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  • Klax: Klax Olé - Leser-Test von RAMS-es

    Klax: Klax Olé - Leser-Test von RAMS-es Die einfachsten Spiele sind oftmals die Besten. Das ist eine Wahrheit, die sich immer wieder bewahrheitet hat. Ein weiteres Plus ist das diese Spielideen sich auch noch am längsten halten. Man denke nur einmal an Tetris, aber das gleiche gilt natürlich auch für KLAX aus dem Hause Atari. Es gibt soviele Ports des ursprünglichen Spielautomaten, daß ich sie hier und jetzt gar nicht aufzählen will, dazu komme ich am Schluß. Zunächst einmal will ich mich darauf beschränken Euch den Spielablauf von Klax näher zu bringen.

    Bei KLAX geht es ähnlich wie bei TETRIS um das Stapeln von Blöcken. Auf fünf Förderbändern tauchen in unregelmäßigen Abständen rechteckigen Blöcke auf, die langsam nach vorne kippen, bis sie in einen Abgrund herunter zu fallen drohen. Dies kann man dann mit einem kleinen Gabelstapler verhindern, der an der Kante des Förderbands entlangfährt und maximal fünf Blöcke aufladen kann. Mit dem Feuerknopf werden diese Blöcke dann auf fünf Felder am Boden abgelegt. Allerdings ist die Sache damit bei weitem noch nicht erledigt, denn der Teufel liegt natürlich im Detail. Die Blöcke haben natürlich nicht unbegrenzt Platz, sondern sollen auch mal endgültig verschwinden. Dies geschieht indem man gleichfarbige Blöcke, es gibt fünf unterschiedliche Farbtöne, zu horizontalen, vertikalen oder diagonalen Reihen zusammen stapelt. Mindestens drei Blöcke müssen auf diese Weise zusammen gelegt werden. Diese verschwinden dann endgültig und schaffen so wieder etwas mehr Platz. Für Kombinationen von mehr als drei Blöcken bekommt man natürlich noch mehr. Gleiches gilt natürlich für daraus folgende Kombinationen, die Atari Klaxe nennt.

    Aufgeteilt ist KLAX in unzählige Stages, wobei in jeder Stage eine bestimmte Aufgabe zu lösen ist. Zu Beginn muß man zum Beispiel einfach nur zehn Klaxe beseitigen, später müssen es zehn diagonale Klaxe sein. Je weiter man in KLAX kommt, desto schwerer werden die Aufgaben und desto schneller läuft das Förderband. Das Spiel wird also recht schnell ziemlich hektisch. Wer es bisher noch nicht gemerkt, dem sei gesagt, daß KLAX eine ziemlich vertrackte Mischung aus TETRIS und TIC TAC TOE ist. Wer es schafft bestimmte Kombinationen oder Kombinationsfolgen zu basteln erhält erst einmal massig Bonuspunkte und ab und an einen Level Warp. Der Suchteffekt läßt sich bei KLAX, ähnlich wie bei TETRIS, nicht ganz so leicht erklären. Wer aber einmal begonnen hat sich mit dem Spiel zu beschäftigen, kommt so schnell nicht mehr davon los. Es macht einfach einen riesigen Spaß, in der Hitze des Gefechts die farbigen Blöcke möglichst geschickt anzuordnen, um dann im richtigen Augenblick viele Punkte einzusacken. Besonders gut gelingt dieses Unterfangen mit den "Wild Tiles", die quasi als Joker zur Ergänzung einer beliebigen Farbe fungieren. Wer die richtige Taktik beherrscht zunächst einmal unbrauchbare Blöcke auf dem Gabelstapler zu horten oder wieder auf das Laufband zurück zu schleudern, wird KLAX zu schätzen lernen.

