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  • Light Speed: Die Weiten des Universums - Leser-Test von RAMS-es

    Light Speed: Die Weiten des Universums - Leser-Test von RAMS-es LIGHT SPEED - Lichtgeschwindigkeit, der Terminus mit dem wir unsere Hoffnungen auf das Reisen zwischen den Sternen ausdrücken. Genauso heißt eine Space Simulation von Microprose. LIGHT SPEED erschien 1991 für die grauen Rechknechte und gehört zu den deutlich schwächeren Titel aus der amerikanischen Hitschmiede. Irgendwie ist das schon komisch, daß die Entwickler bei diesem Spiel derart versagt haben, wenn man daran denkt, daß Microprose kurz vorher British Telecom Software aufgekauft hatte. Damit hielten sie doch den damals ungekrönten Space Raumer STARGLIDER 2 in ihren Händen. Na ja, manchmal soll es halt einfach nicht sein.

    Die Hintergrundgeschichte von LIGHT SPEED ist schnell erzählt. Der Erde geht es wieder einmal sehr schlecht. Genau wie schon so oft liegt der blauen Planet im Sterben. Klimawechsel, Umweltverschmutzung und das Aussterben der Arten sorgen dafür, daß der Krönung der Schöpfung, den Menschen nichts anderes übrig bleibt als das Weite zu suchen. Da stellt sich die unvermeintliche Frage, wohin? Der Titel LIGHT SPEED impliziert ja schon direkt die Flucht in die weiten Fernen des Alls. Damit das ganze Unternehmen auch sicher funktioniert, dürfen wir als Spieler die Leitung des Ganzen übernehmen. Mit unserem Raumschiff Conestoga (was für ein Name! ) brechen wir auf ins All auf der Suche nach einem neuen Heimatplaneten. Wieso muß ich die ganze Zeit an John Cartwright denken? Wurscht! Auf unserer Raumtonne befinden sich 10 Millionen ehemalige Erdenbürger und auf geht es.

    Im Verlauf von LIGHT SPEED dürfen wir nun einen ganzen Sternenhaufen nach geeignetem Lebensraum absuchen. Nichts leichter als das! Wie es im Kosmos aber so ist gibt es anscheinend nur zahllose unwirtliche Planeten, die man aber zumindest wirtschaftlich ausbeuten kann. Daneben stossen wir aber schnell auf neue Lebensformen. Diese sind uns je nachdem, freundlich oder feindlich gesonnen. Konflikte und Allianzen bestimmen also den Spielverlauf von LIGHT SPEED. Daneben schippern wir im Hyperraum auf gerader Linie durch die Galaxie. Kommt es zu Auseinandersetzungen werden Raumkämpfe auf eine Art ausgetragen die dem guten alten ELITE sehr ähnlich sind. Wenn unser Mutterschiff kampftechnisch nichts mehr bietet, können wir auch in einem kleinen, aber feinen Raumgleiter in die Schlacht ziehen. Hier werden die Kämpfe deutlich umfangreicher, da mehr Steuerungselemente im Spiel sind.

    Mit etwas Glück stossen wir auf freundliche Aliens, die mit uns Handel treiben wollen. Meist müssen wir dabei zusehen an ausreichend Treibstoff zu kommen. Auf einer Sternenkarte werden die Positionen unseres Gleiters und des Mutterschiffs angezeigt. Jedes besuchte Sonnensystem gilt nach einem Erkundungsflug als erforscht und wird auf der Karte farblich gekennzeichnet. So erhält man bei LIGHT SPEED den notwendigen Überblick. Die Kommunikation mit den Aliens wird über Translator Sonden abgewickelt. Die anderen Lebensformen stehen in diesem Spiel in recht komplexen Beziehungen untereinander. Jede unsere Handlung wird von ihnen sorgfältig registriert und hat dementsprechende Auswirkungen auf ihre Beziehungen zu uns und untereinander. Spielerisch ist LIGHT SPEED eine sehr merkwürdige Mischung von Spielelementen, die alle, so hat es für mich zumindest den Anschein, gut angedacht wurden, aber in allen Fällen von den Entwickler nicht wirklich vollkommen durchdacht worden sind. Die meiste Zeit agiert man ziemlich blind und scheint dem Spielziel nie wirklich näher zu kommen. Eigentlich ist das sehr schade, denn LIGHT SPEED hätte durchaus das Potential zu einem guten Spiel.

    Technisch präsentiert sich LIGHT SPEED nämlich durchaus angenehm. Ein gut und aufwendig gestaltetes Handbuch führt uns gut in die Handlung ein und erklärt ausführlich die einzelnen Optionen. Grafisch wir die Weite des Weltraums mit feiner VGA Grafik sehr bunt und übersichtlich gestaltet. Musikalisch sieht es trotz Unterstützung von Sound Blaster und Adlib Karten eher düster aus. Gleiches gilt auch für die sehr spärlichen Sound Effekte. Ansonsten kann man aber in dieser Hinsicht nicht mäkeln. Das Scrolling der dreidimensionalen Umgebung ist sauber und dazu recht flott. Das Problem von LIGHT SPEED ist wie bereits erwähnt die Ziellosigkeit mit der, der Spieler allein gelassen wird. Wer sich trotzdem von der Thematik angezogen fühlt wird sich sicherlich auch mit LIGHT SPEED anfreunden können. Mir persönlich ist ELITE, FRONTIER oder STAR FLIGHT aber um Längen lieber.

    Text by AJM/FTL of RAMS-es

    Negative Aspekte:
    Etwas fade Umsetzung.

    Positive Aspekte:
    Nette Spielidee!

    Infos zur Spielzeit:
    RAMS-es hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Light Speed

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: RAMS-es
    6.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Light Speed
    Light Speed
    Publisher
    Microprose
    Developer
    Microprose
    Release
    1991
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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1000174
Light Speed
Light Speed: Die Weiten des Universums - Leser-Test von RAMS-es
http://www.gamezone.de/Light-Speed-Spiel-12229/Lesertests/Light-Speed-Die-Weiten-des-Universums-Leser-Test-von-RAMS-es-1000174/
19.06.2004
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