Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Immer weiter...
Geschichtlich setzt der neueste Serienteil genau da an wo man in Kingdom Hearts Re:Coded zurückgelassen wurde. Die Helden rund um Hauptcharakter Sora müssen sich in der Meisterprüfung für den bevorstehenden Kampf gegen Obermotz Xehanort wappnen und begeben sich auf eine Reise durch insgesamt sieben verschiedene Welten. Neben alten Bekannten wie der Stadt Traverse dürfen wir uns auch beispielsweise in den Gefilden der drei Musketiere oder Tron austoben. Jede Welt versprüht dabei ihren ganz eigenen Charme, der vom Leveldesign exzellent eingefangen wird. Traverse wirkt nach wie vor wie eine Mixtur aus Märchen- und Industriestadt und in Tron werden wir von grellem Neonlicht in allen Formen und Farben angestrahlt. Im Laufe der Geschichte treffen wir wie üblich auf diverse Disney-Charaktere wie zum Beispiel die böse Ursula aus Arielle, welche uns gleich mal in das Kampfsystem des Spiels einführen darf. Kenner freuen sich allerdings auch auf Gastauftritte von Helden des Handheld-Bereichs wie Neku aus dem Geheimtipp "The world ends with you". Besonderes Augenmerk wurde auf die Theorie von zwei verschiedenen Versionen einer Welt gelegt. So erleben wir manche Umgebungen aus den Augen gleich zweier Spielfiguren und müssen uns auch rege in Zwischendimensionen bewegen um Kisten und dergleichen zu zerstören oder unseren Widersachern einzuheizen.
Monster, Free Flow, Kampfsystem
Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (12) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Obgleich sich an der zugrunde liegenden Spielmechanik nichts getan hat, wurde sie hier und da um einige kleine Attribute erweitert. Nach wie vor kämpfen wir uns in Echtzeit durch Gegnerhorden und können dabei auf Schlüsselschwert sowie diverse Zauber und Spezialattacken zurückgreifen. Ebenso haben wir in Dream Drop Distance die Möglichkeit uns kleine Begleiter zu basteln. Haben wir die benötigten Ressourcen für eine solche Gestalt zusammen ist im Nu eine vollwertige Kampfunterstützung erschaffen. Neben der Möglichkeit sie zu hegen und zu pflegen können wir uns im Kampf mit ihnen Verbünden und mächtige Attacken vom Stapel lassen, je mehr Unterstützung desto mächtiger der Angriff ist hier die Devise. Eine große Neuerung im Hinblick auf das Spielgeschehen ist das FreeFlow genannte Feature welches uns in bester Jet Set Radio Future-Manier durch Level springen lässt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit geht diese ungewohnte Hektik jedoch sehr intuitiv von der Hand und findet selbst bei Gegnerkontakt rege Anwendung. Das optional unterstützte Schiebepad-Pro können wir schon jetzt nur wärmstens empfehlen. Ohne zweiten Analogstick ist die Justierung der Kamera wesentlich unhandlicher und trübt so den guten Eindruck des Spielflusses.
Grosses Kino
Technisch überzeugt der Titel ebenfalls durch eine astreine, wenn auch englische, Synchronisation samt Untertitel und eine Spielgrafik die heutigen Handheld-Ansprüchen mehr als nur gerecht wird. Die Charaktermodelle sind schon jetzt detailliert ausgearbeitet, die Umgebungen wirken homogen und ebenso fein gestaltet wie die Figuren die sie bewohnen. Das Geschehen läuft zu jeder Zeit flüssig über den Bildschirm und auch der 3D-Effekt vermittelt einen angenehmen Schärfe- sowie Tiefeneffekt. Auf die Ohren bekommt der geneigte Spieler feinfühlige Melodien aus allen erdenklichen Instrumenten.






