Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.

Liebe Gamezone-User: Ohne Werbung geht es nicht.
Bitte deaktiviert Euren Adblocker auf Gamezone.de.

Warum Werbung für Gamezone wichtig ist

Liebe Leser, wir sind sicher nicht die Ersten die Euch mit diesem Thema konfrontieren. Gamezone.de bietet all seine Inhalte kostenfrei an, was auch so bleiben wird. Doch um das zu ermöglichen müssen wir Werbung ausliefern, die das alles finanziert. Der Adblocker verhindert genau das, weswegen wir Euch bitten ihn zu deaktivieren.

Wir wissen, dass es besonders aufdringliche Werbung gibt, die das Surfen erschwert oder beim Lesen behindert. Darum schalten wir auch keine Pop-Ups die mitten ins Bild springen und keine Pop-Under-Ads. Wir wählen nur solche Werbeformate die möglichst unaufdringlich sind und Euch nicht beim Lesen behindern. Doch ganz ohne Werbung geht es nicht.

Gamezone.de bemüht sich täglich euch mit den aktuellsten Nachrichten, Vorschauen, Specials, Testberichten und Filmkritiken zu beliefern, was einen entsprechenden Aufwand darstellt. Doch nicht nur die Texte und Videos wollen erstellt werden, auch eine ganze Server-Landschaft will unterhalten werden, sowie die Leute die mit ihrem technischen Verständnis das alles ermöglichen.

Wir arbeiten kontinuierlich daran Gamezone.de zu verbessern, damit Ihr immer mehr vom Lese- und Community-Erlebnis profitieren könnt. Das machen wir gerne und wir werden in diesem Bestreben nicht nachlassen. Helft uns dabei und deaktiviert den Adblocker für gamezone.de.

Wie deaktiviert man den Adblocker für gamezone.de?

Den Adblocker für gamezone.de zu deaktivieren ist in wenigen Sekunden möglich. In der angehängten Galerie könnt Ihr sehen, wie einfach das ist. Wir zeigen auf den Screenshots, wie das mit dem AdBlock und dem ABP funktioniert. Damit schaltet ihr auch nur die Werbung auf gamezone.de frei, auf anderen Seiten bleibt euer Adblocker aktiv. Ihr könnt ganz individuell entscheiden, auf welchen Seiten ihr Werbung unterdrücken wollt.

Liebe Gamezone-User: Ohne Werbung geht es nicht.
Bitte deaktiviert Euren Adblocker auf Gamezone.de.

  • Life is strange: Lesertest zur PS4-Version

    Life is strange: Lesertest zur PS4-Version Quelle: Dontnod Entertainment

    Life is strange erschien im Jahre 2015 stückchenweise in mehreren Abständen in Form von insgesamt fünf Episoden. Im Januar diesen Jahres nun wurde das Spiel komplett mit allen fünf Episoden als Disc-Version veröffentlicht. Life is strange geht einen Weg, den schon mehrere Spiele eingeschlagen haben, in dem sie zwei bestimmten Merkmalen folgen. Zum einen dem Episodenformat und zum anderen dem Weg, dass der Spieler verhältnismäßig wenig die Spielfiguren steuert und stattdessen die Zwischensequenzen eine sehr große Bedeutung haben. Dadurch kommt es zu dem berühmten fließenden Übergang zwischen Film und Videospiel. Life is strange folgt damit etwa der The Walking Dead - Reihe von Telltale Games.

