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  • L.A. Rush im Gamezone-Test

    Nachdem Trikz all seine Autos, seine Girls und seinen Palast verloren hat, beschließt er sich sein Eigentum zurück zu holen.

    Eigentlich hatte Trikz Lane keine Sorgen mehr, alle Wünsche die er hegte hatte er sich bereits erfüllt. Sein Fuhrpark lies so manches Autohaus ärmlich aussehen, seine Girls waren ausschließlich von der hübschen Sorte und sein Haus, eigentlich mehr ein Palast, war immer bevölkert von seinen Freunden und den Freunden der Freunde. Eigentlich also hätte Trikz allen Grund glücklich zu sein. Das war er auch, bis zu jenem Tag als er alles verlor. All seine Autos, seine Girls und sein Haus wurden ihm weggenommen, nur seinen heruntergekommenen Oldtimer hat man ihm noch gelassen. Doch Tekz wäre nicht Tekz, würde er nun aufgeben. Stattdessen stürzt er sich wieder in die illegalen Autorennen um die Kohle zu verdienen die er braucht, und holt sich so nebenbei Stück für Stück seiner Luxuskarossen wieder zurück.

    L.A. ist riesig!

    L.A. Rush L.A. Rush Doch nichts im Leben ist umsonst, auch nicht die Teilnahme an den illegalen Straßenrennen, welche die örtliche Polizei so überhaupt nicht mag. Nur für die absoluten Anfänger gibt es einige wenige Rennen an denen man kostenlos teilnehmen kann. Will man aber wirklich Kohle verdienen, kommt man um die Gebühren nicht herum. Um uns im riesigen L.A. zurechtzufinden steht uns eine große Karte zur Verfügung, auf der wir per Knopfdruck ein Ziel in unser GPS einstellen können. Fortan werden wir vom bekannten Sega-Pfeil durch die Stadt bis zum Ziel gelotst. Zusätzlich bekommen wir den Idealweg auf der Minimap eingeblendet. Doch bereits auf der Fahrt dorthin sollten wir ein Auge auf die Polizei werfen, die zu schnelles Fahren nicht toleriert und auch keine Gnade kennt wenn wir bei Rot über die Ampel huschen. Wie viel Aufmerksamkeit uns die Polizei schenkt können wir Anhand fünf eingeblendeter Sternchen sehen, GTA-Spieler kennen diese Anzeige bereits. Bei lediglich einem Sternchen ist es noch ein Leichtes die Polizei abzuschütteln, indem wir uns zum Beispiel schnell mal in einer engen Gasse verstecken. Bei voller Alarmstufe aber geht so richtig der Punk ab. Aus jeder Seitenstrasse kommen die Vertreter des Gesetzes herausgeschossen und versuchen uns von der Strasse zu drängen. Sogar direkt von den Brücken springen die blaulichtbestückten Gesetzeshüter auf unser Dach, ohne Rücksicht auf Verluste.

    L.A. Rush L.A. Rush Doch irgendwann kommen wir am gewünschten Ziel an und können unser erstes richtiges Rennen austragen. Dabei handelt es sich meistens um Checkpoint-Rennen quer durch die Stadt, wobei uns beim Durchfahren des aktuellen Checkpoints der jeweils nächste eingeblendet wird. Allerdings bemerkt man ziemlich schnell das besagte Checkpoints recht weit auseinander liegen, weshalb es immer mehrere Möglichkeiten gibt ihn zu erreichen. Da L.A. zusätzlich noch mit vielen Sprungschanzen und weiteren Abkürzungsmöglichkeiten gespickt ist, lohnt es sich durchaus die Stadt gut zu kennen. Denn ohne Ortskenntnis biegt man gerne an der falschen Kreuzung ab und verliert so jedwede Chance auf den Sieg. Auch die aggressive Polizei macht es einem nicht leicht rechtzeitig das Ziel zu erreichen, und gerne passiert es, dass wir kurz vor dem Ziel, nachdem sich die gesamte Polizei Los Angeles' an unser Heck geheftet hat, wir zur Seite geschoben werden und das Rennen verlieren. Das für sich alleine wäre nicht schlimm, es schlägt sich nur etwas mit dem Bezahlsystem für die Rennen. Denn es ist wirklich ein Leichtes ein Rennen zu verlieren, besonders auf den Strecken die wir noch nicht kennen. Das bedeutet in der Praxis aber, dass wir, bevor wir dieses rennen wiederholen können, wir erst wieder einmal Geld verdienen müssen. So findet man sich immer und immer wieder in den gleichen Rennen wieder um das eben verlorene Geld wieder zu verdienen. Auf die Dauer ist das recht frustrierend.

