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  • Knight Rider: The Game im Gamezone-Test

    Die längst überwunden geglaubten 80er kommen immer mehr in Mode. Eine bekannte Lizenz nach der anderen findet ihren Weg auf die PC's und Videospielkonsolen von heute. Wohl keine Ausnahme macht dabei die aktuelle Versoftung des Helden mit dem sprechenden Auto, dachte ich mir, während ich "Knight Rider" installierte. Noch unter dem Eindruck der vielen Bugs von Autobahn Raser 4 aus dem gleichem Hause, erwartete ich nichts Gutes und rechnete mit Allem.

    Umso positiver überraschte mich schon das Intro-Video, das angenehm lang geworden ist und all die bekannten Geräusche und Aktionen die man von Knight Rider erwartet enthielt. Egal ob es sich um den sprunghaften Turbo-Boost, den Super-Pursuit-Mode oder den Ski-Mode handelt, alle sind vertreten und geben dem Game die gewünschte Authentizität. In Sachen Originalstimmen verhält es sich nicht ganz so, den KITT und Bonny kommen nicht mit den Bekannten daher, dafür besitzen Michael Knight und sein Chef die richtigen deutschen Stimmen.

    Das Gameplay besteht hauptsächlich aus dem Missionsmode, da der freie Mode nur dazu dient bereits freigeschaltete Strecken zu fahren. Um sich erst einmal mit den vielen Möglichkeiten von KITT vertraut zu machen, befinden wir uns zu Beginn auf einem Testgelände welches wir Punkt für Punkt mit Bonny abarbeiten müssen, während sie immer wieder etwas am Auto herumschraubt. Dieses Testgelände hat es in sich und lässt schon erahnen, dass wir mit KITT wesentlich mehr Möglichkeiten haben als Vorwärts und Rückwarts zu fahren. So lernen wir z.B. wie wir mit dem Turbo-Boost regelrecht Treppensteigen können, oder per Ski-Mode auf einem Balken balancieren oder sich zwischen zwei Mauern hindurch zu schieben.
    Nach erfolgreich absolvierten Test erhalten wir endlich unseren ersten Auftrag und begeben uns in die Wildnis des amerikanischen Staates. Die Aufträge gestalten sich dabei fast so wie wir es von der TV-Serie her kennen. Irgendwo findet ein Verbrechen statt woraufhin wir uns zum Tatort begeben. Dort werden die Scanner eingesetzt um weitere Infos zu erhalten. Meist gibt es dann einen neuen Missionspunkt zu erreichen oder ein Fahrzeug einzuholen bzw. anzuhalten. Klar, dass man bei derartigen Verfolgungsjagden alle Möglichkeiten KITT's ausnutzen muss, wie den Turbo-Boost-Sprung über einen Zug hinweg, den zweirädrigen Ski-Mode um sich zwischen zwei LKW's durchzuquetschen oder die diversen Scanner um das Fluchtfahrzeug oder die Beute wieder zu orten. Unser elektronischer Beifahrer KITT gibt sich dabei alle Mühe dem Spieler unter die Arme zu greifen, indem er ihn warnt, dass man jetzt doch den Boost einsetzen sollte oder es doch besser wäre den Granaten auszuweichen. Zusätzlich zeigt ein grüner Pfeil am oberen Rand des Schirms immer die Richtung zum nächsten Missionsziel an, was manchmal aber nicht reicht, da sich bestimmte Punkte z.B. hinter hohen Mauern oder Felsen verbergen. Da hilft es nur noch die im Test beigebrachten Fähigkeiten zu nutzen und mit KITT eine Möglichkeit zu suchen das Hindernis überspringen zu können. Wobei genau dies eine der nervigsten Aktionen im Game sein dürfte, wenn man schon wieder versuchen muss mit einem Auto Bergzusteigen. Denn das was sich dann auf dem Schirm abspielt widerspricht eindeutig dem Gesetz der Schwerkraft, hilft aber ungemein das Missionsziel zu erreichen.

    Die grafische Präsentation ist gut gelungen und hat es vor allen Dingen geschafft das typische "Knight Rider"-Flair einzufangen. Die Auflösung lässt sich von 640x480 Pixel bis auf 1280x1024 Pixel variieren und läuft auf allen Stufen flüssig und ohne sichtbare PopUps oder anderer Grafikfehler (entsprechende Grafikpower vorausgesetzt). Beim Sonnenuntergang bricht sich das Licht wunderschön in der Landschaft und lässt den Asphalt wie echt glänzen. Auch über die Anzahl der Details kann man nichts Negatives verlieren, denn im Großen und Ganzen sind die Level gut detailliert und schön designt. Warum sich keine Passanten in den Dörfern und Städten befinden fragt nur ein Pedant, denn als Fan genügt einem die Gesellschaft von KITT und Bonny vollkommen.

    Der Sound hingegen gibt sich etwas durchwachsen, weniger wegen der Qualität dessen, als vielmehr wegen des seltsamen Mischverhältnisses der verschiedenen Kanäle. So ist es nicht möglich die etwas zu leisen Stimmen lauter zu drehen, da dies gleichzeitig die Hintergrundgeräusche anhebt. Senkt man hingegen die Hintergrundmusik ab, versteht man die Sprache immer noch nicht besser, dafür geht etwas vom Spielfeeling verloren, da Knight Rider ohne Musik nur noch halb soviel Spaß macht.

    Das größte Manko des Games versteckt sich aber in der Konfiguration der Steuerung, die eigentlich vorbildlich gelöst wurde, wenn sie funktionieren würde. Das Game selbst erlaubt es nämlich jedes Feature auf jede beliebige Taste des Keyboards/Joysticks/Lenkrads zu legen, allerdings funktioniert die Erkennung der gewünschten Taste nicht richtig. Will man z.B. das Beschleunigen auf die rechte Taste des Joypads legen, bestätigt uns dies das Game mit Taste 3, welche nicht der rechten Schultertaste entspricht. Noch lustiger wird es wenn wir Keyboard und Joystick gleichzeitig benutzen möchten, dann kommt die Routine nämlich komplett aus dem Konzept und findet auf dem Joystick plötzlich Tasten die es dort nie gab und geben wird (z.B. SPACE oder ENTER). So artet die Konfiguration in ein reines Glücksspiel aus, denn was für Funktionen schlussendlich tatsächlich auf dem Pad landen, lässt sich erst im gestarteten Spiel nachkontrollieren. Aus diesem Grund die schlechte Wertung für die Steuerung, die dringend einen Patch benötigt, um nicht auf das Keyboard angewiesen zu sein.

    Knight Rider: The Game (PC)

    Singleplayer
    7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gut eingefangene Knight Rider Atmosphäre
    teilweise die bekannten deutschen Synchronstimmen
    flotte Grafik und schön detaillierte Maps
    Grober Bug im Konfigurationsmenü der Steuerung
    etwas unglücklich gemischte Soundkulisse (Stimmen zu leise/undeutlich)
  • Knight Rider: The Game
    Knight Rider: The Game
    Publisher
    Davilex Software GmbH
    Developer
    Davilex Software GmbH
    Release
    2002

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988937
Knight Rider: The Game
Knight Rider: The Game im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Knight-Rider-The-Game-Spiel-10903/Tests/Knight-Rider-The-Game-im-Gamezone-Test-988937/
14.11.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/01/ACF205.jpg
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