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  • Legend of Zelda: The Minish Cap im Gamezone-Test

    Endlich ein neues Abenteuer mit Link & Co. auf dem GBA! Erfahrt im Review wie gut dieses Spiel wirklich ist!

    Auf der diesjährigen E3 war das neue Zelda für den GameCube ein sehr zentrales Gesprächsthema. Während die Meldung über Links Auftritt in realistischer Grafik für ordentlich Furore sorgte, ging ein anderes Abenteuer des kultigen Helden leider ein wenig unter: The Legend of Zelda - The Minish Cap für den Gameboy Advance. Dabei gibt es eine ganze Reihe an Gründen, warum man dieses Spiel besser nicht übersehen sollte.

    Vaati greift an Vaati greift an In Hyrule ist ein großes Fest und alle sind in Feierlaune. Auch Prinzessin Zelda, die spontan beschließt, Link zum aufregenden Ereignis abzuholen. Alles scheint in Ordnung zu sein, doch als dem Sieger des Schwertkampfturniers, Vaati, ein wertvolles Schwert überreicht werden soll, eskaliert die Situation. Dieser nutzt die Lage nämlich aus, um die Truhe der Minish zu öffnen. Unmengen von Monstern und Dämonen strömen hinaus und verbreiten sich über das gesamte Land Hyrule. Doch nicht genug! Vaati lässt Prinzessin Zelda zu einer Steinstatue erstarren und zerbricht auch noch das heilige Schwert, welches den Fluch hätte aufheben können. Eure Aufgabe besteht nun darin die vier Elemente zu finden, welche dem heiligen Schwert seine Kraft zurück bringen sollen, um damit (wieder einmal) die in Nöten geratene Prinzessin und das gesamte Land zu retten.

    Das Völkchen der Minish

    Großer Held ganz klein Großer Held ganz klein Aus einer alten Legende geht hervor, dass ein kleines Völkchen existiert, welches nur von Kindern mit reinen Herzen gesehen werden kann. Die so genannten Minish sollen außerdem winzig klein sein und nicht etwa in abgelegenen Wäldern, sondern inmitten der Bevölkerung von Hyrule leben. Link trifft zufällig eine sprechende Kappe, die auf irgendeine Weise mit den Minish verbunden ist. Durch diese kann er sich nun an ganz bestimmten Stellen auf winzige Größe schrumpfen lassen, um mit dem mysteriösen Volk in Kontakt zu treten. Doch die neue Welt, zwischen Grashalmen und Gänseblümchen, birgt so manche Gefahr: Ein harmloser Regen wird plötzlich zur lebensbedrohlichen Katastrophe, denn die Tropfen sind auf einmal riesig und schlagen wie Bomben neben Miniaturlink ein. Ebenso stehen nun auch Kämpfe mit fiesen Ameisen und ekligen Käfern auf dem Tagesprogramm. Allein durch das Schrumpfen, gibt es eine ganze Vielzahl an neuen Möglichkeiten, die sich für Link offenbaren, denn damit sind nicht ausschließlich Gefahren verbunden. Winzig klein zu sein hat auch durchaus seine Vorteile: Häufig wird man auf Mäuselöcher, Spalten oder Wege treffen, die für den normalen Link unpassierbar sind, da er viel zu groß dafür ist. So gelangt ihr an geheime Orte, in verschlossene Häuser oder an bestimmte Gegenstände, die ihr sonst nicht bekommen hättet. Es gibt zwar keine Schattenwelt, wie in anderen Teilen der Serie, aber all die Verstecke und Wege der Minish können getrost als eine ganz eigene Welt angesehen werden, welche sich über das komplette Land Hyrule erstreckt. Doch nicht nur in der Oberwelt ist Kleinsein Trumpf. Viele Rätsel in den Dungeons können nur dann gelöst werden, wenn ihr eure Größe je nach Situation beliebig verändert. Nur so erhaltet ihr die nötigen Schlüssel und Hilfsmittel, die ihr braucht um an die sagenumwobenen vier Elemente zu gelangen.

