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  • Lost Planet: Extreme Condition - Überleben auf dem Eisplaneten - Leser-Test von X-Warrior

    In dem 3rd Person Shooter "Lost Planet: Extreme Condition" hat die Menschheit ihre angestammte Heimat verlassen, um einen Planeten namens "E.D.N. III" zu kolonisieren', obwohl auf diesem alles andere als Lebensfreundliche Bedingungen für die Erdlinge herrschen. Ist dieser doch ein nahezu unbewohnbarer Eisplanet, auf dem immer und überall Winter inklusive extremer Minustemperaturen vorherrschen.
    Trotz der harten Umweltbedingungen zog die Kolonie immer mehr Menschen an und begann schnell damit sich auszudehnen. So war es nur eine Frage der Zeit bis die Kolonisten auf eine einheimische, insektenartige Lebensform, namens "Akriden" trafen.

    Deren verschiedene Arten, die in ihrer Größe von "Vogelgroß" bis hin zu Gigantisch variierten, ihre Stärke, bloße Anzahl und nicht zuletzt ihre Aggressivität gegenüber den menschlichen Eindringlingen, zwangen den Großteil der Kolonisten dazu, ihre neue Heimat aufzugeben.
    Doch, während sich die Kolonisten zurückzogen wurde festgestellt, dass die Akriden nur aufgrund großer Wärmespeicher, in ihren Körpern, der sogenannten Termalenergie, auf der unwirklichen Eiswelt überleben konnten.
    Diese neue Wärmequelle gab den verbliebenden Kolonisten neue Hoffnung und eine reelle Überlebenschance, weshalb sie damit begannen Kampfroboter mit dem Namen "Vital Suits" (kurz: "V.S." genannt) zu entwickeln, um sich den Riesenviechern entgegenzustellen und sich selbst deren Termalenergie zu bedienen. Die Alienjagd war eröffnet...

    Vor diesem Hintergrund übernehmt ihr die Rolle von, "Wayne", der seines Zeichens an Amnesie leidet und sich nur noch an seinen eigenen Namen und den Tod seines Vaters erinnern kann. Dieser fiel einem Akriden zum Opfer, der von den Kolonisten mit dem Namen "Grünes Auge" bedacht worden ist. Auf seinem nun folgenden Rachefeldzug gegen die Alienhorden schließt er sich mit einer kleinen Gruppe von Schneepiraten, ehemaligen Kolonisten, zusammen. Zwar beinhaltet die Handlung des Spiels noch eine Wendung, so dass "Grünes Auge" lediglich als Zwischen-, aber nicht als Endboss herhalten muss. Doch neben des interessanten Hintergrundes, um den Überlebenskampf auf dem Eisplaneten, ist die Geschichte um Wayne wenig fesselnd und dient nur als loses Beiwerk um die einzelnen Missionen aneinander zu reihen.

    Ein zentrales Spielelement ist die überlebenswichtige Thermalenergie (im Spiel mit "T-ENG" abgekürzt), die euch auf der Eiswelt das Überleben ermöglicht. Diese wird von besiegten Gegnern zurückgelassen und zeigt sich in Form von Orange glühender Pfützen, die es einzusammeln gilt. Habt ihr genug T-ENG zur Verfügung wird diese, bei eventuellen Kampfverletzungen, automatisch eure Lebensenergie wieder auffüllen. Doch aufgrund der Minusgrade, die auf E.D.N. III vorherrschen, verliert ihr diese auch kontinuierlich wieder. Ist sie komplett aufgebraucht, kann sie einerseits nicht mehr eure Verletzungen heilen und was noch verheerender ist, ist andererseits, dass ab diesem Punkt eure Lebensenergie ebenfalls zu sinken beginnt. Es ist also nötig immer einen möglichst großen Vorrat der Thermalenergie mit sich herumzutragen und alles davon einzusammeln was ihr in eure eisigen Finger bekommen könnt. Neben besiegten Gegner, zu denen nach den Akriden auch Schneepiraten und andere menschliche Gegner gehören, findet ihr die T-ENG auch beispielsweise durch das zerstören zurückgelassener Autowracks oder in sogenannten "Datenstationen". Diese finden sich in jedem Level und werden durch mehrmaliges drücken der -Taste aktiviert. Neben dem auffüllen der T-ENG, bringt das Aktivieren einer solchen Station auch mehr Informationen auf euer Radar, in der rechten oberen Bildschirmecke, als es sonst anzeigen würde. Ebenfalls wird mit einem orangenen Licht die Richtung angezeigt in der es weitergeht, was anhand der gradlinigen Levels zwar eher unnötig ist, aber diese Information erhaltet ihr durch diese Stationen auch.

