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  • LocoRoco im Gamezone-Test

    Endlich wird die PSP wieder mit einer kreativen Innovationsbombe versorgt. Erfahrt hier, warum wir von Loco Roco so angetan sind.

    Kritiker der PSP bemängeln immer wieder, dass Sonys Handheld nur mit Umsetzungen beliebter PS2-Games übersäht wird und dass die wirklich innovativen Konzepte ausbleiben. Außerdem sei sie nicht gerade kinderfreundlich, da jede Menge Spiele für Erwachsene erscheinen, wie etwa GTA, Metal Gear Acid und Konsorten. Da ist natürlich was dran, doch immer wieder gibt es Titel, die das Gegenteil beweisen, wie etwa "Lumines". Das aktuellste Beispiel ist "Loco Roco". Noch knuffiger, bunter und kinderfreundlicher geht es fast nicht mehr. Ganz ohne Gewalt und Blutvergießen haben die Entwickler eine äußerst kreative und interessante Spielidee zum Leben erweckt. Hier erfahrt ihr, ob uns die singenden Blobbs überzeugen konnten.

    Story?

    LocoRoco LocoRoco Als die Welt friedlich schlummert und an nichts Böses denkt, geschehen plötzlich furchtbare Dinge. Ein dunkler Broken stürzt aus dem Weltall hinab auf die Erde. Finstere Kreaturen steigen empor. Damit ist die Heimat der kleinen, runden Blobbs, die sich Loco Roco nennen, in Gefahr. Die ungebetenen Gäste aus dem All haben es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, Schrecken zu verbreiten. Außerdem zeigen sie kanibalistische Neigungen, da sie jeden Loco Roco auffressen, der sich ihnen nähert. Die Welt war einst ein Ort des Friedens und Glücks, doch nun trüben dunkle Schatten diese heimatliche Idylle. Damit alles wieder wird wie früher und der Weltfrieden gesichert ist, machen sich die Loco Roco also auf, die grimmigen Kreaturen zu vertreiben. Mit ihrer fröhlichen Art kämpfen sie gegen das Böse an. Die Story wird in einer sehr kurzen und simplen Intro-Sequenz erzählt. Völlig frei von Dialogen und Textblöcken. Man weiß im Grunde überhaupt nichts über diese finsteren Gesellen, aber sie sind auf jeden Fall alles andere als gut. Auch über die Loco Roco erfährt man leider nicht viel, nur dass sie offensichtlich die Seite der Guten vertreten.

    Schwabbel, wabbel - die süßen Loco Roco

    LocoRoco LocoRoco Die Loco Roco scheinen ein Völkchen zu sein, das immer gut drauf ist und vor lauter Freude den ganzen Tag nur singen könnte. Möglicherweise kommen sie ursprünglich aus Brasilien. Man weiß leider nichts über diese wabbeligen Blobbs, aber sie stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Zu Beginn jedes Levels startet man mit einem einzigen Loco Roco. Diesen kann man nicht direkt steuern, aber in die Richtung manövrieren, die gewünscht ist. Das geschieht über die Schultertasten, denn mit ihnen kann der Untergrund geneigt werden. Soll der fröhliche Blobb nach rechts kullern, so haltet ihr die rechte Schultertaste gedrückt, um die Welt nach rechts zu neigen. Das Gleiche gilt für links. Allerdings ist der Neigungswinkel zu jeder Seite beschränkt auf schätzungsweise 30 Grad. Sofern beide Schultertasten gleichzeitig betätigt werden, führt euer Blobb einen Sprung aus. Je länger man die Tasten gedrückt hält, desto höher springt er. Da Loco Rocos aber gesellige Wesen sind, wollen sie nicht alleine durch die Gegend streifen. Immer wieder findet ihr unterwegs eine bestimmte Blume, deren Verzehr euch einen weiteren Kameraden beschert. Dieser vereinigt sich mit euch und der Blobb wird mit jeder weiteren Blume ein Stückchen größer. Das kann aber auch zum Problem werden. Einige Stellen sind so schmal, dass ihr einfach nicht hindurch passt. Was nun? Wieder umkehren und nach Hause gehen? Die Lösung ist viel einfacher: Aufteilen! Mit einem kurzen Druck auf die Kreistaste splittet ihr euer Loco Roco Team in viele kleine Blobbs auf. In diesem Zustand passen sie durch nahezu jede Ritze. Habt ihr den kritischen Bereich hinter euch gelassen, so könnt ihr mit einem langen Druck auf die Kreistaste wieder alle Grinsepeter vereinen.

