Die Macher von Kingdoms of Amalur: Reckoning konnten die Insolvenz vorerst abwenden. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die 38 Studios befinden sich momentan in finanziellen Schwierigkeiten, weswegen unklar ist, wie es mit dem Unternehmen weiter gehen wird. Wie es aber immerhin heißt, hat man sich vor der drohenden Insolvenz gerettet. Das Studio soll den für den Mai 2012 fälligen Betrag von 1,125 Millionen US-Dollar an die Rhode Island Economic Development Corporation gezahlt haben. Das hat der Gouverneur des Staates, Lincoln Chafee, bestätigt.
Diese Zahlung hat aber ihre Folgen, denn es wird berichtet, dass die erforderlichen Mittel aufgebracht wurden, indem man einige Gehälter für vergangene Wochen einbehalten und nicht unbedingt benötigte Mitarbeiter entlassen hat, so Eurogamer. Der Gouverneur zur Situation: "Ich möchte noch einmal bekräftigen, dass wir alles tun was möglich ist, um sicherzustellen, dass 38 nicht pleite geht." Den Artikel findet ihr bei Joystiq. Die nächste Zahlung in Höhe von 2,6 Millionen US-Dollar ist übrigens für den 1. November 2012 vorgesehen.
Update: Wie jetzt berichtet wird, wurden alle 379 Mitarbeiter entlassen, davon 288 im Hauptstudio in Providence sowie 109 bei Big Huge Games in Maryland. Colin Campbell, Lead World Designer bei Big Huge Games konnte bestätigen, dass er entlassen wurde. Damit wurde das Studio quasi geschlossen.







~400 Mitarbeiter, die jeweils 2.000$ brutto im Monat kriegen = 800.000$. Auf ein Jahr ergibt das 9.600.000 und wie lange waren sie dran? 3-4 Jahre? Da kommt man schon bald auf 40 Millionen nur um Gehälter zu bezahlen. Bei 1.2 Millionen verkauften…