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  • King of Clubs im Gamezone-Test

    Ein Minigolfspiel welches sich selbst nicht zu ernst nimmt und uns viele abwechslungsreiche und schräge Kurse bietet.

    Da hat man ein Spiel vor sich liegen, von dem man noch nie etwas gehört hat, das Cover sieht ebenfalls eher dilettantisch aus, daraus kann doch eigentlich nichts werden. Mitnichten, King of Clubs ist überraschenderweise gar nicht so übel geworden, für ein Minigolfspiel.

    Minigolf, der Sport der Verrückten

    Zunächst überzeugt die verrückte Aufmachung von King of Clubs. Statt mit ernstzunehmenden Sportler, geht es mit allerlei skurrilen Figuren auf den Platz. Der Minigolftitel nimmt sich überhaupt nicht ernst. Im Turnier-Modus beackert ihr mehrere Plätze hintereinander, während ihr euch bei "Übung" einen Kurs aussuchen könnt. In "Speed Golf" hängt euch ein Zeitlimit im Nacken.

    King of Clubs King of Clubs Das Herzstück von King of Clubs ist jedoch der Turnier-Modus. Hier wird eine Bahn nach der anderen gespielt. Mit möglichst wenigen Schlägen muss der Minigolfball dabei im Loch versenkt werden. King of Clubs ist nun mal Minigolf wie es leibt und lebt. Gelungen sind dabei die äußerst witzigen Plätze, die nur so vor kuriosen Ideen strotzen. Da bewegen sich Eisblöcke hin und her, Propeller schlagen die Bälle willkürlich in eine andere Richtung, Lava-Abgründe führen dazu, dass ihr nochmals vom gleichen Punkt das Bällchen weg schlagen müsst, während Rampen die weiße Kugel nach oben abheben lassen. Die fantasievollen und abwechslungsreich gestalteten Kurse, die zudem noch sehr zahlreich auf der Disk vertreten sind, werden euch das eine oder andere mal die Stirn runzeln lassen: Wie bekomme ich den Ball bloß ins Loch? Hinzukommt noch, dass sich die Entwickler witzige Themenwelten wie eine Eislandschaft oder eine Dino-Dschungel-Welt haben einfallen lassen. Da man ein Turnier nur erfolgreich mit einer Bronze- Silber- oder Goldmedaille abschließen kann, wenn man möglichst wenige Schläge braucht, muss schon genauesten überlegt werden, wie vorgegangen werden muss.

    Mit Minigolf lässt sich auch Geld verdienen

    King of Clubs King of Clubs Überall auf den Kursen verteilt liegen zudem diverse Geldsäcke herum, die man natürlich einsammeln kann und dadurch logischerweise die Kasse klingelt. Aber auch für erfolgreich abgeschlossene Partien hagelt es grüne Scheinchen. Im Shop kann man dann kräftig einkaufen. Nicht nur, dass ihr euch verschiedene Schläger mit unterschiedlichen Eigenschaften kaufen könnt, auch diverse Bälle stehen zur Verfügung. So könnt ihr euch beispielsweise einen Gummiball kaufen, der besonders freudig von den Wänden abprallt. Aber auch Gutscheine für einen zusätzlichen Schlag oder eine farbliche Abwechslung bei den Golfbällen, lässt sich erwerben. Viele der Gimmicks dürfen jedoch nur einmal im Spiel benutzt werden, bis man sie sich erneut kauft. Einige Pickups erschweren sogar euren Mitspielern das Leben. So müssen sie z.B. mit einem Schlag einlochen, oder regnet es Strafpunkte.

    Leider hat King of Clubs auch die eine oder andere Schwäche. Obwohl die Kurse sehr abwechslungsreich sind, nutzt sich das Spielprinzip recht flott ab. Zudem ist die Ballphysik ziemlich misslungen. So bleibt der Spielball einfach zu abrupt stehen und rollt nicht wie erwartet ins rettende Loch. Bis ihr einschätzen könnt, wie stark ihr den kleinen, runden Freund schlagen müsst, vergeht einige Zeit. Dafür machen vor allem die Multiplayer-Matches für bis zu vier Spieler kräftig Laune. Nur hier kann man sein menschliches Gegenüber verspotten und über seine Unfähigkeit lachen. Neben einzelnen Kursen darf dabei unter anderem auch ein Grand Prix gespielt werden. Jedoch müssen die Plätze erst im Singleplayer frei geschaltet werden.