    Patchinko

    LocoRoco LocoRoco Was hierzulande wenig verbreitet ist, findet in Japan unglaublichen Anklang: Patchinko! Das sind große Automaten, in die man oben kleine Kugeln steckt. Die Kugeln bahnen sich ihren Weg durch den Automaten und treffen auf jede Menge Hindernisse. Beispielsweise Nägel, rotierende Kreisel und andere Widerstände. Es gibt also eine Vielzahl an Möglichkeiten, wo die Kugel entlang rollt und wo sie schlussendlich landen wird. Die Japaner sind total heiß auf diese Spielerei, was man sich in "Loco Roco" zum Vorteil gemacht hat. Immer wieder gibt es Stellen, die genau an das Spielprinzip eines solchen Patchinko-Automaten erinnern. Ihr müsst eure Blobbs teilen und anschließend kullern sie breit verstreut durch verschiedenste Hindernisse, um schließlich unten wieder zusammen zu treffen. Totale Kontrolle über den exakten Verlaufsweg eurer Loco Roco habt ihr in diesen Abschnitten nicht, aber durch geschicktes Neigen könnt ihr in etwa bestimmen wo es lang gehen soll. Natürlich ist das kein Vergleich zu den teils gigantisch großen Automaten, die man in japanischen Patchinko-Hallen antreffen kann. Diese sind unheimlich komplex aufgebaut und bieten lange Wege, bis die Kugel vom Start bis ins Ziel gelangt. Bei "Loco Roco" konnte das natürlich nur extrem komprimiert umgesetzt werden, aber die Japaner werden sich bestimmt darüber freuen.

    Freunde und Feinde

    LocoRoco LocoRoco Selbstverständlich hat auch ein Loco Roco seine natürlichen Feinde und viele Freunde. Die bereits erwähnten dunklen Kreaturen, welche ein bisschen an Spinnen erinnern, gehören definitiv zur ersten Gruppe. Ständig bekommt ihr es mit diesen grimmigen Gesellen zu tun. Sie fliegen auf euch zu und schwupp, schon haben sie den nichts ahnenden Blobb im Mund. Wenn ihr euch nicht rechtzeitig befreien könnt, dann ist leider einer eurer Loco Rocos verloren. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten diese Fieslinge durch einen wuchtigen Sprung ausgeschalten werden. Doch nicht nur sie wollen euch an die Wäsche. Im Boden lauernde Fische schnappen ebenfalls nach euren süßen Blobbies. Ganz besonders hinterlistig sind falsche Blumen. Voller Freude steuert ihr darauf zu und zack, werdet ihr gefressen. Von dieser Sorte gibt es auch noch Fake-Lianen. Hinzu kommen außerdem spitze Stacheln, die man überall antreffen kann und den Kontakt tunlichst vermeiden sollte. Doch genug der Bedrohungen. Es gibt schließlich auch jede Menge Freunde, die euch hilfreich zur Seite stehen. Angefangen von den Blobbs selbst. Zu Beginn wandert ihr mit einem orangenen Loco Roco durch die Welt. Irgendwann trefft ihr dann auf einen rosafarbenen, blauen und weitere. Für jeden Level könnt ihr euch entscheiden, mit welchem Loco Roco ihr antreten wollt. In ihren Fähigkeiten unterscheiden sich die verschiedenen Farben allerdings in keinster Weise. Weitere Freunde sind beispielsweise die Mui Mui. Dumm nur, dass sie von euch gerettet werden wollen und daher keine Hilfe darstellen. Dafür helfen euch die Chuppa. Sie saugen den Blobb an und auf euer Kommando wird er in hohem Bogen wieder abgefeuert. Nur so können bestimmte Passagen erreicht werden. Hin und wieder trifft man auf Eulen, die euren Blobb einsaugen und in einer anderen Form wieder ausspucken. Normalerweise kullert ihr ja als runde Kugel durch die Gegend, aber nachdem die Eule euch ordentlich durchgekaut hat, hüpft ihr mal als Rechteck oder unförmiges Etwas durch die Welt. Dieser Zustand hält sich auch dann, wenn ihr euch in viele kleine Blobbies aufteilt. Es gibt auch Gestalten, die von euch ein Ständchen fordern. Dafür ist eine Mindestanzahl an Loco Rocos erforderlich. Habt ihr die geforderten Blobbs beisammen, dann kann kräftig gesungen werden und als Dank bekommt ihr ein Goodie.

  • LocoRoco
    LocoRoco
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    28.06.2006
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LocoRoco
LocoRoco im Gamezone-Test
Endlich wird die PSP wieder mit einer kreativen Innovationsbombe versorgt. Erfahrt hier, warum wir von Loco Roco so angetan sind.
http://www.gamezone.de/LocoRoco-Spiel-12491/Tests/LocoRoco-im-Gamezone-Test-990809/
16.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/1_3_.jpg
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