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  • Klonoa im Gamezone-Test

    Namco liefert mit Klonoa ein zuckersüßes und forderndes Abenteuer, nicht nur für die jüngeren Zocker unter uns.

    Die aktuelle Konsolengeneration steht für Innovation, Grafik und Vielseitigkeit wie kaum eine andere vor ihr. Dabei sind herbe Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern nicht von der Hand zu weisen. Richten sich Playstation 3 und Xbox 360 eher an erwachsene Gamer, wendet sich Nintendos Wii vorzugsweise an Spieleinsteiger bzw. jüngeren Gamer sowie den sogenannten Casualgamer und, nicht zu vergessen, an die darbenden und partiell sehr auf dem Trockenen sitzenden Jump'n Run Fans zu. Denn, leider auch eine Tatsache, bescheren die anderen beiden Großen der Branche - Sony und Microsoft - wenig bis gar kein Futter, welches die hüpfende Fraktion der Spielerschar hinreichend zufrieden stellen könnte. Umso verwunderlicher ist in diesem Kontext, dass ausgerechnet ein durchaus erfolgreicher Titel der PlayStation 1 Ära - "Klonoa: Door to Phantomile" wiederbelebt wurde und sein Revival auf Nintendos Wii feiern darf. Ob die Fangemeinde des Springens einen Phönix aus der Asche erwarten darf oder man den Pixeln von Einst treu geblieben ist, haben wir für euch erträumt.

    Schlappohriger Hüter der Träume

    Habt ihr euch schon einmal gefragt wohin eure Träume ziehen, von denen ihr wisst, dass ihr sie geträumt habt, aber eure Erinnerung euch keine Bilder mehr nach dem Aufwachen dazu zeigt? "Klonoa" liefert euch die Antwort dazu, denn all die geträumten Träume fliegen in das Mond-Königreich. Aus diesem Königreich wiederum hat sich die Welt Phantomille erschaffen - die Heimat des schlappohrigen Klonoa.

    Klonoa Klonoa In seinen Kindertagen fand Klonoa einen Ring, aus dem er Hupo, einen Ringgeist ausgestattet mit der Macht des Windes, befreite und in diesem seinen Freund fürs Leben gefunden hat. Als Klonoa eines Morgens in seiner Heimat "Winddorf Sturmbrise", stellt er fest, dass sich sein Traum der letzten Nacht, an den er sich nur zu gut erinnern kann, in einen Albtraum gewandelt hat. Das Schlimme für Klonoa sind dabei nicht nur die Erinnerungen an die schrecklichen Geschehnisse, sondern auch die Gewissheit, dass in Phantomile nicht mehr alles in Ordnung ist. Irgendwas stimmt ganz und gar nicht mehr und dem muss Klonoa ganz schnell auf den Grund gehen. Schnell findet er heraus, dass Ghadius, der König der Finsternis, die Welt Phantomille in einen einzigen, dunklen und bösen Albtraum verwandeln will. Damit der Plan auch gelingen kann, hat der Herrscher der Dunkelheit Phantomiles einzige Chance auf Rettung entführt: Lephis - die wundervolle Sängern. Sie kann als einzige das Lied der Wiedergeburt singen. Und so kommt es wie es kommen muss: Klonoa, ein schlappohriger Kater und sein bester Freund, der Ringgeist Hupo, müssen Phantomile retten und natürlich Lephis befreien.

    Hüpf Katerchen, hüpf

    Klonoa Klonoa Schon seid ihr mitten im Geschehen und auf der Suche nach der gefangen gehaltenen Lephis. Bis ihr allerdings der Sängerin gegenüberstehen könnt, warten verschiedene Welten und Abschnitte auf euch, die mit verzwickten Sprungeinlagen und gut gehüteten Geheimnissen auf euch warten. Anders als bei den heute durchaus als typische zu bezeichnenden Vertretern des Genres ist "Klonoa" ein gekonnter Mix aus 2D- und 3D-Elementen. Gespielt wird klassisch in guter, alter 2D-Manier; Eure Umwelt und das zu erkundende Terrain zeigen sich in hübscher, farbenfroher als auch detailvoller 3D-Optik. Praktischerweise folgt Klonoa dem Level bestimmenden Weg so gut wie blind. Ein Herunterfallen nach links oder rechts ist schier ausgeschlossen; Einzig zu überspringende Abgründe können eine Gefahr für euch sein, müsst ihr hier doch genau schauen, wie und mit welchen Hilfsmitteln ihr die Kluft meistern könnt. Egal ob Doppelsprung oder kurze Flugeinlage, mit oder ohne Gegner - es gibt zahlreiche Arten, Klippen und dergleichen mehr hinter sich zu bringen. Auch große und kleine Höhen lassen sich im wahrsten Sinn des Wortes springend übergehen. Dabei spielt es keine Rolle ob ihr euch an umgekehrten Wasserfällen aufhaltet, eine riesengroße Windmühle erklimmen müsst, die eisige Geisterwelt oder durch einen mit Gondeln bestückten Wald reisen müsst. Je weiter ihr im Spiel voran schreitet, desto ausgefallener werden die Passagen, die ihr hinter euch zu bringen habt. Dazu kommen Höhlenpassagen mit Geheimgängen sowie verschieden lange Rutsch- und Bahnpassagen, die alle ihre Secrets für euch parat haben und nur darauf warten, dass ihr alles findet.