    Schwing den Schläger

    King of Clubs King of Clubs Besonders bei der Wii ist die Steuerung sicherlich ein interessanter Blickpunkt. Indem ihr die Wiimote nach oben und unten kippt, könnt ihr bestimmen, wie stark der Abschlag sein soll. Bei gedrückter A-Taste wird die Kraftanzeige fixiert, damit abschließend der Ball mit einem dezenten Schwung mit der Wiimote auf den Weg gebracht wird. Leider ist es völlig ohne Bedeutung, wie heftig ihr die Wiimote schwingt, da der Abschlag nur von der Kraftanzeige abhängig ist. Um die Richtung zu bestimmen, benutzt ihr das Steuerkreuz. Dabei wird euch anhand eines Strahls angezeigt, wo der Ball hinfliegt und in welchem Winkel er von der Bande abprallt. Ein sehr nützliches Hilfsmittel. Zudem könnt ihr die Kamera nach oben und unten kippen, um eine bessere Übersicht zu erlangen. Das Wechseln der einzelnen Schläger und Bälle ist ebenfalls während des Spiels möglich. Später wird dies sogar bitter nötig. Besonders innovativ ist die Steuerung also nicht und etwas Einarbeitungszeit ist ebenfalls nötig. Dafür müsst ihr euch wiederum nicht mit einer womöglich unpräzisen Wiimote-Abfrage herumärgern, da es ja eh ohne Bedeutung ist, wie ihr den Controller bewegt, Hauptsache es sieht nur im Entferntesten nach einem Abschlag aus.

    Unwürdige Grafik

    King of Clubs King of Clubs So kurzweilig das Spiel auch ist, die Grafik ist einfach zum wegschauen. Matschige Texturen, undetaillierte Charaktere und eine ruckelanfällige Grafik, selbst auf der PS2 sieht das Spiel unterdurchschnittlich aus, von der Wii gar nicht zu sprechen. Grafisch sehen PS2 und Wii fast identisch aus, wobei die Nintendo-Konsole auf eine dezent klarere und weniger flimmeranfällige Optik zurückgreifen kann. Dennoch wirkt die Präsentation hoffnungslos veraltet, wobei dies bei einem Minigolfspiel vielleicht nicht ganz so wichtig sein dürfte. Der Sound ist ebenfalls ziemlich billig gemacht. Man darf dem Soundtrack zwar nicht einen gewissen Trash-Charme absprechen, der misslungenen deutschen Sprachausgabe kann man jedoch nichts Gutes abgewinnen.

    King of Clubs (PS2)

    Singleplayer
    5,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Abwechslungsreiche und abgefahrene Kurse
    im Shop lassen sich witzige Gimmicks kaufen
    Mehrspieler-Modus
    die trashige Präsentation
    Unausgegorene Ballphysik
    Spielprinzip nutzt sich schnell ab
    dudelige Hintergrundmusik
    komplett veraltete Grafik
    die bewegungssensitive Steuerung der Wii wird nicht sinnvoll ausgenutzt
    misslungene Synchronisation
  • King of Clubs
    King of Clubs
    Publisher
    Oxygen Interactive (UK)
    Release
    25.01.2008

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King of Clubs
King of Clubs im Gamezone-Test
Ein Minigolfspiel welches sich selbst nicht zu ernst nimmt und uns viele abwechslungsreiche und schräge Kurse bietet.
http://www.gamezone.de/King-of-Clubs-Spiel-10636/Tests/King-of-Clubs-im-Gamezone-Test-991687/
05.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/King_of_Clubs__2_2_120611135419.jpg
tests