    Zu Beginn des Tests sogleich drei Dinge: Erstens, unweigerlich ist in diesem Test sehr stark meine subjektive Meinung erkennbar. Ein objektiver Test wird das eher nicht. Alles schildere ich aus meiner persönlichen Sicht und wie ich Life is strange erlebt habe.
    Zweitens: Ich möchte an dieser Stelle ohne lange Umschweife sagen, dass das Spiel extremst grandios ist. Ja, das sind Worte, die nicht sehr häufig aus meinem Mund kommen, eigentlich nur sehr selten, eigentlich bisher nur zwei Mal, seitdem die Playstation 4 auf dem Markt ist: bei The Last of Us und nun bei Life is strange.
    Und drittens: Wenn ihr Life is strange nicht bisher gespielt habt, muss ich euch sagen, dass ich euch rate, diesen Test nicht zu lesen. Nicht etwa, weil dort der ein oder andere Spoiler auftaucht oder weil ich auch unerwartete Gameplay-Elemente vielleicht eingehe, nein....
    sondern, weil dieses Spiel aus meiner Sicht das markante Charakteristikum hat, dass, je mehr man von dem Spiel weiß, desto exponentiell schneller und stärker die gesamte Atmosphäre des Spiels droht, zusammenzustürzen.
    Das mag vielleicht paradox klingen, aber ich weiß, wovon ich spreche, jetzt nachdem ich das Spiel nicht gespielt, sondern erlebt habe.

    Story
    Life is strange: Lesertest zur PS4-Version Quelle: PC Games Wir spielen Max, eigentlich genannt Maxine. Sie ist Studentin und studiert Fotografie an der Blackwell Academy. Somit kann sie sich einen kleinen Lebenstraum erfüllen. Sie ist 18 Jahre alt und damit noch aus dem Blickwinkel der reinen Definition betrachtet ein Teenager. Wie es so unter Teenagern nun einmal ist, erlebt Max ihre Höhen und Tiefen an der Blackwell Academy. Sie hat Freunde und sie muss unangenehmen Personen aus dem Weg gehen, wenn sie nicht schlecht gelaunt am Abend einschlafen will. Und dann ist da auch noch Warren, dem Max nach und nach das Köpfchen verdreht. Er ist in sie verliebt und hilft ihr, wo er nur kann.
    Alles geht, wenn man das einmal so sagen kann, seinen gewohnten Gang, und doch ist es eines Tages so weit, dass Max eine Art völlig neue Seite an sich sieht. Sie erkennt, dass sie die Fähigkeit besitzt, die Zeit zurückzudrehen.
    Als wäre das noch nicht alles, taucht auch noch wenig später ihre ehemals beste Freundin Chloe auf, der sie unfreiwillig seit fünf Jahren den Rücken zugewandt hat. Die beiden finden sich schon bald in einem Abenteuer wider, in dem sie auf der Suche sind nach Rachel, einer Schülerin der Blackwell Academy und welche als vermisst gilt.

    Die Zeit
    Dadurch, dass Max und damit wir gewissermaßen in der Lage sind, die Zeit zu manipulieren, ist es Max möglich, einmal getroffene Entscheidungen rückgängig zu machen und doch lieber einen anderen Weg zu gehen. Nun könnte man zurecht daran kritisieren, dass man ja zuerst einmal alle Varianten ausprobieren kann, und man dann einfach die wählt, welche die beste seiner persönlichen Meinung nach ist. Nicht immer jedoch ist es so einfach zu sagen, was das beste in dieser Situation sein soll. Jeder hat eigene Meinungen zu diesen Situationen, der eine macht dies, die andere wählt jenen Weg aus. Ab und an jedoch können wir eine bestimmte Entscheidung nicht auch komplett durchhandeln, da das Spiel uns dies verbietet und es nämlich sozusagen "aus" wäre mit dem Spiel. Uns wird also gesagt, dieser Weg ist wirklich falsch, nimm bitte einen anderen Weg. Wer weiß allerdings, wie es wäre, wenn man in diesem Falle wirklich jeden Weg gehen könnte und man dann erst im Nachhinein erfährt, welche Konsequenzen er mit sich trägt. Das hätte das Ganze zwar unberechenbar gemacht, aber schließlich ist es im wirklichen Leben oft nicht anders. Es wäre also zumindest eine Überlegung wert gewesen, ob man nicht wirklich komplett alle möglichen Stränge zulässt und die Konsequenzen den Spieler deutlicher spüren lässt. Hierbei befinde ich mich jedoch auf dem Meckern auf hohem Niveau und außerdem soll eines an dieser Stelle noch gesagt werden: Es gibt in Life is strange Situationen bzw. zu treffende Entscheidungen, die alles andere als leicht sind, das kann ich garantieren.
    Des Weiteren sorgt der Aspekt der Zeitmanipulation für große Gänsehautmomente, allen voran die Szene am Ende der dritten Episode, mein persönlicher Favorit.