    Vorne, hinten, rüber, rauf, runter, rein, raus

    Klonoa Klonoa Euren Rettungsgang müsst ihr selbstverständlich nicht alleine erledigen. Glücklicherweise ist Hupo, den Ringgeist, dabei. Eine kleine, treue Seele, die euch bisweilen überaus nützliche Hilfestellung leistet. Hupo ist der Lage euch u.a. über besagte Klippen und Abgründe zu helfen, oder höher gelegene Plattformen zu erreichen. Außerdem könnt ihr mit Hupo zusammen die vielen lustigen und abwechslungsreichen Gegner zu Sternenstaub verarbeiten. Dafür müsst ihr euch nur Hupo aktivieren und schon habt ihr einen im Weg stehenden Widersache am Ring kleben. Nun bleibt es euch überlassen, ob ihr den partiell schon erledigten Feind für eure Zwecke noch missbrauchen müsst bzw. wollt, oder ob ihr den guten einfach in die ewigen Jagdgründe schickt. Spätestens wenn ihr euch für die zweite Variante entscheiden solltet, werdet ihr erfahren, ob der Gegner zum eliminieren vorgesehen ist oder ob ihr ihn vielleicht doch für das Erreichen eines Zieles braucht. Denn, wenn eins dieser kugeligen und knuffigen Widersachertierchen erneut erscheint, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ihr eine höhere, tiefere, weiter weg gelegene oder gar versteckte Area erreichen sollt. Gegner plus Doppelsprung helfen euch, das jeweils angepeilte Ziel zu erreichen. Dabei handelt sich - oft eingepackt in die sogenannten Ngapoko - gerne um gefangen genommene Einwohner des jeweiligen Abschnitts, die ihr auf diese Art befreit oder aber um versteckte als auch benötigte Schlüssel, die euch die Türen zu anderen Reichen aufsperren. Gerne könnt ihr damit auch zusätzliche Energie finden, bzw. teilweise verbrauchte Energie wieder auffüllen. Passend dazu dürfen die beinahe schon obligatorischen Diamanten bzw. in diesem Fall Traumkristalle nicht fehlen, die ihr ebenfalls einsammeln solltet. Immerhin liefern euch die Edelsteine bei einer bestimmten Anzahl ein Extraleben. Silber- als auch Goldmünzen wollen auf eurem Weg ebenfalls mitgenommen werden. Diese spenden auch weitere und benötigte Continues.

    Auf der Fährte des Joker

    Klonoa Klonoa Damit euch der Einstieg in die Rettungsaktion nicht all zu schwer fällt, gestalten sich die anfänglichen Level bzw. Abschnitte relativ einfach. Zügig, linear und ohne große Irrungen und Wirrungen schafft ihr es, die Visionen - so werden die Abschnitte genannt - zu erledigen. Doch mit jeder erledigten Vision mehr, steigt der Schwierigkeitsgrad merklich an. Nicht unbedingt bei den zu absolvierenden Wegen; Vielmehr müsst ihr euch Trick- und Ideenreich bemühen, gutes Timing inklusive, um die verschiedenen Items, gefangenen Bewohner oder auch mal einen Schalter zu finden. Um euch hierbei die Lust nicht zu vermiesen, sind überall in den verschiedenen Abschnitten Wecker, abgepackt in Traumblasen, vorhanden. Diese aktiviert, habt ihr einen Checkpoint, an den ihr zurück kehrt, solltet ihr einmal das zeitliche Segnen. Verliert nur nicht zu oft euer Leben, denn dann nützen euch auch die Klingelgeräte nichts mehr - denn sind alle eure Vorräte an Continues aufgebraucht, startet ihr in der betreffenden Vision ganz von vorne und müsst auch alles noch einmal neu einsammeln - auch ggf. neue Extraleben.

  • Klonoa
    Klonoa
    Publisher
    Atari
    Developer
    Namco Bandai
    Release
    28.05.2009
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Klonoa
Klonoa im Gamezone-Test
Namco liefert mit Klonoa ein zuckersüßes und forderndes Abenteuer, nicht nur für die jüngeren Zocker unter uns.
http://www.gamezone.de/Klonoa-Spiel-10865/Tests/Klonoa-im-Gamezone-Test-992235/
09.06.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/05/Klonoa_31.jpg
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