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  • Let's Tap im Gamezone-Test

    Tappen, trommeln, Spaß haben! Der Sonic-Vater versorgt Wii-Spieler mit kurzweiliger Partyunterhaltung.

    Ein Spiel braucht eine komplexe Handhabe, epische Story und ein kompliziertes Gameplay? Ja Pfeifenkuchen! Es bedarf nur einer pfiffigen Idee, um ein unkonventionelles Konzept auf die Beine zu stellen. Da reicht zum Beispiel eine kleine Beobachtung im Alltag aus, um ein vollkommen innovatives Spiel zu kreieren. So geschehen beim Sonic-Vater und Meister von SEGA, Yuji Naka. Kaum stößt man sich das Knie, ist die Idee zu "Let's Tap" auch schon geboren. Das Geschicklichkeitsspiel ist so simpel wie auch spaßig - zumindest in einer geselligen Runde. Doch was steckt hinter dieser (O-Ton der Verpackung) "völlig anderen Art auf der Wii zu spielen"?

    Let's Tap Let's Tap Der neueste Geniestreich von Yuji Naka kommt unscheinbar und schlicht daher - solange ihr nicht gerade die hübsche Special Edition in den Händen haltet. Diese enthält neben dem Spiel noch zwei gebrandete Pappschachteln, die ihren passenden Einsatz finden. Eigentlich sehr schade, dass SEGA in Deutschland neben dieser auch eine ganz normale Version ohne der zusätzlichen "Hardware" in den Handel gebracht hat. Doch ist dies auch die Idee hinter "Let's Tap". Man muss keine zusätzliche Peripherie erwerben, um den wahren spielerischen Kern des Titels genießen zu können. So dürft ihr zunächst den Keller ausräumen und passende Kartons auftreiben. Bevorzugt kleinere Schuhkartons, Kellogg's Packungen, Handy-Schachteln oder ähnliche Dinge sind gefragt. Eine große Spielfläche mit geringem Innenraumvolumen sollten diese Kartons haben - so zumindest unsere Erfahrung nach zahlreichen Tests.

    Let's Tap Let's Tap Und wozu diese Frühjahresputzaktion des Papiercontainer? Ganz einfach, die moderne Pappschachtel dient euch fortan als Eingabegerät und somit einer einfachen Möglichkeit, "Let's Tap" zu spielen. Dazu müsst ihr die Wii-Remote umgedreht - sprich mit den Tasten nach unten - auf die Schachtel legen und nichts weiteres tun, als auf den Karton zu klopfen. Mal bedacht und gezielt, mal wild und unkontrolliert, mal rhythmisch und gar musikalisch. Die Vibration wird von den Sensoren aufgenommen und an die Konsole vermittelt. Das Spiel wiederum wertet das Trommelgelage aus und setzt dieses in entsprechende Spielbewegungen um. Dem Erfinder Yuji Naka und seinem Team sind zumindest fünf teilweise sehr interessante Varianten eingefallen, um dieses lustige Steuerungskonzept gekonnt zu Schau zu stellen.

    Tap, tap, jump, run & shoot

    Let's Tap Let's Tap Wir beginnen mit dem langweiligsten Teil, dem "Visualizer". Wie namentlich schon angedeutet, werden hier grafische Schönheiten auf dem Bildschirm dargestellt, alles natürlich abgestimmt auf euer Trommeln. Quasi durch Morsecodes entstehen beim Feuerwerk Grinsesmilies, beim Malen urplötzlich Teddybären und Sonnenblumen und steigen unkontrolliert Blubberblasen im Wasser auf. Bis auf die Tatsache, dass durch bestimmtes Trommelverhalten immer wieder neue Bilder herauf beschworen werden, bietet uns diese Variante zu wenig Anreiz, um außerhalb des Kindergeburtstages noch langatmig unterhalten zu können.

    Let's Tap Let's Tap Deutlich interessanter ist der "R-Type" Verschnitt "Bubble Voyager". Durch rhythmisches Klopfen steuert ihr eine kleine Figur durch einen unendlich langen Level und müsst stachelige Objekte und ähnliches abschießen bzw. diesen natürlichen Gefahren gekonnt aus dem Weg gehen. An bestimmten Landepunkten wird die Lebensenergie wieder aufgefrischt und es kann mit zahlreichen Hilfsmitteln wie zusätzlichem Schuss weiter gehen. Die Problematik steckt aber im Detail, denn ganz so einfach geht es nicht vonstatten. Es ist nicht gerade leicht, den kleinen Kerl mit Jetpack in der Luft zu halten, im richtigen Moment Raketen abzufeuern und dabei die gefährlichen Objekte nicht zu berühren. Dazu trägt auch die ungenaue Auswertung der Trommelschläge bei. Die Highscores sorgen aber wie in guten alten Zeiten dafür, dass man stets die eigenen Grenzen zu überschreiben versucht.

    Let's Tap Let's Tap Wirklich witzig fällt "Tap Runner" aus. Hier parodiert Yuji Naka in gekonnt simpler Manier das klassische Jump'n'Run. Durch rhythmisches tappen setzt ihr eure kleine Spielfigur in Bewegung und könnt in den Sprint verfallen. Doch Vorsicht, nicht nur kleine Hürden lauern, die mit einem herzhaften Schlag auf die Pappschachtel überwunden werden. Pfiffige Ideen lassen die spätere Welten von insgesamt 16 recht knifflig werden. Trampoline schleudern euch durch die Luft, Lianen befördern euch über gähnende Abgründe und Elektroschocker sorgen für eine kurze Auszeit im Marathon. Was gegen die CPU stellenweise fast gar unfair wirkt, da diese augenscheinlich perfekt die Parcours absolviert, wird mit mehreren Mitspielern zur größten Gaudi. Nur verliert sich leider der Überblick, da die Kamera bei zunehmender Distanz zwischen den Spielern sehr weit aus dem Geschehen heraus zoomen muss.

  • Let's Tap
    Let's Tap
    Publisher
    Sega
    Developer
    Prope, Ltd. (JP)
    Release
    19.06.2009
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Let's Tap
Let's Tap im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Lets-Tap-Spiel-12075/Tests/Lets-Tap-im-Gamezone-Test-992311/
20.07.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/Let_s_Tap-Nintendo_WiiScreenshots15954SilentBlocks_003.jpg
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