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  • Lips: Number One Hits im Gamezone-Test

    Schafft es Microsofts Lips mit den „Number One Hits“ nun den König „Singstar“ vom Karaoke-Thron zu stoßen?

    Im TV wird man mittlerweile ständig von irgendwelchen ach so tollen "Superstars" beschallt. Hier ein Casting, da eine Talentshow... Jeder sucht begabte Leute und scheinbar hält sich die halbe Bevölkerung für den Nabel der Welt. Viele treten vor eine Jury, in dem Glauben toll singen zu können. In Wahrheit haben sie aber keinen Funken Talent. Das macht die Sache häufig amüsant für die Zuschauer, aber wirklich große Sänger sind am Ende Mangelware. Lips sucht erst gar nicht nach großen Sängern, sondern will einfach nur ein wenig Spaß ins Wohnzimmer holen. Hier ist es völlig egal wie schief und falsch man singt, Hauptsache jeder fühlt sich wohl und hat eine tolle Zeit. Mit dem ersten Lips kamen auch Besitzer der Xbox endlich in den Genuss eines ernstzunehmenden Singspiels. Es gab aber noch vieles, was man hätte besser machen können. Ob man das wohl bei "Lips: Number One Hits" beachtet hat?

    Sing, sing, sing

    Lips: Number One Hits Lips: Number One Hits Das Grundprinzip von Lips hat sich seit dem ersten Teil nicht dramatisch verändert. Es ähnelt noch immer sehr stark der Konkurrenz von Sony. Die Mikros müssen zwar nicht angeschlossen werden, da sie kein Kabel haben, aber man muss sie natürlich auch erst einmal einschalten und aktivieren. Nachdem dies passiert ist geht es auch gleich zur Songauswahl. Hat man sich eines der Lieder ausgesucht, dürfen sogleich die Stimmbänder strapaziert werden. Wenn ein Kumpel auch gerade Lust auf den Song hat, dann kann er sogar mittendrin noch einsteigen, indem er sein Mikro schüttelt und dann einfach mitsingt. Am unteren Rand des Bildschirms wird dazu der jeweilige Text angezeigt. Ihr singt euch von Zeile zu Zeile, welche immer aus einer gewissen Anzahl an Wörtern bestehen, die auch als Balken dargestellt werden. Am Ende jeder Zeile wird euch ganz kurz in einem Wort gesagt, wie gut ihr im aktuellen Abschnitt gewesen seid (z.B. "ok" oder "cool"). Um die Geschwindigkeit der aufeinander folgenden Wörter einschätzen zu können, werden diese deutlich farblich markiert. So weiß man immer genau, wo man gerade ist, bzw. sein sollte. Man kennt das ja bereits von den ersten Karaoke-Maschinen in Form eines kleinen Punktes, der immer auf die Wörter hüpft, die gerade gesungen werden müssen. Diesen gibt es sogar auch. Zusätzlich wird der Text auch noch unterhalb der Balken dargestellt, damit man mit den Augen nicht springen muss. Der Text alleine nützt einem aber gar nichts - wer die Melodie nicht kennt, wird kläglich scheitern. Doch auch dazu hat man sich etwas einfallen lassen: Aufgrund der Lage der farbigen Balken, kann man abschätzen, wie ein Wort gesungen werden muss. Sind diese eher unten angeordnet, dann muss tief gesungen werden, sind sie weiter oben, so solltet ihr höher singen. Je nach Länge des Wortes, sind die Balken mal länger und mal kürzer, was euch signalisieren soll, ob ihr den Ton lange halten oder nur kurz ansingen müsst. Bei besonders schrillen oder tiefen Passagen braucht ihr euch aber nicht die Seele aus dem Leib zu kreischen, denn man muss nicht die exakte Tonhöhe treffen, sondern nur die Melodie nachsingen. Es hat also keiner einen Nachteil.

