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  • King of Clubs im Gamezone-Test

    Ein Minigolfspiel welches sich selbst nicht zu ernst nimmt und uns viele abwechslungsreiche und schräge Kurse bietet.

    Schon in unseren Reviews der Wii- und Playstation 2-Version konntet ihr nachlesen, dass mit "King of Clubs" ein Minigolftitel erschienen ist, der auf den Heimkonsolen einen eher durchschnittlichen Eindruck hinterlassen hat. Doch wie sieht es auf der PSP aus? Bisher wurde die portable Playstation meist mit abgespeckten Konsolenversionen versorgt, was aber nicht am Handheld selber, sondern wohl eher an den Entwicklern lag. Die PSP-Version von King of Clubs allerdings bietet sämtliche Features der Konsolenvorbilds, was ja schon einmal löblich ist. Das wiederum bedeutet aber lediglich, dass maximal das Niveau des Konsolenvorbilds erreicht wird und keinesfalls mehr. Aber lest am Besten selbst, wie sich der PSP-Ableger im Vergleich mit den Versionen für Wii und PS2 geschlagen hat:

    King of Clubs King of Clubs Die Entwickler geben euch in King of Clubs eine mehr oder weniger große Auswahl an verschiedenen Spielmöglichkeiten. Natürlich ist es dabei egal, welchen Modus ihr wählt: Letztenendes müsst ihr auf einem von insgesamt zehn verschiedenen Kursen den Golfball mit so wenig Schlägen wie möglich im Loch versenken. Dabei dürft ihr euch in unterschiedlichen Modi wie beispielsweise "Übung" einen Kurs aussuchen oder aber in "Speed Golf" gegen Zeit golfen. Wie auch schon in den Konsolenvarianten bildet aber der Turniermodus das Herzstück des Spiels, in dem ihr eine Bahn nach der anderen abarbeitet. Dabei werdet ihr dank der kuriosen Szenarien sogar einige wirklich abgefahrene Spielumgebungen kennen lernen: So haben die Entwickler von King of Clubs Themenwelten aus Urzeit, Mittelalter, Ägypten, Tropenlandschaft und der Zukunft in das Spiel implementiert. Witzig dabei ist, dass auf einigen Bahnen sogar verschiedene Hindernisse warten, die euch das Leben als Minigolfer besonders schwer machen sollen: Die Rede ist von allerhand sich bewegenden oder drehenden Hindernissen auf den Bahnen wie etwa Toren, Blöcken, Falltüren, Wasserlöchern, Öllachen, Aufzügen oder auch Teleportfeldern. Aber auch schwer einzuschätzende Rampen und Abhänge warten darauf den kleinen Golfball in eine Richtung zu lenken, die von euch so bestimmt nicht vorgesehen war.

    Pimp my Golfball

    Habt ihr eine Bahn abgeschlossen bekommt ihr prompt auch schon das Endergebnis serviert, welches sich dann entweder in einer Bronze-, Silber- oder Goldmedaille präsentiert. Besonders ehrgeizige Spieler versuchen natürlich alle Kurse mit dem wertvollsten Edelmetall abzuschließen. Aber die Prämien könnt euch nur durch die echte Kohle holen - und die ist netterweise direkt auf der Bahn zu finden. In Form von Geldsäcken könnt ihr diverse Geldbeträge abräumen, wenn ihr geschickt genug seid, diese zu erreichen. Aber nicht nur so kann die Kasse klingeln: auch für erfolgreich abgeschlossene Partien bekommt ihr einen kleinen Obolus. Aber wozu das Geld horten, wenn man es auch ausgeben kann - dafür haben euch die Entwickler einen reichhaltigen Shop zur Verfügung gestellt, in den das erspielte Kapital re-investiert werden kann. Dabei dürft ihr viele verschiedene Variationen an Schlägern, Bällen oder sogar Gutscheinen für Schlag-Wiederholungen. Wie ihr merkt handelt es sich dabei keinesfalls um eine realistische Golfsimulation á la "Tiger Woods PGA Tour", weswegen zu sogar zu einigen unfairen Hilfsmaßnahmen zurückgegriffen werden - Dies spüren dann vor allem eure virtuellen Gegner, die durch den Einsatz von zuvor erworbenen Gadgets schon mal das Spiel gezwungenermaßen mit einen Hole-in-One beenden müssen.