    Soundtrack
    Life is strange: Lesertest zur PS4-Version Quelle: PC Games Wenn man mir symbolisch gesprochen die Pistole bei der folgenden Frage auf die Brust setzen würde, so würde ich sagen, Life is strange ist das Spiel, in dem der Soundtrack am stärksten ins Gewicht fällt. Der Soundtrack von Life is strange hat für mich einen extrem hohen Stellenwert, er ist einfach nur grandios. Er ist sehr passend gewählt und verschiedene Motive tragen individuelle immerwiederkehrende musikalische Untermalungen, so etwa die Blackwell Academy. Die Songs leisten einen unglaublich hohen Beitrag dazu, dass man in die Welt von Life is strange eintaucht und so schnell nicht mehr aus ihr herauswill. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch, dass zum Ende jeder Episode hin ein bestimmter Song jeweils gespielt wird und nichts mehr gesprochen wird, sondern das Ganze nur mehr mit bewegten Bildern untermalt wird von dem Leben in Arcadia Bay. Genau diese Songs sind so treffend gewählt und komponiert, dass ich als Spieler diese Minuten sehr genieße und beim Abspann der jeweiligen Episode sehr gerne nochmal das Ganze Revue passieren lasse. Eine ebenfalls grandiose, wenn auch eigentlich eher simple Sache, die aber ebenfalls für starke Momente sorgt, ist, wenn Max ihre Earphones ansteckt und Musik hört. Dem Spieler wird der Eindruck vermittelt, er sei nun wirklich Max, welche im Bus sitzt und dieses Lied sich anhört. Aus akustischer Perspektive also betrachtet erlebt man hierbei das volle 3D - Gefühl, wenn man dies einmal so nennen kann.

    Nimm dir Zeit!
    Ihr kennt dieses Phänomen mit Sicherheit, womöglich sogar von euch selbst. Man kann ein Spiel eher schneller durchspielen, indem man nicht jeden Raum nach Ausrüstung durchsucht und man sich mehr auf die Handlung wirklich konzentriert oder aber man lebt dieses Spiel durch und durch und hat den unbedingten Willen, jede Kleinigkeit aus dieser Welt zu erkunden. Life is strange gehört zu den Spielen, die den Spieler geradezu dazu auffordern, sich wirklich mit der Umgebung und mit Arcadia Bay, dem Ort, auseinanderzusetzen. Ich bin bereit, so weit zu gehen, dass man dieses Spiel zwar auch schnell durchspielen kann, aber damit der gesamte Effekt flöten gehen würde. Wer darauf aus ist, eher geradeaus durchzurennen und wem es schwer fällt, sich auf etwas wirklich einzulassen, der sollte sich wirklich hinsetzen und überlegen, ob Life is strange etwas für ihn ist. Nicht jedem muss ja schließlich Life is strange liegen, so viel ist klar. Ich möchte diesen Aspekt, sich Zeit zu lassen und sich auf die Welt einzulassen, an zwei Beispielen demonstrieren. Das erste Beispiel beschreibe ich anhand zweier konkreter Szenen: In der ersten Szene liegen Max und Chloe in Chloes Zimmer auf ihrem Bett und starren an die Decke. Immer wieder wird die Kameraperspektive geändert und nebenbei läuft ein Song. Es liegt nun an dem Spieler, wann er diese Atmosphäre sozusagen unterbricht und Max aufstehen lässt aus dem Bett und damit den Tag weiter fortschreiten lässt. Es ist kein Problem, wenn wir der Musik einfach mehrere Minuten lauschen, nichts tun und den Controller aus der Hand legen, das Spiel legt uns diesbezüglich keine Steine in den Weg. Die zweite Szene, die ich beschreibe, ist, wie wir mit Max auf die alte Schaukel von Chloe hinsteuern und setzen und wieder ein Song einsetzt, während Max leicht mit der Schaukel hin- und herwippt. Das Spiel fordert uns nicht dazu auf, dass wir das tun sollen, geschweige denn ist es "wichtig" für die Handlung oder dass uns der Hinweis schon von weitem gegeben wird, dass man dies machen kann. Aber indem wir auf kleine Entdeckungsreise gehen in dem Garten von Chloe, bekommt man ein Gefühl dafür, was man wohl alles näher betrachten und berühren kann. Die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben, viele verschiedene kleine Dinge, die man entdecken kann, einzubauen.

