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  • Lips: Party Classics im Gamezone-Test

    Dieses Mal rockt Lips die Party und steuert 40 kultige Klassiker dazu bei. Doch gibt es auch neue Innovationen?

    Und wieder einmal wird fröhlich zum Mikrofon gegriffen und hemmungslos hinein geträllert. Lips geht nun in die vierte Runde und hat sich so langsam zu Microsofts Karaoke-Spiel Nummer 1 gemausert. Für die Besitzer einer Xbox stellt es das dar, was für Sonyfans das bekannte "Singstar" ist. Wie das bei solchen Spielen üblich ist, kommen irgendwann immer mehr Updates und man verliert schon mal den Überblick. Damit das nicht passiert, klären wir euch auf und verraten ob sich die Anschaffung von "Lips Party Classics" lohnt und was es alles zu bieten hat. Gibt es wieder nur neue Songs oder dieses Mal auch Optimierungen und Verbesserungen in Sachen Gameplay und Spielbarkeit?

    Es darf geträllert werden

    Lips: Party Classics Lips: Party Classics Erneut kann ich mal wieder darauf verweisen, dass auch die grundlegende Spielmechanik von "Lips Party Classic" so funktioniert wie bei seinen Vorgängern. Wer damit noch nicht vertraut ist, der liest einfach weiter. Für Lips-Fans ist dies jedoch ein alter Hut. Die Mikros müssen nicht angeschlossen werden, da sie kein Kabel haben, aber man muss sie natürlich auch erst einmal einschalten und aktivieren. Nachdem dies passiert ist geht es auch gleich zur Songauswahl. Hat man sich eines der Lieder ausgesucht, dürfen sogleich die Stimmbänder strapaziert werden. Wenn ein Kumpel auch gerade Lust auf den Song hat, dann kann er sogar mittendrin noch einsteigen, indem er sein Mikro schüttelt und dann einfach mitsingt. Am unteren Rand des Bildschirms wird dazu der jeweilige Text angezeigt. Ihr singt euch von Zeile zu Zeile, welche immer aus einer gewissen Anzahl an Wörtern bestehen, die auch als Balken dargestellt werden. Am Ende jeder Zeile wird euch ganz kurz in einem Wort gesagt, wie gut ihr im aktuellen Abschnitt gewesen seid (z.B. "ok" oder "cool"). Um die Geschwindigkeit der aufeinander folgenden Wörter einschätzen zu können, werden diese deutlich farblich markiert. So weiß man immer genau, wo man gerade ist, bzw. sein sollte. Man kennt das ja bereits von den ersten Karaoke-Maschinen in Form eines kleinen Punktes, der immer auf die Wörter hüpft, die gerade gesungen werden müssen. Diesen gibt es sogar auch. Zusätzlich wird der Text auch noch unterhalb der Balken dargestellt, damit man mit den Augen nicht springen muss. Der Text alleine nützt einem aber gar nichts - wer die Melodie nicht kennt, wird kläglich scheitern. Doch auch dazu hat man sich etwas einfallen lassen: Aufgrund der Lage der farbigen Balken, kann man abschätzen, wie ein Wort gesungen werden muss. Sind diese eher unten angeordnet, dann muss tief gesungen werden, sind sie weiter oben, so solltet ihr höher singen. Je nach Länge des Wortes, sind die Balken mal länger und mal kürzer, was euch signalisieren soll, ob ihr den Ton lange halten oder nur kurz ansingen müsst. Bei besonders schrillen oder tiefen Passagen braucht ihr euch aber nicht die Seele aus dem Leib zu kreischen, denn man muss nicht die exakte Tonhöhe treffen, sondern nur die Melodie nachsingen. Es hat also keiner einen Nachteil.