    Frisches Gameplay und neue Rätsel

    Eine Bootsfahrt die ist lustig... Eine Bootsfahrt die ist lustig... Links Game Boy Abenteuer waren allesamt gelungen, das steht außer Frage, aber bisher hat man häufig auf Bewährtes gesetzt. Die grundlegenden Elemente sind natürlich auch dieses Mal wieder vorhanden, doch mit "Minish Cap" hat man Mut zur Experimentierfreudigkeit bewiesen. Während in "A Link to the past" noch das Extra "Four Swords" als Multiplayer zur Verfügung stand, hat man dieses Mal auf einen solchen verzichtet und das Konzept stattdessen ins Hauptspiel integriert. Aus dem Teamwork mit Kumpels wurde ein Teamwork, das allein von euch kontrolliert wird. Im späteren Verlauf wird Link nämlich in der Lage sein sich an gekennzeichneten Stellen zu vervielfältigen. Es werden bis zu drei Hologramme des Helden herbeigerufen, die dann gemeinsam eine Aufgabe lösen, welche alleine nicht zu bewerkstelligen wäre. Beispielsweise das Verschieben großer Steine, das Betätigen von mehreren Schaltern gleichzeitig oder sogar das Bekämpfen eines Endgegners. Diese Idee wurde perfekt ins Spiel integriert und bereichert das Gameplay mit neuen Elementen.

    Kräftig ziehen! Kräftig ziehen! Klassische Gegenstände wie das Schwert, Pfeil und Bogen oder die Bomben hat man selbstverständlich beibehalten, doch viele alte Dinge, wie beispielsweise die Feder, der Somaria-Stab oder ähnliches, hat man kurzerhand gestrichen und durch komplett neue ersetzt. Das bringt frischen Wind ins Gameplay und bietet jede Menge Platz für neuartige Rätsel. Zu den erstmals auftauchenden Gegenständen zählt zum Beispiel der magische Krug. Mit diesem können Objekte angesaugt oder weggeblasen werden. So überwindet ihr Schluchten und gelangt an entfernt gelegene Dinge. Aber auch im Kampf gegen die Monster kann der magische Krug gute Dienste leisten. Ein weiterer neuer Gegenstand ist der Wirbelstab. Dieser kann (fast) alles auf den Kopf stellen. Wollt ihr auf eine Plattform springen, an deren Oberfläche sich dummerweise Stacheln befinden, so genügt ein Schwung mit dem Wirbelstab und die Plattform dreht sich um, sodass die Stacheln ungefährlich nach unten zeigen. Mit dem neuen Maulwurfshandschuh darf ordentlich gebuddelt werden. Bereiche, die zuvor versperrt waren, können damit freigeschaufelt werden. Besonders lustig ist aber der letzte neue Gegenstand, doch es soll ja noch nicht alles verraten werden. Der Dungeon, in dem man ein Hilfsmittel erhalten hat, kann nur durch Einsatz dessen gemeistert werden. Das selbe gilt auch für die Endgegner. Es ist allerdings nicht so, dass der erste Gegenstand auch nur für den ersten Dungeon gebraucht wird, denn bis zum Ende findet dieser noch häufiger eine sinnvolle Verwendung und ist auch noch in spätere Rätsel involviert. Dadurch wird es gegen Ende also immer komplexer.

    Eines der vielen Rätsel Eines der vielen Rätsel Was den Schwierigkeitsgrad angeht, richtet sich "The Minish Cap" ganz klar an alte Hasen. Es kommt nicht selten vor, dass man eine gewisse Zeit lang über ein Rätsel grübeln muss, denn diese sind insgesamt ziemlich knackig ausgefallen, was einem schon recht schnell auffallen wird. Einsteiger könnten daher etwas überfordert sein und sollten vielleicht besser erst zur einfacheren SNES-Portierung "A Link to the past" greifen. Die Tipps von Links Zauberhut sind meist nicht sonderlich hilfreich und auch der Umfang ist ordentlich, auch wenn man es auf den ersten Blick anders einschätzen würde. "The Minish Cap" ist für Neulinge also sicherlich kein Zuckerschlecken.

    Die Glücksfragmente

    Diese Dame würde gerne Fragmente vereinigen Diese Dame würde gerne Fragmente vereinigen Ein weiteres, neues Feature ist das Sammeln der so genannten Glücksfragmente. Sie sind entweder in Truhen, Sträuchern, von besiegten Gegnern oder als Belohnung zu bekommen. Es handelt sich dabei um eine Art Medaillen, die von Menschen, Tieren und anderen Wesen gesammelt werden. Ihr erhaltet jedoch immer nur eine Hälfte. Nun gilt es jemanden mit der entsprechenden anderen Hälfte zu finden, um das Glücksfragment mit ihm vereinen zu können. Habt ihr jemanden ausfindig gemacht und die Fragmente vereint, so geschieht irgendwo in Hyrule etwas "Wundervolles". Das kann beispielsweise eine auftauchende Schatzkiste, ein plötzlich erscheinender Zugang zu geheimen Orten, eine positive neue Gesinnung eines Menschen oder etwas ähnliches sein. Egal was auch passiert, es wird euch in irgendeiner Form helfen. Spielentscheidend ist das Ganze aber nicht, da ihr über Fragmente keine zwingend nötigen Gegenstände erhaltet oder relevante Locations besuchen könnt. Es gibt zwar gegen Ende auch Abschnitte, die ihr unbedingt besuchen müsst und nur mit entsprechendem Fragment betreten dürft, doch diese "speziellen" Fragmente erhaltet ihr nicht zufällig, wie die "normalen", sondern müsst sie an bestimmten Stellen finden oder verdienen. Welche Personen über ein Fragmentstück verfügen, zeigt sich in einer Denkblase über dem Kopf der entsprechenden Leute. Trefft ihr jemanden mit Denkblase, dann stellt euch vor ihn hin und drückt den L-Knopf um zu zeigen, dass ihr Fragmente vereinen wollt. Es gibt viele verschiedene Arten und daher kommt es (zumindest anfangs) auch oft vor, dass ihr kein passendes Gegenstück parat habt. Mit dieser Idee hat man sich eine gelungene Beschäftigung für nebenher einfallen lassen. Wer fleißig Fragmente vereint, der hat es auf seinem Abenteuer leichter. Sollte man dennoch keine Lust dazu, dann muss man auch nicht.

