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  • Lost Planet: Extreme Condition - Es lebe die Eintönigkeit - Leser-Test von One of a kind

    Lost Planet: Extreme Condition - Es lebe die Eintönigkeit - Leser-Test von One of a kind Die Screenshots - Spektakulär. Die Demo - grandios. Die Vorfreude - riesig. Das Ergebnis: Resignation.

    Doch von Anfang an. Die Demo von Capcoms next big thing, die letztes Jahr erschien, schürte (zurecht) hohe Erwartungen. Waren doch die Explosionen unglaublich realitätsnah und die Grafik überhauot durchweg sehr gut. Für mich stand damals eigentlich schon fest: Dieses Spiel wird ein Hit!

    In ferner Zukunft versucht die Menschheit eine Welt zu besiedeln, die lebensfeindlicher nicht sein könnte. Nicht nur, dass es kälter als in einer Gefriertruhe ist, es gibt auch noch die sogenannten Akriden, manchmal klein, manchmal gigantisch. Diese Wesen haben sich den unwirtlichen Bedingungen auf dem Planeten angepasst und haben einiges gegen die Eindringlinge, welche dann auch das Feld räumen müssen. Doch es stellt sich heraus, dass die Akriden eine völlig neue Energiequelle enthalten, was die ausgeprägteste Eigenschaft der Menschheit weckt: Die Gier.
    Beim zweiten Versuch der Übernahme klappt es dann schon besser, die Menschheit hat sich etwas einfallen lassen.
    Mit mächtigen Kampfmaschinen, den Vitual Suits (VS), gelingt es, den Akriden paroli zu bieten.
    In den wirren des Krieges, spielt man den jungen Soldaten Wayne, dessen Vater zu Beginn des Spiels von einer gewaltigen Kreatur namens "Das grüne Auge" getötet wird. Wayne überlebt knapp und verliert sein Gedächnis, doch an eines kann er sich erinnern: Das grüne Auge hat seinen Vater auf dem Gewissen.

    An der Optik sowie der Akustik gibt es zugegebenermaßen rein gar nichts auszusetzen.
    Im Kampf kracht und zischt es, dass es eine wahre Freude ist und der Wind rauscht so realitätsgetreu durch die verschneiten Landschaften, dass ich manchmal stehen blieb, um diese wunderbar animierte Welt einfach nur zu genießen.
    Der Soundtrack ist phänomenal, mal still, dann wieder donnernd, sich dem Geschehen anpassend.

    Die Steuerung ist recht gewöhnungsbürftig (nachladen funktioniert durch das Klicken auf den rechten Stick), geht aber relativ schnell ins Blut über. Erwähnenswert ist dabei der Greifhaken, mit dem man an fast alle höher gelegene Orte gelangen kann.

    Doch wie sagt man so schön: Nicht nur das Äußere zählt, es kommt auf die inneren Werte an. Und wenn dieselben nicht zu gebrauchen sind, nützt einem auch alle Schönheit nicht.
    Und genau das trifft auch Lost Planet zu. Dieses Spiel hat mich einfach nur frustriert. Nicht nur, dass die Bosskämpfe teils unfair schwer sind und der Rest der Gegner agiert wie ein Hühnerhaufen, das Spiel ist an Eintönigkeit schwer zu übertreffen.
    Wayne läuft, geleitet von einer langweiligen, schlecht erzählten Geschichte, durch wunderschöne verschneihte Landschaften und schießt, schießt, schießt. Der Inhalt von Capcoms vermeintlichem Hit beschränkt sich auf stupides Schießen, das durch KI aus der Eiszeit und fehlende taktische Möglichkeiten zur Gähnorgie mutiert.
    Natürlich, Gxxx ox Wxx, mein all time Lieblingsshooter, ist vom Spielablauf nicht anders. Doch Lost Planet bietet kein packendes wegducken und keine hochintelligent agierende Feinde. Die Akriden laufen einem ins Feuer wie ein Selbstmordkommando, während die Schneepiraten keinen Gedanken an Deckung verschwenden, sondern einfach mit Tunnelblick schießen was das Magazin hergibt.
    Ich erinnere mich hierbei an eine Szene, in der ich in einen Raum stürzte, in dem mich Akriden umgaben soweit das Auge reichte. Sie schafften es nicht einmal mir Energie abzuziehen.
    Übrigens: Die Energie lädt sich blitzschnell von selbst wieder auf, zumindest solange, bis die Körpertemperatur auf das Minimum sinkt. Dann senkt sich die Lebensleiste innerhalb von Sekunden dem Ende entgegen. Was tut man, um die stetig senkende Temperatur zu steigern? Leicht zu sagen: schießen. Die Akriden enthalten Thermalenergie, die sich einsammeln lässt, um sie in die lebensspendende Wärme umzuwandeln.

    Fazit: Einer grandiosen Präsentation steht eine nicht vorhandende Abwechslung und eine KI gegenüber, die jeder Beschreibung spottet. Das Spiel dreht sich einzig um stumpfsinniges Geballere, ob nun zu Fuß oder im VS, es läuft auf das Gleiche hinaus. Im Endeffekt haben die Entwickler nur einen weiteren Shooter geschaffen, bei dem Grafik und Sound zu begeistern wissen, doch was nützt das noch?
    Trotz (oder wegen) der Mängel, ist Lost Planet, der vielgerühmte Hit, gerade noch "brauchbar".

    Negative Aspekte:
    Einfallsloses Gameplay, keine Abwechslung, schwache KI, langweilige Story

    Positive Aspekte:
    Spektakuläre Grafik, super Sound, imposante Gegner

    Infos zur Spielzeit:
    One of a kind hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Lost Planet: Extreme Condition

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: One of a kind
    7.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    3/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Lost Planet: Extreme Condition
    Lost Planet: Extreme Condition
    Release
    12.01.2007
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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1005701
Lost Planet: Extreme Condition
Lost Planet: Extreme Condition - Es lebe die Eintönigkeit - Leser-Test von One of a kind
http://www.gamezone.de/Lost-Planet-Extreme-Condition-Spiel-12685/Lesertests/Lost-Planet-Extreme-Condition-Es-lebe-die-Eintoenigkeit-Leser-Test-von-One-of-a-kind-1005701/
18.02.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/VGZ_Lost_Planet_Map_Pack_Capcom_23.jpg
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