    Eher eine kurzweilige Partie

    King of Clubs King of Clubs Eine große Schwäche von King of Clubs ist aber wohl das Spielprinzip selber - es wird halt ganz einfach viel zu schnell ein monotones Ball-Gekicke, das schon nach kurzer Zeit eher langweilt als motiviert. Zwar eignen sich die kurzen Kurse hervorragend auf der PSP für eine Partie in Bus oder Bahn, darüber hinaus kann die Langzeitmotivation aber nicht sonderlich überzeugen. Genau wie auf den heimischen Konsolen kommt hinzu, dass die Ballphysik in King of Clubs für den einen oder anderen Frustmoment sorgt. Da kann es schon mal passieren, dass der Ball unverständlicherweise nicht den Weg nimmt, den er nach vorheriger Einschätzung eigentlich hätte nehmen müssen. Es dauert eine ganze Weile bis man einschätzen kann, wie stark oder eben weniger stark ein Ball nun gespielt werden darf, damit er nicht das Ziel verfehlt. Hier kommen dann wohl des Öfteren die zuvor im Shop erworbenen Schlag-Wiederholungen zu Einsatz, denn sobald eine Bahn nicht mit Par oder besser abgeschlossen wurde, ist die angepeilte Medaille dahin.

    Besonders wichtig: Die Steuerung

    Was natürlich mit zu den wichtigsten Faktoren in einem Minigolfspiel zählt, ist definitiv die Steuerung. Genau wie im gesamten Spiel steht auch hier nicht der Realismus an erster Stelle - So dürft ihr die Schlaganzeige nach Belieben verändern und habt so in aller Seelenruhe die Möglichkeit den perfekten Schlag auszuklügeln. Das hat zur Folge, dass der Anspruch so etwas nach unten gezogen wird und nicht wie in anderen Golfspielen der perfekte Moment mit Glück getroffen werden muss - aber diese Methode hätte dem sonstigen Spiel auch nicht gut getan. Um einen besseren Überblick über die noch unbekannte Bahn zu bekommen, könnt ihr auch mit einer Sicht aus der Vogelperspektive den jeweiligen Kurs inspizieren. Das Wechseln der einzelnen Schläger und Bälle ist ebenfalls während des Spiels möglich, was dann später sogar von Nöten ist. Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, ist die Steuerung nicht sonderlich innovativ und zudem ist eine gewisse Einarbeitungszeit ebenfalls nötig.

    King of Clubs King of Clubs Die restliche technische Präsentation kann ebenfalls nicht sonderlich vom Hocker hauen: So ist die grafische Leistung in King of Clubs allenfalls durchschnitt und sieht selbst für PSP-Verhältnisse mäßig aus. Gerade die matschigen Texturen und steifen Animationen sorgen für satte Minuspunkte in der Bewertung der Grafik. Dennoch erwartet euch ein quietsch-bunter Grafikstil, der in jedem Fall unverwechselbar auf dem 16:9 Handheld ist. Der Sound ist aber der schwächste Part in der Minigolfumsetzung für die PSP - Schon auf den Heimkonsolen Wii und Playstation 2 sorgte die soundtechnische Präsentation für eine schwache Wertung in diesem Bereich. Nicht anders sieht es auf der PSP aus: Auch hier erwartet euch der trashige Soundtrack samt einer nur in Englisch verfügbaren Sprachausgabe. Die dadurch eingesetzten Untertitel flackern zudem sehr stark, was auch hier auf eine nicht wirklich gute technische Umsetzung schließen lässt.

    King of Clubs (PSP)

    Singleplayer
    5,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    abwechslungsreiche und abgefahrene Kurse
    im Shop lassen sich witzige Gimmicks kaufen
    Mehrspieler-Modus
    die trashige Präsentation
    unausgegorene Ballphysik
    Spielprinzip nutzt sich schnell ab
    dudelige Hintergrundmusik
    keine deutsche Sprachausgabe
    flackernde Untertitel
    mäßige Grafik
  • King of Clubs
    King of Clubs
    Release
    22.02.2008

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991690
King of Clubs
King of Clubs im Gamezone-Test
Ein Minigolfspiel welches sich selbst nicht zu ernst nimmt und uns viele abwechslungsreiche und schräge Kurse bietet.
http://www.gamezone.de/King-of-Clubs-Spiel-10636/Tests/King-of-Clubs-im-Gamezone-Test-991690/
10.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/King_of_Clubs_PSP__14_.jpg
tests