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  • Lips: Deutsche Partyknaller im Gamezone-Test

    Ob mit dem neuen Lips wohl der König „Singstar“ vom Karaoke-Thron gestoßen werden kann?

    Was kann man da noch sagen? Erst vor kurzer Zeit erschien "Lips: Number One Hits" und schon wird ein weiteres Lips nachgeschoben. Bei diesem dreht sich aber alles um des Deutschen liebstes Thema: Deutschland! Mit "Deutsche Partyknaller" kommt das erste Lips, das sich auf Künstler aus unseren Landen (oder die irgendwie mit Deutschland zu tun haben) befasst. Fast zeitgleich kam aber auch ein Singstar in den Handel das den Titel "Made in Germany" trägt. Nur ein Zufall oder gewollte Konfrontation mit dem "König des Konsolen-Karaoke"? Was unterscheidet die beiden Titel und welcher ist schlussendlich besser? Oder lassen sich die beiden Spiele gar nicht so richtig vergleichen?

    Mikro an und los geht's!

    Lips: Deutsche Partyknaller Lips: Deutsche Partyknaller Wer hätte es gedacht, aber seit "Number One Hits" hat sich am Spielprinzip von Lips nicht wirklich etwas geändert. Es ähnelt außerdem noch immer sehr stark der Konkurrenz von Sony. Die Mikros müssen zwar nicht angeschlossen werden, da sie kein Kabel haben, aber man muss sie natürlich auch erst einmal einschalten und aktivieren. Nachdem dies passiert ist geht es auch gleich zur Songauswahl. Hat man sich eines der Lieder ausgesucht, dürfen sogleich die Stimmbänder strapaziert werden. Wenn ein Kumpel auch gerade Lust auf den Song hat, dann kann er sogar mittendrin noch einsteigen, indem er sein Mikro schüttelt und dann einfach mitsingt. Am unteren Rand des Bildschirms wird dazu der jeweilige Text angezeigt. Ihr singt euch von Zeile zu Zeile, welche immer aus einer gewissen Anzahl an Wörtern bestehen, die auch als Balken dargestellt werden. Am Ende jeder Zeile wird euch ganz kurz in einem Wort gesagt, wie gut ihr im aktuellen Abschnitt gewesen seid (z.B. "ok" oder "cool"). Um die Geschwindigkeit der aufeinander folgenden Wörter einschätzen zu können, werden diese deutlich farblich markiert. So weiß man immer genau, wo man gerade ist, bzw. sein sollte. Man kennt das ja bereits von den ersten Karaoke-Maschinen in Form eines kleinen Punktes, der immer auf die Wörter hüpft, die gerade gesungen werden müssen. Diesen gibt es sogar auch. Zusätzlich wird der Text auch noch unterhalb der Balken dargestellt, damit man mit den Augen nicht springen muss. Der Text alleine nützt einem aber gar nichts - wer die Melodie nicht kennt, wird kläglich scheitern. Doch auch dazu hat man sich etwas einfallen lassen: Aufgrund der Lage der farbigen Balken, kann man abschätzen, wie ein Wort gesungen werden muss. Sind diese eher unten angeordnet, dann muss tief gesungen werden, sind sie weiter oben, so solltet ihr höher singen. Je nach Länge des Wortes, sind die Balken mal länger und mal kürzer, was euch signalisieren soll, ob ihr den Ton lange halten oder nur kurz ansingen müsst. Bei besonders schrillen oder tiefen Passagen braucht ihr euch aber nicht die Seele aus dem Leib zu kreischen, denn man muss nicht die exakte Tonhöhe treffen, sondern nur die Melodie nachsingen. Es hat also keiner einen Nachteil.

    Absolut stylisch

    Die Songliste des Spiels:Kling Klang: KeimzeitGib mir noch Zeit: BlümchenSex Bomb: Tom Jones feat. Mousse TLove Songs (They Kill Me): Cinema BizarreEy DJ: Culcha CandelaStark: Ich & IchNach dem Goldrausch: FotosHimalaya: Jennifer RostockThe Colour of Snow: Polarkreis 18Ein Engel kein König: AulettaIch kenne nichts (i've never seen): RZA featuring Xavier NaidooViva Colonia: Die HöhnerEin ganzer Sommer: Virginia Jetzt!Gekommen, um zu bleiben: Wir sind HeldenKäsebrot: Helge SchneiderKlar: Jan DelayShame: MonroseHamma!: Culcha CandelaFliegerlied (So ein schöner Tag): Tim ToupetEisblumen: EisblumeSierra Madre: Die Zillertaler SchürzenjägerMaria Magdalena: SandraWind of Change: ScorpionsMillionär: Die PrinzenHeyo Captain Jack: Captain JackVerdammt ich lieb' dich: Matthias ReimUnd wenn ein Lied (feat. Xavier Naidoo): Söhne MannheimsDieses Leben: JuliIch bin ich (wir sind wir): Rosenstolz Gib mir Sonne: RosenstolzBis die Sonne rauskommt: Samy DeluxeDa, da, da: Trio54, '74, '90, 2010: Sportfreunde StillerBesser Geht's Nicht: 2raumwohnungZwei Herzen : KleeAllein allein: Polarkreis 18So soll es bleiben: Ich & IchDurch den Monsun: Tokio HotelPerfekte Welle: JuliThrough the Eyes of a Child: Reamonn


