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  • Kung Fu*: Kung Fu: Nur 5 Stufen bis zum Ruhm - Leser-Test von Stig

    Kung Fu - Nur fünf Stufen bis zum Ruhm

    Kung Fu*: Kung Fu: Nur 5 Stufen bis zum Ruhm - Leser-Test von Stig Da es relative wenige Reviews zu alten NES-Klassikern gibt, will ich hier mal wieder ein bisschen Kult präsentieren und vielleicht auch so manchen Spieler in eine längst vergangene Zeit entführen...genauer gesagt in das Jahr 1984, als das NES noch jung war und es nur eine Handvoll Spiele gab. Darum verfasse ich nun ein Review zu Kung Fu, das aus der Spieleschmiede von Irem Corporation stammt und das prädestiniert wie sonst kaum ein Spiel ist, um uns aufzuzeigen was sich in den letzten zwanzig Jahren im Bereich der Videospiele alles getan hat.

    Die Geschichte
    Die Story ist so alt und abgedroschen aber sie funktioniert immer. Der böse Mr. X hat die hübsche Sonya entführt und darüber ist der stets in weiß mit schwarzem Gurt gekleidete Thomas nicht sehr glücklich - Thomas ist übrigens, wie könnte es anders sein, Sonyas Freund. Thomas macht sich also auf zu Mr. X Behausung, einem asiatisch anmutendem Tempel mit insgesamt fünf Stockwerken, womit wir auch schon beim Spielprinzip wären. Ach ja, so als Frage nebenbei, kennt einer von euch den Film Das Spiel des Todes mit Bruce Lee, wo er sich in einem Tempel ganz nach oben kämpfen muss?

    Das Spiel
    Thomas, unser Held mit glänzender Brust und strahlendem weißem Gewand beherrscht eine unglaubliche Anzahl verschiedener Attacken mit denen er seine Gegner reihenweise ins Jenseits befördert - fünf an der Zahl, die da wären High-Kick, Beinfeger, High-Punch, Low Punch und gesprungener Kick. Anzumerken ist, dass Thomas für Faustschläge doppelt so viele Punkte wie für Tritte bekommt, aber dadurch auch mehr Risiko getroffen zu werden ausgesetzt ist. Mit diesem gewaltigen Repertoire macht sich Thomas in Mr. X Tempel auf, wo er sich immer von links nach rechts durchkämpfen muss. Auf der rechten Seite wartet dann immer ein Endgegner und hinter diesem befindet sich die Treppe in das nächsthöhere Stockwerk. Während Anfangs nur relativ einfach zu besiegende Schüler von Mr. X für einen schnellen Daumen auf eurem Joypad sorgen, kommen nach und nach etwas schwerere Gegner wie Zwerge, mit Schlangen gefüllte Lampions oder Messer- bzw. Bumerangwerfer. Mit etwas Übung sind stellen diese aber auch kein großes Problem dar. Hat man es endlich geschafft sich durch ein komplettes Stockwerk zu kämpfen, wartet der jeweilige Endboss. Im Erdgeschoß wartet ein verrückter Samurai der mit einem Holzstock bewaffnet ist. Im 1. Stock wartet ein Bumerangwerfer, im 2. ein schwarzer Riese, im 3. ein unsichtbarer Magier der Ungeziefer nach euch wirft und im 4. und letzten Stock wartet Mr. X persönlich. Habt ihr diesen mit einem kräftigen Kick aus dem Leben gerissen, dürft ihr eure geliebte Sonya wieder in euere kräftigen Arme schließen und euch ob des Sieges bei Kung Fu erfreuen.

    Wem das zu einfach war, der sollte mit den Schwierigkeitsgrad erhöhen indem man bei Spielbeginn "Game B" anstelle von "A" auswählt. Dadurch erhalten die Gegner mehr Lebenspunkte und es sind auch etwas mehr. Kung Fu bietet auch schon einen 2-Spielermodus, bei dem ihr euch, wie aus Super Mario Bros. bekannt, nach jedem Lebensverlust abwechselt.

    Grafik & Musik
    Die Grafik war 1984 der absolute Hit, man konnte kaum glauben was man da sieht wenn die Jahre davor mit dem Atari 2600 zugebracht hat. Auch wenn sie heute längst überholt ist und eigentlich furchtbar aussieht, hat sie doch etwas kultiges an sich und eine derartige Grafik lädt zur gedanklichen Zeitreise in die Mitte der 1980er Jahre ein. Die Musik war schon damals nicht aufregend. Ein Pseudo-Asiatisches Geklimper diente als musikalische Untermalung die durch ein paar Soundeffekte "verfeinert" wurden, die bis heute ihresgleichen suchen. Thomas' Kampfschrei wenn er zum High-Kick ansetzt ist einfach göttlich. Wenn ihr schon mal gehört hat wie eine an den Barthaaren aufgehängte Maus fiepst, dann habt ihr in etwa eine Vorstellung davon was Thomas so von sich hören lies.

    Fazit
    Als eines der ersten Spiele für Nintendos NES gehört Kung Fu in jede seriöse Spielesammlung. Auch wenn das Spiel heute nicht mehr zur stundenlangen Punktejagd motivieren kann, ist es doch immer wieder mal eine halbe Stunde wert um Mr. X noch mal so kräftig den Arsch zu versohlen und sich heftigst bei Sonya einzuschleimen. Wenn ich meinen NES aktiviere, ist auch jedes mal eine Runde Kung Fu mit drin.

    Negative Aspekte:
    sehr kurze Spieldauer

    Positive Aspekte:
    Kult & Nostalgie aus 1984, irre Soundeffekte beim Schlagen

    Infos zur Spielzeit:
    Stig hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Kung Fu*

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Stig
    7.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    6/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Kung Fu*
    Kung Fu*
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Irem
    Release
    14.02.2001
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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Kung Fu*
Kung Fu*: Kung Fu: Nur 5 Stufen bis zum Ruhm - Leser-Test von Stig
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18.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/09/KF_1_.jpg
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