    Spielerisch verspricht KLAX ein unglaubliches Spielspaß Potentzial. Dafür kann man die technische Ausführung, egal auf welchem System, getrost als durchschnittlich bezeichnen. Bevor wir zu den Umsetzungen für die Homecomputer und Personal Computer, für die Konsolen und Handhelds kommen, sollten wir uns noch schnell das Original aus der Spielhalle ansehen. Auch schon dort bot KLAX in technischer Hinsicht nichts Aufsehenerrengendes. Außer der Farbenvielfalt der Blöcke, einem sauberen Scrolling, ein paar netten Hintergrundgrafiken und einer eingehenden Musik haben sich die Entwickler von Atari wirklich nicht viel Arbeit gemacht. Trotz dieser etwas öden Präsentation wird der spannende Spielablauf in keinster Weise betrübt. Gleiches gilt auch für alle Umsetzungen. Beginnen wir hier zunächst einmal mit den Portierungen für die Computer. KLAX erschien 1990 in der Umsetzung durch Domark, der Atari Automat erschien bereits 1989, für neun verschiedene Computer, den Commodore Amiga und C64, den Amstrad CPC, den Sinclair Spectrum ZX, den Acorn BBC Micro Computer und Archimedes, den Atari ST, dem MSX Standard und auf den Personal Computern. Alle Versionen sind spielerisch identisch mit dem Automatenvorbild und unterscheiden sich nur in der technischen Umsetzung. Bei den 16 Bit und 32 Bit Umsetzungen scheint Domark nach dem Motto, daß alles was schon in der Spielhalle mäßig programmiert war, auf dem Heimsystem auch nicht besser sein muß, gehandelt zu haben. Besonders auf dem Atari ST ist das Scrolling einfach nur zum Heulen, gleiches gilt auch für die Fassung auf dem Amstrad CPC. Farblich kann man die Blöcke recht gut unterscheiden. Dafür sehen die Hintergrundgrafiken genauso einfallslos wie beim Automaten aus. Besonders auf dem Commodore Amiga und dem Archimedes von Acorn ist der letzte Punkt eine ziemliche Entäuschung. Ähnlich sieht es auch auf den 8 Bit Systemen aus. Die schönste Optik bietet der CPC, aber wehe es kommt Bewegung in das Spiel. Auch fiel auf diesen kleinen Computern die Zweispieler Option weg, obwohl sie ohne Probleme umzusetzen gewesen wäre. Schade! Auf den Homecomputer und den PCs macht Klax trotz dieser Mängel einen riesigen Spaß. Kommen wir nun also zu den Handheldversionen. Hier erschien KLAX für das Atari Lynx und SEGA Game Gear ebenfalls 1990. Umgesetzt wurde das Spiel von Tengen. Die Version für Nintendos Game Boy folgte 1991 und wurde ebenfalls von Tengen portiert, allerdings von Mindscape vertrieben. Erst 1999 folgte dann die Fassung für den Game Boy Color. diesmal portierten die Jungs von Eclipse das Spiel, den Vertrieb übernahm Midway. Auf dem Atari Lynx erhalten wir dann auch die beste Umsetzung. Diese schlägt auch noch einmal den Automaten um Längen, dank der Link Funktion des Atari Handhelds. Auf dem Game Boy fehlt eine Zweispieleroption komplett, gleiches gilt auch für das Game Gear, und natürlich die Farben, was dem Spiel aber keinen Abbruch tut. Die Game Gear Fassung ist im übrigen mit der Master System Version identisch zu der wir noch kommen werden.

    Natürlich wurde Klax auch auf fast alle Konsolen umgesetzt. Es gibt also Umsetzungen für das Mega Drive und Master System von SEGA, das Famicom von Nintendo, die PC Engine von NEC und die die beiden Atari Konsolen VCS 2600 und 7800. Erschienen sind alle Ports im Jahre 1990, außer der Famicom Fassung die bereits 1989 erschien. Verantwortlich waren immer die Jungs von Tengen. Spielerisch sind diese Konvertierungen wiederum mit dem Automaten identisch und besitzen alle die Zweispieler Option. Grafisch am Schönsten sind die Mega Drive und die PC Engine Fassungen, dicht gefolgt von der Master System Version. Geradzu als häßlich kann man die beiden VCS Portierungen bezeichnen, obwohl dies nicht notwendig gewesen wäre. Die Famicom Portierung liegt mittendrin, die der MSX Konvertierung ähnelt wie ein Ei dem anderen. Wie bereits schon öfters erwähnt spielt der technische Aspekt kaum eine Rolle, denn der Spielspaß ergibt sich vollkommen aus dem ausgefuchsten Spielablauf. Es ist so ziemlich egal auf welchem System man KLAX spielt, es macht einfach immer Spaß. Herauszuheben ist eigentlich nur die Lynx Version. KLAX darf in keiner Spiele Sammlung fehlen.

    Text by AJM/FTL of RAMS-es

    Negative Aspekte:
    Nichts aufgefallen.

    Positive Aspekte:
    Geniales Spielprinzip mit netter Joypadsteuerung.

    Infos zur Spielzeit:
    RAMS-es hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Klax

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: RAMS-es
    7.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Klax
    Klax
    Publisher
    Tengen
    Developer
    Tengen
    Release
    10.08.1990

    Aktuelles zu Klax

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Klax: Klax Olé - Leser-Test von RAMS-es
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03.11.2003
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