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  • Know-how der Zauberkunst im Gamezone-Test

    Während andere Publisher mit Nachahmungen beschäftigt sind, verzaubert Big N. mit neuen Ideen.

    Immer wieder ist es Nintendo, wo mit innovativen, aber zumindest erfolgreichen neuen Ideen den Stein ins Rollen bringt. Zwar gab es vor "Nintendogs" schon Tiersimulationen, danach sprossen entsprechende Nachahmungen aber wie Pilze aus dem Boden. Nachdem Dr. Kawashima die Gehirne auf Trapp gebracht hatte, kommen Dr. Reiner Knizias und Konsorten angesprungen und wollen ebenfalls unser Denkorgan beanspruchen. Nun ist es wieder an Nintendo, etwas Neues auf den Markt zu bringen und somit zum Gegenschlag auszuholen. Mit ihrem neuesten Geniestreich "Know-How der Zauberkunst" verzückt Nintendo aber nicht nur die Spieler, denn verzaubert werden vor allem die Zuschauer sein, die sich die Kunststücke in der abendlichen "Uri-Geller" Familienshow anschauen.

    Know-how der Zauberkunst Know-how der Zauberkunst "Know-How der Zauberkunst" ist wieder einmal ein Stück Software, dass im eigentlichen Sinne nicht mehr als Spiel bezeichnet werden kann. Vielmehr ist es ein spielerisches Mittel, um einfache Zaubertricks zu erlernen und diese vor seinen Freunden zum Besten zu geben. Jeder, der sich auf den Titel einlässt, wird alsbald einige nette Tricks auf Lager haben, die man als Außenstehender nicht so leicht durchschauen wird. Geschickt hat man den Nintendo DS in ein zauberfähiges Eingabegerät verwandelt, welches durch visuelle Darstellung den Spieler, aber auch die Zuschauer überraschen wird. Fast alle Tricks basieren auf Eingaben über den Touchscreen, wobei vor allem unterschiedliche Entscheidungen des Publikums eine tragende Rolle spielen. Denn egal was man sich denkt, die Maschine kann davon ja nichts wissen, oder etwa doch? Das Verblüffende ist, dass dem augenscheinlich der Fall ist. Wie durch Magie kann man machen, was man will, der Nintendo DS oder Zauberer weiß über alles bescheid - als ob beide Gedanken lesen können!

    Know-how der Zauberkunst Know-how der Zauberkunst Als heranwachsender David Copperfield muss man zunächst einmal viel lernen, bis ein einfacher Kartentrick oder eine verblüffende DS-Reaktionen den Zuschauern den Atem rauben wird. Denn ohne Taschenspielertricks funktioniert die ganze Geschichte auch bei "Know-How der Zauberkunst" nicht. Als Künstler muss man sich darauf verstehen, den Zuschauer hinters Licht zu führen. Dazu gehören zwar fiese Tricks und heimliche Aktionen, vor allem aber auch gute und ausgefeilte Redekunst. Man muss dem Publikum glaubhaft machen, dass man eigentlich keine Ahnung hat und sich vollkommen auf seine magischen Fähigkeiten beruft - kein leichtes Unterfangen. Das Spiel und auch die dazugehörige Anleitung bieten vor allem für jüngere Nutzer die Möglichkeit, aus Erfahrungen und Wissen zu profilieren. Das Positive an diesem Lernprogramm ist vor allem, dass der Nachwuchszauberer lernt, sicher vor Publikum aufzutreten.

    Willkommen in der Zauberschule

    Know-how der Zauberkunst Know-how der Zauberkunst Unterstützt wird man von der offenkundig gut bestückten Anime-Zaubermieze Great Barbara, unter deren Fittichen man als Lehrling langsam aber sicher die Kunst der Magie erlernt. Ähnlich der Gehirnjogging-Spiele werden nicht alle Möglichkeiten von Anfang an offen gelegt. Ihr müsst immer wieder Zaubertricks üben, neue Techniken erlernen oder Shows zum Besten geben, um Erfahrungspunkte zu sammeln. Diese wiederum schalten nach und nach neue Kunststücke und Minispiele frei. Das Pensum ist aber auf täglich zwei neue Tricks begrenzt. Einerseits nutzt sich dadurch "Know-How der Zauberkunst" nicht so schnell ab, andererseits könnte man es mit böser Zunge auch als "künstlich in die Länge gezogen" bezeichnen. Insgesamt hat Nintendo aber ein angenehmes Lerntempo angepeilt, so dass die begrenzten Möglichkeiten weniger störend ins Gewicht fallen.