    Fun durch moderne Mikros

    Lips: Number One Hits Lips: Number One Hits Was Lips von seiner Konkurrenz abhebt sind eindeutig die stylischen Mikros, die als Standard dabei sind. Es gibt kein Kabel und in das weiße, wie auch in das schwarze Mikrofon ist eine mehrfarbige LED eingebaut, die im Takt der Musik fröhlich blinkt. Das ist aber alles nur schmückendes Beiwerk und hat keinen spielerischen Nutzen. Es sieht einfach nur sehr lässig aus. Dafür stellt der Kippsensor, der sich ebenfalls in den beiden Mikros befindet, einen wichtigen Bestandteil des Spiels dar. Zumindest kann er für den einen oder anderen Spieler wichtig sein. Wer sich in einen Song einstimmen möchte, der kann dies tun, indem er das Mikro im Takt schüttelt. Man könnte sich dabei vielleicht ein wenig dumm vorkommen, aber zum Glück wird dazu ein bestimmtes Geräusch eingespielt (z.B. ein Tamburin oder eine Rassel) und man kann das Lied damit begleiten. Schwer wird es dann, wenn der Gesang los geht, denn schütteln und singen ist ein bisschen umständlich. Es bietet sich an auf den Controller umzusteigen, denn auch damit lässt sich auf Tastendruck eine Begleitung erzeugen. Wobei der Name "Begleitung" vielleicht übertrieben ist. Es handelt sich wohl eher um ein unkontrolliertes Herumgedrücke, das nicht wirklich zur Musik passt. Wozu also das Ganze? Na um am Ende des Songs Medaillen dafür abzustauben. Wer besonders fleißig das Mikro geschüttelt oder den Controller gedrückt hat, der bekommt nämlich die Party und Performance Medaille. Dazu muss man allerdings auch wild herumfuchteln und ab und an bestimmte Gestiken nachahmen, wie etwa eine Luftgitarre oder das Mikro auf besondere Weise schwingen. Doch es gibt auch noch andere Medaillen. Beispielsweise dafür, dass man den ganzen Song über den Ton gut hält, die Melodie richtig singt oder anderes. Natürlich winken auch Achievments für besonders viele dieser Medaillen. Wem das alles zu stressig ist, der muss aber weder das Mikro schütteln, noch auf Knöpfchen drücken. Man kann am Ende auch ohne all das eine gute Bewertung und viele Punkte bekommen.

    Megahits ohne Ende

    Lips: Number One Hits Lips: Number One Hits Die Musikauswahl ist bei einem Spiel wie Lips natürlich ein wichtiges Kriterium. "Number One Hits" kann hier voll und ganz überzeugen. Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es sich um lauter Songs (insgesamt 40 Stück!), die einmal Platz 1 der Charts erklommen haben. Das schafft ein Lied aber nur dann, wenn die breite Masse dieses in besonders hohem Maße für besser empfindet, als jedes andere Lied, das es gerade im Handel gibt. Was soll man da also noch sagen? Es handelt sich um die Besten der Besten. Natürlich findet nicht jeder einen Song klasse, nur weil er gerade auf Platz 1 ist, aber immerhin ist die Chance sehr hoch, dass viele Leute diese Songs mögen. Außerdem ist aus jedem Genre etwas dabei. Es gibt aktuelle Titel wie etwa "Disturbia" von Rihanna oder "Just Dance" von Lady Gaga, aber auch Klassiker wie "Karma Chameleon" von Culture Club oder "The Look" von Roxette. Wer es etwas bunter und schriller mag, der ist mit "Barbie Girl" von Aqua und "I Don't Feel Like Dancin'" von den Scissor Sisters gut bedient. Für chillige Beats sorgt Jason Mraz mit "I'm Yours" und One Republic feat. Timbaland oder James Morrison feat. Nelly Furtado sorgen mit "Apologize" und "Broken Strings" für Herzschmerz. Jeder der Rang und Namen hat ist vertreten: Die Sugarbabes, Atomic Kitten, Fergie, Kanye West, Black Eyed Peas, Tokio Hotel, Robbie Williams, Mariah Carey... und viele viele mehr. Das Staraufgebot ist wirklich enorm und jeder sollte so manch einen Song finden, der ihm zusagt. Und wenn nicht, dann bleibt immer noch die Möglichkeit weitere im Online-Shop für ein bisschen Cash herunterzuladen. Mittlerweile gibt es auch hier eine Vielzahl an Songs. Von Pink über Avril Lavigne oder die Pussycat Dolls wird so einiges angeboten.

  • Lips: Number One Hits
    Lips: Number One Hits
    Developer
    Microsoft
    Release
    23.10.2009
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Lips: Number One Hits
Lips: Number One Hits im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Lips-Number-One-Hits-Spiel-12340/Tests/Lips-Number-One-Hits-im-Gamezone-Test-992469/
30.10.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/10/vsvsrvsrvsrv.jpg
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