    Das zweite Beispiel und was das mit SMS schreiben zu tun hat
    Life is strange: Lesertest zur PS4-Version Quelle: PC Games Max führt ein Tagebuch über die Geschehnisse. Dieses können wir jederzeit aufschlagen und somit uns einen Überblick verschaffen, was alles passiert ist in den letzten Stunden und Tagen, damit wir auf dem neuesten Stand sind oder falls wir eine wichtige Kleinigkeit vergessen haben. Im Hintergrund wird ein sehr bekanntes musikalisches Motiv aus Life is strange dezent gespielt, sodass wir weiter das Gefühl erhalten, uns in dieser Welt weiterhin zu befinden. Durch das Lesen ihres Tagebuchs können wir kurz zur Ruhe kommen und noch einmal die Geschehnisse reflektieren. Um einen sehr hohen Grad an Atmosphäre zu gewährleisten, würde ich euch persönlich raten, das Tagebuch euch dann zu Gemüte zu führen, wenn im Spiel gerade eine eher ruhige Phase vorherrscht, etwa wenn Max in ihrem Zimmer ist. Doch wir können nicht nur das Tagebuch von Max lesen, sondern wir können uns auch Informationen einholen über die wichtigsten Figuren, die in Life is strange vorkommen. Dies hilft uns dabei, die verschiedenen Stränge, die zwischen den einzelnen Akteuren bestehen, nachzuvollziehen. Da die Geschichte um Max und Chloe im Jahre 2013 spielt, besitzt Max bereits ein Mobiltelefon und somit ist es uns auch jederzeit möglich, auf die verschickten und empfangenen SMS zuzugreifen, die sie etwa von ihren Eltern erhält, welche jedoch beide zum Beispiel kein einziges Mal im Spiel in Person auftreten.

    Der mystische Anteil
    Durch den Umstand, dass Max in der Lage ist, die Zeit zurückzudrehen, wird unweigerlich auch ein gewisser mystischer Anteil in das Spiel eingebaut, der dafür sorgt, dass realistische und typische (Teenager-)Situationen Hand in Hand mit Art phantastischen Elementen gehen. Insgesamt jedoch lässt sich aus meiner Sicht zum Glück sagen, dass dieser mystische Anteil in dem Spiel nicht die Oberhand gewinnt. Erst in der fünften Episode geht es Schlag auf Schlag und eine "unwirkliche, fast schon wie im Traum erscheinende Tatsache" kommt nach der anderen. Doch reale Themen, die uns Menschen selbst auch begleiten, kommen trotzdem in dem Spiel vor. Dazu gehören etwa auch die Themen, die direkt oder indirekt vorkommen wie Tod, Suizid, Mobbing, Vergewaltigung, Trauer, Verlust, Liebe, bedingungslose Freundschaft usw. Wenn ich so beim Schreiben über Life is strange nachdenke, könnte man auch sagen, dass das Spiel durch einen Art philosophischen Rahmen abgerundet wird bzw. man Life is strange aus gewisser Perspektive als eine Parabel des Lebens oder bestimmter zentraler Elemente davon betrachten kann. Selbst in Momenten des Spiels, die so eigentlich vom äußeren Rahmen betrachtet gar nicht so existieren können aufgrund von Max Fähigkeit, ist man einfach mittendrin in dem Geschehen und man vergisst gerne, dass dies gerade "nicht wirklich" geschieht.