    L.A. Rush L.A. Rush Was wirklich Schade ist, denn alles Andere an L.A. Rush darf man wirklich als gelungen bezeichnen. Allen voran die schicke Optik, nicht nur der Autos sondern auch der Stadt L.A., welche uns einen stufenlosen Übergang zwischen Tag und Nacht ebenso bietet wie wechselndes Wetter. Die einzelnen Bezirke in L.A. wurden den Originalen nachempfunden und bieten uns viele bekannte Ecken, wie das Convention Center in dem jährlich die E3 abgehalten wird oder den Venice Beach, Kaliforniens Flaniermeile. Generell muss man sagen, dass das virtuelle L.A. wirklich enorme Ausmaße besitzt und so nebenbei auch noch viele zerstörbare Objekte bietet. Egal ob es sich um Gartenzäune, Stadtmöblierung oder Elektromasten handelt, alles kann einfach umgesägt werden. Nur nicht die Bäume, die weigern sich standhaft umzufallen und versetzen dem Wagen einen üblen Stoß zur Seite. Mitunter jedoch kann man dies sogar zum eigenen Vorteil nutzen, indem man die Bäume als Abprallkissen in engen Kurven benutzt. Viel wichtiger jedoch ist es das herumliegende Nitro einzusammeln, denn nur damit können wir den begehrten Boost auslösen, der uns für einige Sekunden mordsmäßig anschiebt. Allerdings kann man das Nitro kaum bevorraten, denn nur drei davon lassen sich aufsammeln, mehr ist nicht drin. Da sich die Nitro-Coins aber immer an derselben Stelle befinden, kann man im Lauf des Spiels richtig mit ihnen rechnen und seine Route entsprechend planen.

    L.A. Rush L.A. Rush Nach diversen Rennen werden uns immer wieder sogenannte Rückholmissionen angeboten. Das beginnt grundsätzlich mit einem Anruf eines Spitzels der uns verrät wo er eines unserer Autos gesehen hat. Nun heißt es schnell dorthin gefahren und den Gangstern das Gefährt entwendet, welches ja eigentlich eh uns gehört. Klar, dass sich die das nicht so einfach gefallen lassen und alles auf uns hetzen was Räder besitzt. Wenn sich dann auch noch die Polizei einschaltet, und das macht sie gerne und oft, hängt schon bald ein ganzer Tross Fahrzeugen hinter uns, alle nur mit dem Ziel uns aufzuhalten. Zu allem Übel müssen wir nach erfolgreicher Flucht auch noch den Schaden am zurückgeholten Fahrzeug blechen, was mitunter ziemlich ins Geld gehen kann.

    L.A. Rush L.A. Rush Ebenfalls nicht billig aber günstiger als so manche Teilnahmegebühr ist es seinen Schlitten von West Cost Customs pimpen zu lassen. Dafür suchen wir uns einfach eine ihrer Werkstätten und übergeben ihnen unser Gefährt. Minuten später kommt er fertig getunt und aufgemotzt aus der Garage und ist nun bereit für neue Herausforderungen. Manuelles Tunen hingegen, also der beliebige Einbau diverser Teile ist nicht möglich. Ebenso wird ein einmal gepimpter Wagen kein zweites Mal angefasst. Wie und mit was sie unser Auto aufmöbeln bleibt also ganz den Burschen von West Cost Customs vorbehalten, die übrigens allesamt in Person ins Spiel integriert wurden.

  • L.A. Rush
    L.A. Rush
    Publisher
    Midway Games
    Release
    21.10.2005

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L.A. Rush
L.A. Rush im Gamezone-Test
Nachdem Trikz all seine Autos, seine Girls und seinen Palast verloren hat, beschließt er sich sein Eigentum zurück zu holen.
http://www.gamezone.de/LA-Rush-Spiel-17075/Tests/LA-Rush-im-Gamezone-Test-990445/
14.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/09/TV2005090610471800.jpg
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