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  • Knockout Kings 2003: Ready to Rumble mit viel Spaß - Leser-Test von perfect007

    Knockout Kings 2003: Ready to Rumble mit viel Spaß - Leser-Test von perfect007 Wie man es von der Firma Electonic Arts, bzw. ihrer Sportabteilung EA Sports kennt, gibt es von ihren bekanntesten Serien jedes Jahr eine Neuauflage. So verbessert man zumeist nur marginal einige Details und zum Teil auch die Grafik und bietet dem geneigten Spieler aktuelle Daten der Sportler. Sprich man bekommt ein minimal verbesserten Aufguss mit neuesten Spielerdaten geboten. Nicht anders verhält es sich mit dem Spiel "Knockout Kings 2003". Die GameCube Besitzer erfreuen sich an der 2003er Version, einer der wenigen Boxspiele, welche diese Konsole bieten kann, während es auf den anderen Systemen immer noch keine Aktuelle Version von EA Sports Backpfeifenorgie gibt. Auf den anderen Systemen muss man sich mit der etwas veralteten 2002er Version zufrieden geben.

    Nach dem Spielstart von "Knockout Kings 2003" sollte man sich erst mal die Optionen zu Gemüte führen, welche man schnell und unkompliziert über das Hauptmenü erreichen kann. Hier kann man nicht nur die üblichen Soundoptionen wie Musik, Kommentator und Soundeffekte je nach den Wünschen des Spielers einstellen, auch die Rumblefuntion des GameCube Kontrollers lässt sich zu-, bzw. abschalten. Des weiteren sind vor allem die Optionen für die "Zeit" und auch "Erholung" ganz wichtig. Mit der Zeit bestimmt man, ob der Kampf in Echtzeit abläuft, oder doppelt so schnell vorbei ist wie in der Realität. Schaltet man die Option Erholung ein, sieht man während eines Kampfes die Gesundheitsanzeigen beider Kämpfer. Dies kann für den einen oder anderen sehr praktisch sein. Denn sinkt diese auf Null, fällt der Boxer zu Boden und wird angezählt. So hat man stets einen guten Überblick, was der eigene Boxer so einstecken musste und wie viel Schaden man dem Gegner zugefügt hat. Strategien können so leicht angewandt werden, so dass man dann zum Beispiel dem Gegner aus dem Weg geht und auf die nächste Runde seine Hoffnung setzt, in der man wieder leicht erholt starten kann. Natürlich nimmt das Einschalten der Gesundheitsanzeige (normalerweise aus gestellt) auch etwas die Spannung vom Spiel, denn ohne visueller Darstellung des Zustandes muss man viel eher aufpassen, dass man nicht zu viel ab bekommt. Immerhin hat man dann ja kaum einen Überblick, wie stark der eigene Boxer schon getroffen wurde und wann dieser K. O. auf die Matte sinkt. Man kann das Ganze zwar teilweise abschätzen, doch nicht immer verrät die Mimik des Sportlers sein Gesundheitszustand.

    Alle Einstellung nach den Wünschen vorgenommen, kann es nun ans Eingemachte gehen. Das Spiel bietet dem Gamer viele verschiedene Spielmöglichkeiten. Für den Realismus sorgen drei Modi, wobei der Schaukampf ein schneller einzelner Kampf darstellt. Startet man diesen Modus, gibt das Spiel schon die Boxer und Spieleinstellungen vor, die man aber je nach Geschmack noch abändern kann. Auge in Auge geht es hier dann recht schnell zur Sache, wobei dieser Modus auch mit einem Freund gespielt werden kann. Des weiteren kann man ein kleines Turnier starten. In den speziellen Turnieroptionen kann man dann entscheiden, ob man nur vier oder acht Boxer am Turnier teilnehmen sollen. Zusätzliche Regel wie Rundenanzahl und ob es technische K. O. s geben soll, dürfen noch individuell eingestellt werden. Anschließend folgt das Turnier, in dem man in einem K. O. System einen Gegner nach dem anderen raus werfen muss, bis man der alleinige Champion ist.
    Hauptmodus des Spieles ist natürlich die große Karriere. Hier gilt es als Looser zu starten und anschließend die Weltrangliste zu erobern. Vor Spielbeginn darf der Boxer gewählt werden. Zur Verfügung stehen alle Boxer, die im Spiel vorhanden sind, oder aber man begibt sich in den Editor und erstellt sich seinen ganz eigenen. Ganz klar, dass man hier die Größe, Hautfarbe, Haare und auch andere Kleinigkeiten wie Tatoos verändern kann. Alles gemacht, geht es ans Eingemachte, da man dann noch Attributpunkte vergeben sollte. So entsteht ein individueller Boxer, den man schlussendlich auch noch den eigenen Namen geben darf. Startet man die Karriere neu, befindet man sich am Ende der Rangliste. Durch einen Sieg gegen den nächsthöheren Gegner kann man sich nach vorne arbeiten. Aber man kann auch schwächere und auch Gegner, die unter dem eigenen Spieler in der Liste stehen, herausfordern. Das hat den Vorteil, dass man den eigenen Boxer noch etwas trainieren kann. Denn für jeden gewonnenen Kampf bekommt man wieder Attributpunkte, welche man auf die unterschiedlichen Attribute wie Kraft (stärke der Schläge), Geschwindigkeit (des Boxer), Ausdauer (was man wegstecken kann und wie schnell man sich erholt) und andere verteilen kann. Somit gewinnt der untrainierte Held an Erfahrung und kann mit der Zeit auch gegen stärkere Größen wie Muhammad Ali oder Lennox Lewis mithalten. Zu Beginn spielt man zumeist auch nur in kleinen Trainingsräumen oder Hallen. Doch schafft man langsam den Aufstieg in der Rangliste, wird man auch ein größeres Publikum haben. Titelkämpfe finden dann natürlich riesige, ausverkauften Arenen statt. Hat man min. einen Titel (insgesamt gibt es drei Stück) errungen, kommt es auch vor, dass man nicht selber einen Gegner heraus fordert, sondern ein anderer den Spieler! Interessant finde ich auch, das man den Zustand nach einem Kampf im Spiel berücksichtigt. Hat man kaum was wegstecken müssen, muss sich der eigene Boxer nur ein paar wenige Wochen ausruhen, bis er den nächsten Kampf bestreiten kann. Ist er dagegen stark verletzt, kann es bis zu über einem halben Jahr sein, wo man aussetzen muss. Dies hat aber auch starke Konsequenzen, denn der Boxer altert mit den verstrichenen Wochen auch dementsprechend. Startet man in einem Alter von zarten zwanzig Jahren, so steht man irgendwann mit dreißig vor dem letzten Titel. Mit dem fortschreitenden Alter dann wird man später aber wieder schwächer. So dass dann das Ende der Karriere durch Alter naht. Die Karriere bietet somit den umfangreichsten und intensivsten Modus, der durchaus sehr lange den Spieler unterhalten kann.

  • Knockout Kings 2003
    Knockout Kings 2003
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Electronic Arts
    Release
    19.12.2002
    Leserwertung
     
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Knockout Kings 2003
Knockout Kings 2003: Ready to Rumble mit viel Spaß - Leser-Test von perfect007
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09.09.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/Boxen.jpg
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