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  • Kiss - Psycho Circus: Gut, aber mit Einschränkung - Leser-Test von Van_Helsing

    Kiss - Psycho Circus: Gut, aber mit Einschränkung - Leser-Test von Van_Helsing Ungewöhnlich, soll am Rande und zu Beginn einfach erst einmal bemerkt sein, weist Kiss: Psycho Circus eine ziemlich umfangreiche Story für einen Ego-Shooter auf! Nicht jeder ist zwingend davon angetan; dennoch empfinde ich es als „lobenswert“, dass sich hier entsprechende Gedanken gemacht worden sind. Und allein aufgrund der Namensgebung und der wirklich nicht schlechten Story sind Vergleiche zu lebenden und realen Personen durchaus zulässig und gestattet *g*.
    Die Elder, einst die Beschützer des Circus, sind nicht mehr und der Circus treibt verloren und ziellos durch Zeit und Raum. Er ist zerstört worden... Zerstört von dem Nightmare King, einem mächtigen und bösen Wesen, dass angetreten war sich eben diesen Circus zu unterwerfen. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass sich ihm 4 Mutige – „Die-4-die-1-sind“ - in den Weg stellen und das zu verhindern versuchen. Und „Die-4-die-1-sind“ waren erfolgreich; sie hatten den Nightmare King geschlagen und ihn in die Verdammnis geschickt! Wenn auch nicht ganz ... so gelingt es dem Nightmare King, unter Aufbietung seiner letzten Kräfte, einen bösen Nachfahren zu schaffen; ein Kind, welches aber von seiner Bestimmung noch nichts weiß. Zur Tarnung soll es zunächst den Platz der Elder einnehmen, soll den Circus beschützen und dann wie ein listiges Raubtier den begonnen Siegeszug des Nightmare Kings aufnehmen und ihm so einen Platz zurück in die Welt des Circus verschaffen. „Die-4-die-1-sind“ sind nicht mehr .. ihre Gestalten sind nach dem heftigen Kampf gegen den Nightmare King zersplittert und versprengt über die verschiedenen Reiche und angesichts dieser Entwicklung sind auch sie von der Angst und dem Schrecken gelähmt, die durch die neuerliche Bedrohung ausgelöst wird.
    Eine winzige Hoffnung gibt es aber .. in Gestalt der Madam Raven, einer Hellseherin und die Matriarchin des Psycho Circus. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, vier Nachfolger zu finden, die den Weg zur Rettung beschreiten sollen. Vier Nachfolger, die in der Lage sein werden, die Reste Elder’s zusammen zu sammeln und auch wieder zusammen zu setzten und den neuen Inkarnationen die Kräfte zu verleihen, dass man gegen die Brut der Hölle antreten kann. Doch wird sie diese Nachfolger finden? Sie findet sie, in Gestalt von vier Freunden, die Mitglieder der Band „Wicked Jester“. Allerdings ist hier Madame Raven mit Hilfe einer List fündig geworden ... Sie erteilte der Band ein Einladung um sie so in den Psycho Circus zu bringen. Als die vier eintreffen, Pablo, Patrick, Andy und Gabriel sind sie zunächst verwirrt ... Aber als sie dann die Karten für den Zutritt in den Circus bekommen, besiegeln sie damit ihr Schicksal, ihre Bestimmung. Es gibt kein Zurück mehr und es bleibt für sie nur eine Möglichkeit: die Traumwelt des Psycho Circus bestehen und ihre Mission erfüllen.
    Jedenfalls haben wir hier die etwas dezent verworrene Ausgangssituation für Kiss: Psycho Circus. Aber so verworren sich der Beginn auch lesen mag und auch im Spiel zunächst darstellt, die Story setzt sich relativ gradlinig fort und weiht einen dann sozusagen in die Geheimnisse und Geschehnisse sehr gut ein. Somit wird einem dann auch sehr schnell klar werden, was das Missionsziel bedeutet und wie man es effektiv erreichen kann.
    Grafisch gesehen zeigt sich Kiss: Psycho Circus grundsätzlich solide, wenngleich die objektive Meinung eher in den Bereich mittelmäßig fällt. Auffällig ist hier, dass es Level gilbt, die durch ihren Ideenreichtum und durch die Umsetzung sehr gut gelungen sind und auf der anderen Seite wieder Level zu finden sind, die „langweiliger“ nicht sein könnten. Eine gewisse Beachtung hat man auch den Details in den verschiedenen Level geschenkt. Aber auch hier gilt, dass sich die meisten Level damit nicht rühmen können. Meiner Ansicht nach hat man hier ein gesunden Ausgleich vernachlässigt. Auffällig ist auch, dass die Auswahl an Gegner eher dürftig gehalten ist! Nicht unbedingt die Tatsache, dass einem wenige Gegner über den Weg Laufen .. viel mehr die Tatsache, dass das Design der Gegner gelitten hat. Meistens sind es schlichtweg einfach nur die Gleichen – und das kann schon auf einer gewisse Art und Weise langweilen. Schmälern mag ich damit aber keinesfalls die Tatsache, dass man sich fantasievoll bei der Gegner-Gestaltung gezeigt hat. Es hätten nur ruhig ein paar mehr sein dürfen ... Trotz dieser „Negativlichkeiten“ ist die Gesamterscheinung absolut in Ordnung! Positiv sollten man zum einen auch erwähnen, dass ich weder Klipping-Fehler feststellen konnte, noch dass das Game in irgendeiner Weise geruckelt hat oder ähnliches. Zum anderen wurde die Atmosphäre recht gruselig gestaltet, da sich das gesamte Spiel ziemlich düster zeigt. Meiner Meinung nach fangen diese Punke allein schon die etwas mittelmäßige Gesamtgrafik wieder auf. Und ein kleiner Tipp am Rande: Kiss: Psycho Circus eignet sich ideal zum Spielen in absoluter Dunkelheit.
    Kommen wir zum Handling ... Die Figuren, welche der Reihe nach in bestimmten und damit vorgegebenen Abschnitten gesteuert werden, reagieren sehr gut. Die Anordnung der auszuführenden Moves sind logisch auf das Joypad übertragen worden. Aber generell gilt ja, wie bei fast allen Spielen, man braucht natürlich einen Moment, bis man sich schlussendlich mit der Steuerung vertraut gemacht hat– dies fällt aber bei Kiss: Psycho Circus relativ leicht. Für geübte Spieler ist das in „null-komma-nichts“ erledigt *g* und auch für ungeübtere Spieler wird die Gewöhnung an die Steuerung weniger problematisch sein.
    Was die Waffen betrifft, so starten die Charaktere mit einer „Standardwaffe“ – wie meist üblich bei Ego-Shootern. Während des Spiels erhält man dann weitere und vor allem auch bessere Waffen! Darüber hinaus haben alle vier Helden die Aufgabe, Rüstungsteile einzusammeln, die es dann gilt für den jeweiligen Charakter zusammen zu setzten. Vom optischen her erinnert diese Rüstung an ein einstiges Bühnenkostüm der Rockgruppe KISS. *g* Parallelen sind nicht nur zufällig sondern gewollt ... Und neben dem Hauptziel, oben beschrieben, soll man nicht nur den Circus retten sondern auch die Rockgruppen-Formation quasi – wie zu ihren besten Zeiten - fertig stellen.
    Zum Sound kann man bei Kiss: Psycho Circus auch das eine oder andere sagen... Wobei ich mich auf das Wesentliche beschränke: Grundsätzlich sind die Level mit einer dezenten Hintergrundmusik untermalt, welche ich stilistisch in die Richtung „Rock-Pop-Mischung“ stecken würde und alles in allem klingen die Kompositionen nicht schlecht. Gleichfalls hat man auch die Soundeffekte selbst sehr gut charakterisiert und passend in Szene gesetzt.
    Etwas verwundert hat mich die Tatsache, dass Kiss: Psycho Circus trotz seiner Freigabe „ab 16 Jahre“ mit gewissen Splatter-Effekten aufmarschiert... und das Blut ist sogar rot! *g* Als negativ empfinde ich das keinesfalls ... wenngleich ich das auch etwas einschränken muß; man bekommt es just in dem Moment mit, wenn die Gegner vom zeitlichen gesegnet werden und lösen sich dann – nebst Spuren – einfach komplett auf.
    Abschließend bleibt noch zu sagen, dass Fans bzw. Anhänger des 60 Hz Modus auch auf ihre Kosten kommen, denn Kiss: Psycho Circus hat die entsprechende Wahlmöglichkeit. Für mich persönlich ist dies beispielhaft, dass man eben einen Ego-Shooter mit diesem Modus ausgestattet hat, da solche feinen Kleinigkeiten sonst nur ganz selten berücksichtigt werden.

