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  • Legend of Kartia: Fesselndes Strategie RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1

    Legend of Kartia: Fesselndes Strategie RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1 Vor langer Zeit. In einer Welt voller Magie. In der mittelalterlichen Welt Rebus streiten die mächtige Staatskirche und eine Bande Rebellen um die Kontrolle der Kartia Magie. Die Kartia Magie ist überaus Stark und kann sogar den ganzen Planeten zerstören. Leider entsteh wegen dem Streit viel Chaos und Terror. Menschen werden unschuldig getötet, die Städte werden zerstört und niemand kann sich ruhig auf der Strasse blicken. Eine Polizeieinheit der Staatskirche um die tiefgläubige, mutige Mustersoldatin Lacryma hört über den Streit ziemlich spät und gerät durch Zufall in den Konflikt, der sich bald als Intrigenspiel wesentlich größeren Ausmaßes rausstellt...

    Im Jahre 1998 in Japan machten sich die Spielehersteller von Atlus mit dem Strategie Rollenspiel Legend of Kartia ihren Ruf. Dabei sollte nicht unbedingt dieselbe Spielergruppe wie bei der Ogre Battle Serie angesprochen werden. Das sehr einfach und logisch aufgebaute Kampfsystem und das lineare Storytelling zielten vielmehr auf Gelegenheitsstrategen und Einsteiger ab. Zu Legend of Kartia wurde natürlich der berühmte Künstler Yoshitaka Amano verpflichtet. Dieser Mann wurde durch die Final Fantasy Reihe und durch Anime wie Vampire Hunter D berühmt. In Amerika erschien das Spiel als Kartia: World of Fate und ein Jahr später unter den Namen Legend of Kartia welches bei uns schließlich veröffentlicht wurde. Das Grundprinzip von Legend of Kartia ist sehr einfach zu verstehen aber trotzdem nicht unoriginell. Der Spieler schlüpft in eine Welt, in der Schriftzeichen magische Kräfte haben. Durch das Beschriften von aus Seide, Mythril, Eisen oder Holz hergestellten Schriftkarten, die man "Kartia" nennt, lassen sich alle möglichen Dinge bewirken. Vom einfachen Kuchen backen über das Schmieden von Waffen und Rüstungen bis hin zum mächtigen Zaubersprüchen, lässt sich so alles Mögliche aus den Schriftkarten bewirken.

    Interessanter Weise kann man auch mit den Schriftkarten nützliche Phantome erschaffen. Phantome sind Dienstreiche Geister aller Art, die man im Kampf gegen Böse Monster und Dämonen einsetzen kann. Es gibt drei Grundtypen von Phantomen, die in einem Stein-Schere-Papier Verhältnis zueinander stehen. Ein Phantom aus der so genannten "Common" Klasse zum Beispiel kann gut gegen einen "Doll" Phantom kämpfen, hat aber wenig Chancen gegen einen "Shadow" Phantom. Unterteilt sind diese drei Gruppen (Common, Shadow und Doll) in zahlreiche Unterklassen mit unterschiedlichen Eigenschaften, die im Verlauf des Spiels mit dem Erwerb neuer Silben nach und nach freigeschaltet werden. Vor Beginn einer Schlacht stellt man mit den vorangegangenen Kämpfen eine Truppe von Phantomen auf. Die Phantome sowie auch die Hauptcharaktere können vor dem Kampf noch mit passenden Waffen und Rüstungen ausgerüstet werden. Genau wie bei den meisterhaften Strategie Rollenspielen Tactics Ogre oder Final Fantasy Tactics werden auf isometrischen Schlachtfeldern, die natürlich Rundenweise verlaufen, die Schlachten gegen feindliche Phantomarmeen bestreitet. Interessant fand ich an Legend of Kartia, dass man öfters alle Gegner oder einen bestimmten Widersacher bezwingen muss um die Schlacht zu gewinnen. Natürlich gibt es aber auch variable Missionsziele. Neben den Phantomtypen spielen im Kampf auch das Terrain und die Bewaffnung eine wichtige Rolle. Das Terrain ist bei Legend of Kartia einfach klasse. Die Schlachtfelder sind dynamischer als in dem meisten vergleichbaren Titeln. Bäume und Gras lassen sich mit Feuermagie entflammen, Bäche können mit einem Eiszauber eingefroren werden, Erdbeben senken oder heben das Bodenniveau. Die drei hauptsächlichen Waffentypen haben je nach Positionierung Eurer Kämpfer unterschiedliche Auswirkungen. Mit einer Axt zum Beispiel lässt sich gut von oben draufschlagen, während man bei der Erstürmung eines Hügels am besten mit einem Speer ausgerüstet ist. Was mir bei Legend of Kartia noch besonders gut gefallen hat sind die wunderbar geschnittenen Szenen. Hat man einen Kampf erfolgreich gewonnen, folgen einige automatisch ablaufende geschnittene Szenen, die die Story vorantreiben. Anschließend folgen dann die nächsten Kämpfe. Etwas blöd ist es nur das man bei Legend of Kartia weder Utensilien einkaufen kann noch die ganze Welt nach Geheimnissen und Aufgaben erkunden kann. Legend of Kartia ist meiner Meinung nach schon zu übertrieben linear. Dafür bietet das Spiel einen interessanten Training Modus und sogar einen super witzigen Zweispieler Modus welche den Spielspaß über regulären sechsunddreißig Schlachten verlängert. Eines kann ich euch schon mal versichern. Fängt ihr an den Zweispieler Modus zu spielen, werdet ihr nicht so schnell aufhören.

  • Legend of Kartia
    Legend of Kartia
    Publisher
    Konami
    Developer
    Atlus
    Release
    28.05.2001

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Legend of Kartia
Legend of Kartia: Fesselndes Strategie RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1
http://www.gamezone.de/Legend-of-Kartia-Spiel-11818/Lesertests/Legend-of-Kartia-Fesselndes-Strategie-RPG-Leser-Test-von-Rpgmaniac-No1-997293/
02.12.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/10/legendofkartia.jpg
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