    Obwohl es von Sony mittlerweile auch kabellose Mikrofone gibt, sind die stylischen Mikros, die als Standard dabei sind, eindeutig ein Markenzeichen von Lips. Sie kommen ohne Kabel aus und in das weiße, wie auch in das schwarze Mikrofon ist eine mehrfarbige LED eingebaut, die im Takt der Musik fröhlich blinkt. Das ist aber alles nur schmückendes Beiwerk und hat keinen spielerischen Nutzen. Es sieht einfach nur sehr lässig aus. Dafür stellt der Kippsensor, der sich ebenfalls in den beiden Mikros befindet, einen wichtigen Bestandteil des Spiels dar. Zumindest kann er für den einen oder anderen Spieler wichtig sein. Wer sich in einen Song einstimmen möchte, der kann dies tun, indem er das Mikro im Takt schüttelt. Man könnte sich dabei vielleicht ein wenig dumm vorkommen, aber zum Glück wird dazu ein bestimmtes Geräusch eingespielt (z.B. ein Tamburin oder eine Rassel) und man kann das Lied damit begleiten. Schwer wird es dann, wenn der Gesang los geht, denn schütteln und singen ist ein bisschen umständlich. Es bietet sich an auf den Controller umzusteigen, denn auch damit lässt sich auf Tastendruck eine Begleitung erzeugen. Wobei der Name "Begleitung" vielleicht übertrieben ist. Es handelt sich wohl eher um ein unkontrolliertes Herumgedrücke, das nicht wirklich zur Musik passt. Wozu also das Ganze? Na um am Ende des Songs Medaillen dafür abzustauben. Wer besonders fleißig das Mikro geschüttelt oder den Controller gedrückt hat, der bekommt nämlich die Party und Performance Medaille. Dazu muss man allerdings auch wild herumfuchteln und ab und an bestimmte Gestiken nachahmen, wie etwa eine Luftgitarre oder das Mikro auf besondere Weise schwingen. Doch es gibt auch noch andere Medaillen. Beispielsweise dafür, dass man den ganzen Song über den Ton gut hält, die Melodie richtig singt oder anderes. Natürlich winken auch Achievments für besonders viele dieser Medaillen. Wem das alles zu stressig ist, der muss aber weder das Mikro schütteln, noch auf Knöpfchen drücken. Man kann am Ende auch ohne all das eine gute Bewertung und viele Punkte bekommen.

    Songauswahl - Lips: Deutsche Partyknaller oder Singstar: Made in Germany?

    Bei einem Karaoke-Spiel ist die Musikauswahl immer ein ganz besonders bedeutsamer Punkt. Man muss nicht Albert Einstein sein, um zu erahnen, dass man in "Lips: Deutsche Partyknaller" mit deutschem Liedgut konfrontiert wird. Wer nun denkt, dass die Bandbreite der Songs dadurch etwas schmaler ausfallen wird, der hat sich geschnitten. Es gibt einige ziemlich "aktuelle" Titel wie beispielsweise "Through the Eyes of a Child" von Reamon oder "Eisblumen" von Eisblume. Auch Klassiker wie beispielsweise "Durch den Monsun" von Tokio Hotel, "Wind of Change" von den Scorpions oder "Perfekte Welle" von Juli dürfen nicht fehlen. Für gute Laune ist ebenfalls gesorgt, denn es sind auch einige "Faschingslieder" auf der DVD enthalten, wie beispielsweise das Fliegerlied "So ein schöner Tag" von Tim Toupet, "Viva Colonia" von (die) Höhner oder "Sierra Madre" von den Zillertaler Schürzenjägern. Wer es ein wenig abgedrehter mag, der kommt mit "Käsebrot" von Helge Schneider oder dem NDW-Song "Da da da, ich lieb'Dich nicht" von Trio voll auf seine Kosten. International wird es mit "Sex Bomb" von Tom Jones feat. Mousse T. oder "Maria Magdalena" von Sandra. Xavier Naidoo, die Söhne Mannheims, Matthias Reim, Ich + Ich oder Wir sind Helden sind bei einem Karaokespiel mit deutschen Hits natürlich auch mit von der Partie. Was uns allerdings ein wenig verwundert, ist die Tatsache, dass sich der Titel "Deutsch Partyknaller" nennt und dann Songs am Start sind, wie beispielsweise "Lovesongs (They Kill Me)" oder "Eisblumen". Auch "Shame" ist nicht unbedingt ein Song, der gute Stimmung verbreitet und die Massen auf den Tischen tanzen lässt. Dass auch solche Lieder mit dabei sind freut bestimmt einige Fans dieser Gruppen, aber in die Kategorie "Partyknaller" passen sie gewiss nicht. Da hätte man von Monrose doch besser "Hot Summer" genommen. Aber nun gut. Die Songauswahl ist ansonsten durchaus gelungen, da ein breites Spektrum deutscher Hits vertreten ist und die Mischung aus englischsprachigen und rein deutschen Titeln ein wenig Abwechslung bietet. Wer mit deutscher Musik so gar nichts anfangen kann, der wird das natürlich anders sehen und sollte vielleicht auch lieber zu einem anderen Spiel greifen.

  • Lips: Deutsche Partyknaller
    Lips: Deutsche Partyknaller
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Inis
    Release
    30.10.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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992564
Lips: Deutsche Partyknaller
Lips: Deutsche Partyknaller im Gamezone-Test
Ob mit dem neuen Lips wohl der König „Singstar“ vom Karaoke-Thron gestoßen werden kann?
http://www.gamezone.de/Lips-Deutsche-Partyknaller-Spiel-12338/Tests/Lips-Deutsche-Partyknaller-im-Gamezone-Test-992564/
27.11.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/11/41Z6ddJpToL__AA280_.jpg
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