    Noch immer top

    Lips: Party Classics Lips: Party Classics Sony hat zwar längst nachgezogen, was kabellose Mikrofone angeht, aber dennoch sind die stylischen Mikros von Lips, die als Standard dabei sind, eindeutig ein Markenzeichen. Sie kommen ohne Kabel aus und in das weiße, wie auch in das schwarze Mikrofon ist eine mehrfarbige LED eingebaut, die im Takt der Musik fröhlich blinkt. Das ist aber alles nur schmückendes Beiwerk und hat keinen spielerischen Nutzen. Es sieht einfach nur sehr lässig aus. Dafür stellt der Kippsensor, der sich ebenfalls in den beiden Mikros befindet, einen wichtigen Bestandteil des Spiels dar. Zumindest kann er für den einen oder anderen Spieler wichtig sein. Wer sich in einen Song einstimmen möchte, der kann dies tun, indem er das Mikro im Takt schüttelt. Man könnte sich dabei vielleicht ein wenig dumm vorkommen, aber zum Glück wird dazu ein bestimmtes Geräusch eingespielt (z.B. ein Tamburin oder eine Rassel) und man kann das Lied damit begleiten. Schwer wird es dann, wenn der Gesang los geht, denn schütteln und singen ist ein bisschen umständlich. Es bietet sich an auf den Controller umzusteigen, denn auch damit lässt sich auf Tastendruck eine Begleitung erzeugen. Wobei der Name "Begleitung" vielleicht übertrieben ist. Es handelt sich wohl eher um ein unkontrolliertes Herumgedrücke, das nicht wirklich zur Musik passt. Wozu also das Ganze? Na um am Ende des Songs Medaillen dafür abzustauben. Wer besonders fleißig das Mikro geschüttelt oder den Controller gedrückt hat, der bekommt nämlich die Party und Performance Medaille. Dazu muss man allerdings auch wild herumfuchteln und ab und an bestimmte Gestiken nachahmen, wie etwa eine Luftgitarre oder das Mikro auf besondere Weise schwingen. Doch es gibt auch noch andere Medaillen. Beispielsweise dafür, dass man den ganzen Song über den Ton gut hält, die Melodie richtig singt oder anderes. Natürlich winken auch Achievments für besonders viele dieser Medaillen. Wem das alles zu stressig ist, der muss aber weder das Mikro schütteln, noch auf Knöpfchen drücken. Man kann am Ende auch ohne all das eine gute Bewertung und viele Punkte bekommen.

    Gute Stimmung mit Partyklassikern oder eher Langeweile?

    Lips: Party Classics Lips: Party Classics Wie das bei Karaoke-Spielen so ist, steht und fällt die Qualität natürlich (zum größten Teil) mit der entsprechenden Songauswahl. Befinden sich viele unbeliebte Titel auf der Disc, so wird mit Sicherheit auch keine Stimmung aufkommen. Deshalb lässt man sich immer ein ganz besonderes Motto einfallen, wie zuletzt "Deutsche Party Knaller" oder "Number 1 Hits". Das Motto des neusten Ablegers lautet "Party Classics". Man konzentriert sich also auf Klassiker der Musikgeschichte, die gute Laune verbreiten. Da Klassiker meist etwas älter sind, weil es eine gewisse Zeit lang dauert, bis man einem Song dieses Prädikat verleihen kann, werden besonders ältere Fans angesprochen. Da sich aber auch hier und da relativ neue Werke eingeschlichen haben, werden auch jüngere Generationen berücksichtigt. Ich frage mich allerdings ob ein Titel wie "She Will Be Loved" von Maroon 5, "Rehab" von Amy Winehouse oder "You're Beautiful" von James Blunt wirklich einen Titel als Partyklassiker verdient haben. Zum einen sind diese Songs ja kaum ein paar Jahre alt und zum anderen auch nicht unbedingt der Inbegriff von Partymusik. Amy Winehouse beschreibt eher das, was von zu vielen Partys passieren kann und Maroon 5 oder James Blunt klingen in diesen beiden Songs auch nicht unbedingt nach hippen Partylöwen. Aber nun gut, wir wollen ja nicht kleinlich sein. Dennoch sind Titel wie "I Will Survive" von Gloria Gayner oder "Y.M.C.A" von den Village People oder Opus "Life is life" definitiv eher das, was man unter einem waschechten Partyklassiker versteht. Und dazu lassen sich die meisten der 40 Songs zählen. Wer also mit Britney Spears groß geworden ist oder "Unchained Melody" nur aus "Ghost" kennt, der könnte sich beim neuen Lips-Update ein wenig verloren fühlen. Mir persönlich sind die Titel zwar (fast) alle bekannt, aber in Sachen Songauswahl ist dies für mich bisher einer der schwächeren Lips-Ableger. Doch das ist ja immer Geschmacksache. Schaut euch die Liste mit den Liedern an und entscheidet selbst, ob genug Spannendes dabei ist.

  • Lips: Party Classics
    Lips: Party Classics
    Developer
    Inis
    Release
    26.02.2010
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Lips: Party Classics
Lips: Party Classics im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Lips-Party-Classics-Spiel-12341/Tests/Lips-Party-Classics-im-Gamezone-Test-992727/
09.04.2010
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2010/04/lipspc__2_.jpg
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