    Während ihr euch mit Wayne durch die Schneelandschaft von E.D.N. III bewegt, lässt sich Shooter-typisch natürlich ein ganzes Waffenarsenal zusammentragen, mit dem er sich gegen die Akriden und verfeindeten Schneepiraten zur Wehr setzen kann. Abseits der Horden von Standardgegner gilt es, von Zeit zu Zeit natürlich auch, einem größeren Bossgegner sein Lebenslicht auszuknipsen. Diese funktionieren, mit wenigen Ausnahmen, zwar nach dem immer gleichen "Schieß auf die grell leuchtenden Schwachpunkte deines Gegenübers"-Schema, werden aber, aufgrund der gekonnten Inszenierung, dennoch nie langweilig. Man freut sich förmlich, während des Spielens eines Levels, immer schon darauf dem nächsten großen Brocken endlich gegenüberzustehen.
    Um euch zu verteidigen stehen euch neben verschiedenen Granatentypen noch Maschinen-, Sniper-, Schrotgewehre, Raketenwerfer und zwei Energiewaffen zur Verfügung, von denen sich eine für den Nah-, und die andere für den Fernkampf eignet.

    Logikloch in 3,...2,...1,...

    Hierbei besitzt das sogenannte "Energiegewehr" >>unendlich<< Munition, was an sich schon etwas fragwürdig ist, doch, obendrein verrät die Spielanleitung bezüglich dieser Waffe, Zitat: "Es verschießt komprimierte Thermalenergiestrahlen". Sprich, das Energiegewehr greift bei seiner Funktion auf eine unerschöpfliche Quelle an Thermalenergie zurück. Wenn die unbegrenzte Produktion der T-ENG also offensichtlich möglich ist, warum verbringe ich einen Großteil der Spielzeit dann damit sie überhaupt einsammeln zu müssen? (ò.Ó)

    Nun aber zurück zum wesentlichen:
    Neben den konventionellen Schießeisen stehen euch auch die, eingangs erwähnten, "Vital Suits" (kurz: VS) zur Verfügung, große Kampfroboter, mit denen sich eure Feinde weitaus effektiver bekämpfen lassen, als zu Fuß. Diese sind in verschiedenen Größen und Formen vorhanden. Einige davon sind klein und in der Lage ihre Form und Funktion zu verändern, während die größeren Exemplare hoch springen und sogar für kurze Zeit in der Luft gleiten können. Wie auch schon bei den Handfeuerwaffen, stehen hier ebenfalls verschiedene Bewaffnungsmöglichkeiten - von der Gattlingkanone bis zum Raketenwerfer - bereit. Auch lässt euch das Spiel die Möglichkeit die Waffen verschiedener V.S. auszutauschen oder sie miteinander zu kombinieren. Dazu ist es lediglich nötig die entsprechende Waffe durch Druck auf abzumontieren und sie an einem anderen V.S. wieder anzubringen. Die abmontierten Waffen lassen sich aber auch ohne den dazugehörigen V.S abfeuern, was euch, solltet ihr zu Fuß unterwegs sein, zwar langsamer vorankommen lässt, aber im Gegenzug eine wesentlich größere Feuerkraft beschert.

    Fazit: "Lost Planet: Extreme Condition" lässt sich jedem Freund von Actionspielen uneingeschränkt empfehlen. Das coole Gegnerdesign der Aliens, mit ihrem Insekten-Look, hebt das Spiel schon allein vom Shooter-Einheitsbreit etwas ab. Dazu gesellen sich dann noch die V.S. / Kampfroboter Sequenzen, die den Shooter-Alltag auflockern und das Gameplay wunderbar ergänzen.

    Negative Aspekte:
    ist irgendwann durchgespielt ; schwache Hintergrundgeschichte

    Positive Aspekte:
    cooles Aliendesign, coole Kampfroboter, coole Bosskämpfe und nicht zuletzt coole Außentemperaturen

    Infos zur Spielzeit:
    X-Warrior hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Lost Planet: Extreme Condition

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: X-Warrior
    8.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Lost Planet: Extreme Condition
    Lost Planet: Extreme Condition
    Release
    12.01.2007

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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1010612
Lost Planet: Extreme Condition
Lost Planet: Extreme Condition - Überleben auf dem Eisplaneten - Leser-Test von X-Warrior
http://www.gamezone.de/Lost-Planet-Extreme-Condition-Spiel-12685/Lesertests/Lost-Planet-Extreme-Condition-Ueberleben-auf-dem-Eisplaneten-Leser-Test-von-X-Warrior-1010612/
07.02.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/VGZ_Lost_Planet_Map_Pack_Capcom_01.jpg
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