    Know-how der Zauberkunst Know-how der Zauberkunst Als Nachwuchs-Copperfield möchte man natürlich möglichst viele Zaubertricks erlernen. Unter "Magie in Aktion" kann man daher dreizehn magische Spielereien einüben, mit denen man die Geschwister, Eltern und Freunde verblüffen wird. Vorher steht aber ein Studium der Zaubertricks an, denn keiner ist wirklich einfach durchzuführen. Als Künstler muss man gewisse Routinen auswendig kennen, verschiedene versteckte Zauberwörter auswendig lernen und vor allem über den Verlauf komplett bescheid wissen. Nur korrekt durchgeführte Zaubertricks werden am Schluss auch das gewünschte Ergebnis aufweisen und den Zuschauer ins Staunen versetzten. Dahinter stecken natürlich immer wieder heimliche Aktionen und Kniffs, die wir an dieser Stelle aber nicht offenbaren wollen. Schließlich möchten wir allen Nachwuchszauberern die Show nicht stehlen. Daher präsentieren wir nur das, was das Publikum tatsächlich zu sehen bekommt.

    Verzaubert eure Zuschauer

    Know-how der Zauberkunst Know-how der Zauberkunst Unter anderem muss das Publikum Augen mit Pupillen auf dem Touchscreen zeichnen. Anschließend soll ein Zuschauer eine Münze auf eine Seite des Nintendo DS legen. Wie von Zauberhand geführt wird sich der Blick des DS auf die Münze richten. Bei einem anderen Spiel muss der Zuschauer eine Hand zeichnen und anschließend sich für einen Begriff entscheiden. Wie durch ein Wunder wird die Hand genau dieses Wort ergreifen. Sehr lustig ist auch die Verwandlung einer hübschen Frau. Mit jedem Händeklatschen des Zauberers wird sie ein anderes Tier annehmen. Lässt man das Publikum mal ran, tut sich gar nichts mehr. Erst wenn der Magier einen Teil seiner Fähigkeiten auf das Publikum überträgt, kann auch dieses die Frau in unterschiedliche Tiere verwandeln. Für den Zuschauer sehr verblüffend sind auch Wortspiele. In Gedanken wird ein Begriff ausgesucht, anschließend dieser zusammen mit zig weiteren laut vorgelesen. Obwohl der Magier keinen Einblick in die Auswahl hatte, wird er genau den gewählten Begriff zu 100 Prozent richtig "erraten"!

    Know-how der Zauberkunst Know-how der Zauberkunst Wer im Laden auf das Spiel stößt, wird zunächst sicherlich verwundert sein. Denn "Know-How der Zauberkunst" wird nicht in einer normalen Spielverpackung ausgeliefert, sondern in einem größeren Karton ins Regal gestellt. Darin befindet sich das eigentliche DS-Modul, sowie ein komplettes Karten-Set - Nintendo kehrt nach etlichen Jahrzehnten also zu ihren tatsächlichen Wurzeln zurück und liefert wieder Kartenspiele aus! Es handelt sich dabei aber nicht um irgend ein Skat-Set, sondern um magische Karten, die in der Hand des Zauberers verblüffende Dinge vollbringen können, obwohl keine falschen Karten im Spiel sind! Unter anderem gibt es zahlreiche Zaubertricks, die damit vorgeführt werden können. Der Magier errät verblüffender weise eine ausgesuchte Karte anhand von Geschlecht und Familienangaben, oder ein Küken schlüpft genau in dem Moment aus einem Ei, wenn die vom Publikum gewählte Karte auf den Nintendo DS getippt wird. Natürlich gibt es auch hier gemeine Tricks und Kniffs, auf die wir aber ebenfalls nicht weiter eingehen werden.

    Die Entwickler waren übrigens sehr kreativ, was die Gestaltung der Zaubertricks betrifft. Diese wurden nämlich explizit auf das Nintendo DS Grundgerät ausgelegt, so dass es sich um keine Taschenspielertricks handelt, die man aus sonstigen Büchern erlernt, sondern nur mit dem Spielgerät auch vorführen kann. Dadurch hat das Gerät auch eine gewisse Daseinsberechtigung, bzw. das Spiel "Know-How der Zauberkunst", und verzaubert euch mit neuartigen Tricks und Kniffs.

  • Know-how der Zauberkunst
    Know-how der Zauberkunst
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    13.03.2008
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Know-how der Zauberkunst
Know-how der Zauberkunst im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Know-how-der-Zauberkunst-Spiel-10943/Tests/Know-how-der-Zauberkunst-im-Gamezone-Test-991714/
25.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/16_Know-How_der_Zauberkunst16.jpg
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