    Steuerung
    Life is strange: Lesertest zur PS4-Version Quelle: PC Games Wie bereits oben erwähnt hat der Spieler nicht allzu viel zu tun. Viele Zwischensequenzen sind vorhanden oder aber wir entscheiden uns für eine bestimmte Dialogoption als Antwort oder aber es tritt der berühmte Fall ein, dass wir eine handlungsweisende Entscheidung aus zwei Alternativen treffen müssen. Die bekannten Quicktime-Events gibt es ausnahmsweise jedoch in Life is strange einmal nicht. Aus meiner Sicht hat die Steuerung lediglich einen Haken. Wenn man einen bestimmten Gegenstand auswählen will, um ihn näher zu betrachten, dann muss man sich ihm sehr nahe annähern und die Taste zum Interagieren wird eingeblendet. Ab und an jedoch hatte ich Schwierigkeiten, dass die Taste immer wieder verschwand und ich herausfinden musste, wie ich mich am besten davor nun positioniere, damit die Taste auch eingeblendet bleibt und ich sie drücken kann.

    Life is strange zockt man nicht, man erlebt es
    Zu meiner persönlichen Videospielphilosophie, wenn man dies so nennen kann, gehört es auch, dass ich bei dem Wort "Zocken" immer übelst innerlich aufstoßen muss. Ich sehe für mich das Hobby des Videospielens nicht als Zocken, sondern als Erleben an. Und so ist es auch bei Life is strange. Man zockt Life is strange nicht, so wie man es bei einem Flipperautomaten eher tut. Es mag zwar sein, dass es in diesem Fall eher zutrifft, dass man doch nur ein paar Knöpfe drücken muss und dann läuft das schon alles- etwa im Gegensatz zu Assassins Creed I, wo man sich unter Umständen erst sehr an die Steuerung gewöhnen muss- , aber in diesem Punkt sage ich auch gleichzeitig und das betrifft auch Life is strange:
    Nicht nur die Entwickler eines Videospiels sind dafür "verantwortlich", welche Qualität das Videospiel aufweist am Ende, sondern auch der Spieler. Nicht wenige Videospiele, und da schließe ich Life is strange ein, sind nur so gut, wie es der Spieler auch zulässt bzw. wie sehr er sich auch darauf einlässt.
    Life is strange mal so eben als Feierabendbelohnung nach der Arbeit einlegen - natürlich ist das möglich und dagegen spricht auch an sich nichts. Ich will euch nur darauf aufmerksam machen, dass aus meiner Sicht Life is strange seine Wirkung erst dann zum Ausdruck bringen kann, wenn ihr es zulasst, das heißt, wenn ihr Life is strange als ein Spiel seht, welches zum Nachdenken anregen kann und auch anspruchsvoll sein kann - nicht nur was den Inhalt betrifft, sondern auch spielerisch.

