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King's Bounty: The Legend (PC)

Release:
04.11.2008
Genre:
Strategie
Publisher:
1C (RU)
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King's Bounty: The Legend - Als königlicher Schatzsucher auf Monsterjagd - Leser-Test von ShadowAngel

22.12.2009 20:42 Uhr
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Neu
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King's Bounty: The Legend - Als königlicher Schatzsucher auf Monsterjagd - Leser-Test von ShadowAngel [Quelle: Siehe Bildergalerie] King's Bounty erschien 1990 und war der Vorläufer der Heroes of Might & Magic (HoMM) Reihe. Da es diese gibt, stellt sich natürlich die Frage, ob man ein Remake dieses alten Vorläufers unbedingt braucht. Das russische Entwicklungsstudio Katauri sah es jedenfalls so und veröffentlichte nun The Legend.

Als Held hat man es ja meist nicht leicht. Ständig muss man gegen böse Feinde kämpfen, Menschen retten und muss immer gut und brav sein. Der Held in King's Bounty hat es da schon leichter. Zum einen ist er offiziell der königliche Schatzjäger und darf ungeniert plündern und zum anderen hat er eine große Armee im Schlepptau die sich im Kampf die Hände dreckig macht, während der Held zusieht und ab und zu einen Zauberspruch aus dem Ärmel schüttelt.

Vor dem Start gilt es für den Spieler aber erst einmal den Held zu wählen. Drei gibt es die natürlich in Klassen unterteilt sind: Kämpfer, Palladin und Magier, leider nur männliche Vertreter. Diesem gibt man dann noch einen Namen und schon geht es los. Man fängt vor dem königlichen Schloss an und bekommt den ersten Auftrag sowie eine handvoll Einheiten. Für ein paar Dollar mehr gibt es dann Nachschub, allerdings gibt es eine Begrenzung. Sind die Einheiten ausverkauft muss man entweder einen anderen Einheitentyp wählen oder hoffen, irgendwo ein Gebäude zu finden, der diese verkauft. Insgesamt kann man 5 unterschiedliche Einheiten ständig dabei haben. Weitere kann man in den jeweiligen Gebäuden verstauen und dort dann abholen wenn man sie braucht.
Da man keine Heimatstadt hat und auch nichts ausbauen muss, geht es bei King's Bounty eigentlich nur darum viel zu reiten, viel zu plündern, noch mehr zu kämpfen und nebenbei 43 Millionen Quests zu lösen.
Man ist quasi wieder das Mädchen für alles, von jedem wird man angequakt und mit einer Mission belastet. Reite dort hin und hole das, reite dort hin und bekämpfe jenes. Man kennt das ja.

Das schöne an King's Bounty ist, dass sich das Spiel nicht ernst nimmt. Humor ist etwas, das in vielen Spielen entweder gänzlich fehlt oder völlig übertrieben ist. Hier aber passt es. Man trifft auf schräge Charaktere die schräge Sachen sagen und in Quests gilt es schonmal, einen sprechenden Vogel zu suchen oder eine Horde Frösche zu befreien, da der örtliche Graf immer Frösche küsst die sich daraufhin in hübsche Frauen verwandeln. Da seine Liebe aber nicht echt ist, verwandeln sie sich zurück - und finden sich daraufhin im Burgverlies wieder, denn "da ist es kalt und dunkel, da fühlen sich Frösche doch wohl". Das schöne ist auch, dass man Quests auf unterschiedliche Weise lösen kann. So kann man bei besagter Froschmission entweder die letzte Froschprinzessin des magischen Sumpfs in einen Sack stopfen und beim Graf abliefern oder man kann ihr helfen die gefangenen Frösche zu retten. Bei anderen Quests hat man die Wahl ob man friedlich vorgeht oder kämpfend alles abschlachtet. Schön, wenn man die Wahl hat. Auch im weiteren Spielverlauft trifft man auf einige nette Einfälle, wie einen Piraten namens Bill Murray oder Captain Hook der nun eine Strandbar betreibt. Einige andere Fantasyklischees hat man dagegen umgedreht, so beklagen sich die in den Bergen arbeiteten Zwerge (Die mitunter auch gemeinerweise ausgebeutet werden) über die Goldgier der Menschen.

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22.12.2009 20:42 Uhr
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