    Technische Aspekte

    Die wunderschöne, detailreiche Grafik Die wunderschöne, detailreiche Grafik Die Grafik von "Minish Cap" ist atemberaubend und unglaublich detailreich. Das sticht besonders dann ins Auge, wenn Link als kleiner Wichtel unterwegs ist. Die hübschen Kleeblätter und das dichte Gras lassen einen völlig in die Zwergenwelt entschwinden. Doch auch die Oberwelt wirkt weniger kantig und insgesamt lebendiger als beispielsweise in "A Link to the past". Es gibt sogar richtig gelungene Lichteffekte (zum Beispiel im Wald) zu bestaunen. Nie zuvor zog unser kleiner Held auf dem GameBoy in eine so schön dargestellte Phantasiewelt hinaus. In Sachen Sound setzt sich das hohe Niveau gleich fort: Zeldatypische Musikstücke unterstützen das Geschehen mit orchestralen Klängen. In den Dungeons wird ein großer Teil der Atmosphäre durch die gelungene, musikalische Untermalung erzielt, sodass man schnell in deren Bann gezogen wird. Link und viele andere Charaktere verfügen außerdem über kurze Sprachsamples, die sich zwar auf ein "Uhh, ahh" usw. beschränken, die ein oder andere Person aber allein dadurch ganz gut charakterisieren. Das ist ganz lustig, denn es wird ein Wiedersehen mit so manchen alten Bekannten geben. Ob das nun Malon von der LonLon Farm oder die Goronen aus Ocarina of Time, die Lanzenschweine aus Windwaker, verschiedene Gegner aus anderen GameBoy Teilen oder andere Gestalten sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die technische Seite also in allen Belangen top ist.

    Die Steuerung

    Link macht den GBA unsicher Link macht den GBA unsicher Vom Grundprinzip ist die Steuerung mit anderen GameBoy Teilen der Serie identisch. Man legt sich zwei wichtige Gegenstände frei auf den A- und B-Knopf und mit dem Steuerkreuz wird Link bewegt. Dieses Mal werden aber auch die Schultertasten sinnvoll mit einbezogen. Anstelle eines Kraftarmbandes, das immer lästig auf einen der beiden zentralen Knöpfe gelegt werden musste, nur um mal etwas zu tragen, läuft dies nun über den R-Knopf ab. Damit führt Link außerdem eine Rolle aus, wenn er nicht gerade vor einem Gegenstand oder Hebel steht. Mittels L-Button werden Personen aufgefordert mit euch Fragmente zu vereinen. Wer schon mal einen Vorgänger auf dem GameBoy gespielt hat, der wird sich sofort zurecht finden. Selbst Neulingen wird die eingängige Steuerung sehr schnell von der Hand gehen.

    Legend of Zelda: The Minish Cap (GBA)

    Singleplayer
    9,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    10/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Wunderschöne Grafik
    stimmige Musiktitel und toller Sound
    viele interessante neue Features
    viel zu entdecken (Fragmente)
    sensationelles Gameplay
    knackig und anspruchsvolle Rätsel
    die für Einsteiger eine Stufe zu knackig sein könnten
    kein Four Swords Multiplayer mehr
  • Legend of Zelda: The Minish Cap
    Legend of Zelda: The Minish Cap
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Capcom
    Release
    11.11.2004

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Legend of Zelda: The Minish Cap
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http://www.gamezone.de/Legend-of-Zelda-The-Minish-Cap-Classic-11836/Tests/Legend-of-Zelda-The-Minish-Cap-im-Gamezone-Test-990075/
23.11.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/11/ztmc_01.jpg
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