    Life is strange: Lesertest zur PS4-Version Quelle: Dontnod Entertainment Pro Episode könnt ihr grob gesagt zwischen zwei und drei Stunden einplanen. Das hängt zum einen davon ab, wie clever ihr euch etwa bei Rätseln oder dem Führen von Dialogen anstellt und zum anderen davon, wie sehr ihr die Umgebung erkundet. Für aktuell 30€ bekommt ihr demnach mindestens zehn Stunden, die gefüllt sind mit einer sehr spannenden Handlung und tollen Animationen/Präsentationen. Ein fairer Preis, wie ich finde.
    Da Life is strange in insgesamt fünf Episoden aufgeteilt ist, bietet es sich an, genau eine Episode an einem Tag immer zu spielen. Und genau dazu rate ich euch auch persönlich. Die Aufhänger zur nächsten Episode sind zum Teil extrem gut gelungen und bieten euch die Möglichkeit darüber nachzudenken, was ihr gerade in der Episode erlebt habt. Plant also an einem Abend genügend Zeit für die Episode ein und insgesamt mindestens fünf Tage für das Spiel. Gerade die Vorfreude auf das Spiel bzw. auf die nächste Episode hat bei mir nochmals für einen gehörigen Schub in Bezug auf Spannung und Spaßfaktor gesorgt.
    Insgesamt betrachtet ist Life is strange spielerisch/steuerungsmäßig nicht schwer. Ich musste bei zwei Rätseln lediglich in der Lösung nachsehen, da ich einfach nicht draufgekommen bin bzw. an diesen Stellen auch gerade einen Hänger hatte. Frust sollte bei euch somit nicht auftreten, wenn es um den Schwierigkeitsgrad geht. Schwierig sind ohnehin eher die spielerischen Stellen, an denen ihr (moralische) Entscheidungen treffen müsst.

    Fazit: Seitdem die Playstation 4 und in diesem Zusammenhang The Last of Us in meinem Besitz sind, ist mein persönlicher Anspruch an Videospiele, besonders was (kinoreife) Atmosphäre und Story betrifft, enorm gestiegen. Wenn ich also sage, dass Life is strange meine persönlichen Erwartungen erfüllt hat, dann, das kann ich euch garantieren, heißt das einiges für das vorliegende Videospiel.

    Life is Strange

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    9.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Life is Strange

    Life is Strange

    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Dontnod Entertainment
    Release
    30.01.2015
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 14 Kommentare zum Artikel
    Von Drummer92
    Das werde ich machen.
    Von RaZZor89
    Also, hau in die Tasten! 
    Von jayjay1989
    Man sieht ja auch, dass sich deine Tests immer weiter verbessern. Ist doch prima, wenn dir Feedback hilft 

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von The Banner Saga 2 Release: The Banner Saga 2 Stoic Studio
    • Es gibt 14 Kommentare zum Artikel

      • Von Drummer92 Erfahrener Benutzer
        Das werde ich machen.
      • Von RaZZor89 Erfahrener Benutzer
        Also, hau in die Tasten! 
      • Von jayjay1989 Erfahrener Benutzer
        Man sieht ja auch, dass sich deine Tests immer weiter verbessern. Ist doch prima, wenn dir Feedback hilft 
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2016 PC Games Hardware 07/2016 PC Games MMore 07/2016 play³ 07/2016 Games Aktuell 07/2016 buffed 06/2016 XBG Games 03/2016 N-Zone 05/2016 WideScreen 07/2016 SpieleFilmeTechnik 07/2016
    PC Games 07/2016 PCGH Magazin 07/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1186170
Life is Strange
Life is strange: Lesertest zur PS4-Version
Life is strange erschien im Jahre 2015 stückchenweise in mehreren Abständen in Form von insgesamt fünf Episoden. Im Januar diesen Jahres nun wurde das Spiel komplett mit allen fünf Episoden als Disc-Version veröffentlicht. Life is strange geht einen Weg, den schon mehrere Spiele eingeschlagen haben, in dem sie zwei bestimmten Merkmalen folgen. Zum einen dem Episodenformat und zum anderen dem Weg, dass der Spieler verhältnismäßig wenig die Spielfiguren steuert und stattdessen die Zwischensequenzen eine sehr große Bedeutung haben. Dadurch kommt es zu dem berühmten fließenden Übergang zwischen Film und Videospiel. Life is strange folgt damit etwa der The Walking Dead - Reihe von Telltale Games.
http://www.gamezone.de/Life-is-Strange-Spiel-54738/Lesertests/Life-is-strange-Lesertest-zur-PS4-Version-1186170/
14.02.2016
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2016/02/life-is-strange2_b2teaser_169.jpg
life is strange
lesertests