    Mein Fazit: Als Ego-Shooter Fan bin ich hier in jedem Fall absolut auf meine Kosten gekommen. Auch wenn die grafische Darstellung nicht wirklich on top ist, so konnte das Game aufgrund der Story als auch aufgrund der Atmosphäre überzeugen. Darüber hinaus hat mir persönlich auch die gute Musikhinterlegung mehr als gefallen. Grundsätzlich möchte ich aber auch anmerken: allzu hohe Erwartungen sollte man allerdings – dies sei angemerkt - nicht an Kiss: Psycho Circus stellen – die könnten leicht enttäuscht werden. Auch wenn die Story gut klingt .. die heutigen bzw. neueren Ego-Shooter können mit mehr Raffinesse aufwarten und auch dahingehend in jedem Fall mehr überzeugen. Sollte man dies für sich wollen, empfiehlt es sich dann, auf andere Games dieses Genre auszuweichen. Steht man grundsätzlich auf Ego-Shooter, dann in jedem Fall mal antesten!
    ... und ich glaube, ich muß wohl nicht wirklich darauf aufmerksam machen, dass die Charaktere und nicht zuletzt der Spielname auf die legendäre und verdammt gute Rockgruppe KISS zurück führt. Hat man einen Fabel – so wie ich *g* - für eben Gruppe für die Gruppe KISS, dann kann ich das Game in jedem Fall nur weiter empfehlen!

    Negative Aspekte:
    mittelmäßige Grafik

    Positive Aspekte:
    Grundstory, Sound

    Infos zur Spielzeit:
    Van_Helsing hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Kiss - Psycho Circus

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Van_Helsing
    7.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Kiss - Psycho Circus
    Kiss - Psycho Circus
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Take-Two Interactive
    Release
    18.01.2001

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995408
Kiss - Psycho Circus
Kiss - Psycho Circus: Gut, aber mit Einschränkung - Leser-Test von Van_Helsing
http://www.gamezone.de/Kiss-Psycho-Circus-Classic-10790/Lesertests/Kiss-Psycho-Circus-Gut-aber-mit-Einschraenkung-Leser-Test-von-Van-Helsing-995408/
26.02.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/09/tv000001_4_.jpg
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