Heilpakete und Sprengstoff aufsammeln lassen.

    Killzone: Liberation Killzone: Liberation Klingt das alles ein wenig nach Kindergeburtstag, verfliegt die Leichtigkeit, wenn ihr erst einmal mitten drin statt nur dabei seid. Die Wirren des durch die Helghast angezettelten Krieges haben es gewaltig in sich. Einfach mal durchrennen, rumballern und gut ist die Schose funktioniert nämlich nicht. Für den einen schade, für die meisten aber sicherlich beruhigend, denn der zugegeben bisweilen sehr hohe Schwierigkeitsgrad wird euch richtig fordern. Wobei anzumerken gilt, dass selbiger gerne auch mal unfaire Züge annimmt. Dies zeigt sich z.B. bei den Bosskämpfen, da euer Widersacher eine endlos erscheinende Energieleiste vorzuweisen hat und ihr selbst mit einem Fizzelchen auskommen müsst. Ebenso verträgt euer Gegner große Mengen Blei und scheint überdies fast unsterblich zu sein. Euer alter Ego hingegen fällt schon tot um wenn er nur angehustet wird. Ärgerlich wird das Ganze allerdings, wenn ihr feststellt, dass vorhandene Checkpoints zur Mangelware zählen und zudem eher unglücklich gelegt worden sind. Um das häufige Sterben des virtuellen Helden in Grenzen zu halten, sollte man versuchen möglichst bedacht und mit taktischen Ansätzen durch die Kriegswirren zu ziehen. Selbiges hat gleichfalls seine Gültigkeit, wenn ihr nicht zu Fuß sondern mit einem Fahrzeug - Luftkissenboot oder auch Panzer - unterwegs seid.

    Nichts Halbes und kein richtiges Ganzes

    Killzone: Liberation Killzone: Liberation Selten versprühen Kriegswirren einen wirklichen Charme bzw. verfügen über das Vermögen als schön bezeichnet zu werden. Die Umgebungen haben einen eher tristen, grauen Schein verpasst bekommen, der wenig bis gar keine Abwechslung bietet - ähnlich den Szenerien des damaligen Konsolenbruders. Klar, was will man auch erwarten? Sprühende, bunte Farben und herrliche verzierte Details die funkeln und leuchten? Reichlich fehl am Platz, wenn sich zwei Rassen die Schädel einschlagen. Von daher ist das eher einfach gehaltene Ambiente genau das Richtige. Zudem präsentiert es sich von einer durchaus guten und weitestgehend sauberen Seite, dass vor allem mit gut gesetztes und verschiedenen Details extra punkten kann. Pop Ups sind dank der isometrischen Ansicht nicht wirklich auszumachen. Dafür muss mit partiell auftretendem Katenflimmern Vorlieb genommen werden. Und der für den PSP typischen "Nachzieheffekt" ist gleichermaßen vorhanden und trübt den sonst eigentlich recht soliden optischen Auftritt. Im Hinblick auf die Animationen der vorkommenden Kandidaten braucht sich Killzone: Liberation keine Vorwürfe gefallen zu lassen. So weit erscheinen die Bewegungen der eigenen als auch der gegnerischen Figuren flüssig, relativ weich und Gott sei Dank nicht abgehackt. Wenig ansprechend sind dagegen die Patzer, welche sich vorzugsweise die Gegner leisten. Immer wieder kommt es vor, dass die Kollegen einfach in Gebäude bzw. Objekte hineinfallen und sich darin - obwohl tot - noch weiter bewegen bzw. zucken und gerne auch mal einfach nur konstant im Kreis drehen. Selbst im Wiederholungsfall - es hätte sich ggf. um einen Ladefehler handeln können - trat dieses unschöne Phänomen erneut auf.

    Vorhandene Zwischensequenzen, welche die Story vorantreiben oder Schlüsselszenen zum Besten geben, sind in Spielegrafik gehalten. Leider zeigen diese - wie auch das eigentliche Spielgeschehen - immer wieder ein paar unschöne Clippingfehler und auch das Flimmern hat seinen Platz in den kleinen Filmchen und trüben den sonst verhältnismäßig gelungenen optischen Auftritt.

  • Killzone: Liberation
    Killzone: Liberation
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Guerrilla Games
    Release
    08.11.2006
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Killzone: Liberation
Killzone: Liberation im Gamezone-Test
Die Helghast haben ihren Kampf nicht aufgegeben und sie wollen mit einem gemeinen Plan doch noch den Sieg erringen.
http://www.gamezone.de/Killzone-Liberation-Spiel-10537/Tests/Killzone-Liberation-im-Gamezone-Test-991027/
21.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/1-4-SCREENSHOTS-01.jpg
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