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  • Lost Planet: Extreme Condition im Gamezone-Test

    Gefährlich glitzernde Welten und missmutige Aliens bieten nicht nur optisch einen Festschmaus für Shooter-Fans auf der Xbox 360.

    Es wird das Jahr V.J. 80 geschrieben und die Heimatvertriebenen suchen Zuflucht auf E.D.N. III. Doch mit Zunahme der Einwanderer stellt sich die Frage der Energiegewinnung, denn E.D.N. III ist von Schnee und Eis beherrscht und nur mit ausreichender Wärme haben die Menschen eine Chance zu überleben. Während des Kolonialisierungsversuches stoßen die Einwanderer auf die Akriden - eine Alienrasse, die in ihrem Körper die wertvolle Thermalenergie trägt. Die Energie, welche für die Menschen lebenswichtig ist. Doch mit den herkömmlichen Waffen der Menschen können die Akriden nicht bekämpft werden und so dauert es ganze 22 Jahre, bis die Menschen einen VS - Vital Suit - erschaffen haben, mit dem sie die Akriden erfolgreich bezwingen können. Allerdings ist damit der Krieg zwischen Menschen und Alien auf dem Planeten E.D.N. III noch lange nicht beendet - im Gegenteil: Der Krieg fängt erst richtig an.

    Starship Troopers, Star Wars & Eispiraten

    Lost Planet: Extreme Condition Lost Planet: Extreme Condition E.D.N. III ist verdammt kalt und wenig gastfreundlich. Kein Wunder also, dass ihr euch sehr schnell mit euerer Waffe vertraut machen solltet, um die mistigen Akriden ins virtuelle Jenseits zu schicken. Dabei könnt ihr euch dem Eindruck nicht erwehren, dass sich die Entwickler vom großen Kino aus Hollywood haben inspirieren lassen. Anleihen von Starship Troopers, zu erkennen bei den Gegnern, und Star Wars als auch den legendären Eispiraten - hinsichtlich verschiedener Settings und Gegebenheiten - lassen sich einfach nicht leugnen. Die Mischung ist zweifelsfrei gelungen und zieht euch, dank auch der von Anfang verworren Story, sofort in den Bann. Um eueren Hintern warm zu halten, ballert ihr mit den Teamkollegen die außerirdische Alienbrut in die Hölle und die Hinterlassenschaft der Viecher, rot glimmende größere und kleinere Tropfen - auch als Thermalenergie betitelt - sammelt ihr ein. Damit füllt ihr euer Thermalenergiekonto regelmäßig auf und stellt sicher, dass ihr nicht den Gefriertod sterben werdet. Generell gilt, die Anzeige im Augen zu behalten und dafür zu sorgen, dass die Werte konstant bleiben bzw. regelmäßig Nachschub bekommen. Im Zweifelfall fällt das nicht schwer, tummeln sich genug Akriden auf E.D.N. III. Außerdem findet ihr in regelmäßigen Abständen Datenstationen, die - einmal aktiviert - nicht nur euere Thermalenergie vollständig wieder herstellen können. Mit der aktiven Datenstation bekommt ihr auch mittels PDA einen aktuellen Kartenüberblick serviert und dank vorhandenem Lichtstrahl einen Hinweis, welchen Weg ihr weiter beschreiten müsst. In dem z.T. sehr heftigen Schneetreiben eine willkommene Hilfestellung.

    Temporäre Amnesie und das grüne Auge

    Positiv ist, dass die grundlegende Story als auch das Tutorial eine Einheit bilden. So bekommt ihr relevante Informationen vorgeführt und könnt gleichzeitig in das Geschehen - wenn auch erst einmal nur bedingt - eingreifen. Dabei werden euch die Steuerung eueres alter Egos namens Wayne als auch die Bedienung des VS - Vital Suit - sowie die Handhabung der verschiedenen Waffen näher gebracht. Ein überaus nützliches Utensil euerer Ausrüstung ist auch der Enterhaken bzw. das Kletterseil. Hierbei handelt es sich um ein Kombi-Gerät, mit dem ihr euch an fast jeder Stelle im Spiel abseilen bzw. natürlich auch höher gelegene Abschnitte erreichen könnt. Ein grünes Fadenkreuz zeigt euch an, wann ihr den Haken bzw. das Seil benutzen könnt.

    Lost Planet: Extreme Condition Lost Planet: Extreme Condition Wie nicht anders zu erwarten, sind natürlich verschiedene Waffen das A und O des Geschehens und hier bekommt ihr alles serviert, um rundum zufrieden zu sein - auch wenn generell nur zwei verschiedene Waffentypen mitgenommen werden können. Maschinengewehre, Sniper, Granatwerfer sind ebenso vorhanden wie Spreng- und Plasmagranaten und auch die von den Schneepiraten genutzte Geschützstände können gleichfalls von euch erobert und eingesetzt werden. Und wenn ihr richtig gute Schützen seid, könnt ihr auch die auf euch gerichteten Granaten der Gegner in der Luft abschießen und gegen euere Angreifer verwenden. So wird klar, dass ihr nicht immer mit dem VS auf Tour seid. Vielmehr präsentiert sich euch eine Mischung aus anstrengenden Fußmärschen und Schießeinlagen als auch Kampfeinsätze mit dem VS. Ebenfalls nicht fehlen dürfen die z.T. zahlreichen Klettereinlagen bzw. Abseilaktionen. Diese braucht es nicht nur, um eueren Weg erfolgreich fortzusetzen. Damit werden auch Entdeckernaturen geködert, die sich in den Schneewüsten und Trümmerstädten genauer umsehen wollen. Dank frei zu erkundender Umgebungen könnt ihr euch in jeder Mission auf die Suche nach einer unterschiedlichen Anzahl von Münzen machen. Quasi ein kleines Extra für all jene, die nicht immer nur schießender Weise durch die Landschaft ziehen wollen. Überdies liefern diese Münzen - so fern alle gefunden und eingesammelt worden sind - Achievement-Punkte.

    Lost Planet: Extreme Condition Lost Planet: Extreme Condition Kämpft ihr zu Beginn noch mit euerem Vater gegen das sogenannte grüne Auge - ein überdimensional großer als auch geheimnisvoller Akrid -, wacht ihr nur unwesentlich später in einer euch fremden Umgebung auf. Es stellen sich euch Yuri, Rick und Luka vor, die euch das Leben gerettet haben. Ihr könnt euch kaum an das Geschehene erinnern; Einzig das euer Vater im Kampf gegen das grüne Augen gestorben ist, blieb hängen. Und damit steigt ihr erst in das eigentliche Spiel ein, denn jetzt sind Wayne und seine Fähigkeiten gefragt, vor allem da er einen VS bedienen kann. Darüber sind die Anwesenden überaus glücklich und schicken euch sofort los den ersten Auftrag zu erledigen. Im Übrigen eine Vorgehensweise, die sich nun über das gesamte Spiel erstreckt. Während ihr Sequenzen, welche in Spielegrafik gehalten sind, serviert bekommt, werden die Missionen und euere Ziele erläutert. Dabei wird auch immer wieder Bröckchenweise etwas von den Story-Hintergründen preis gegeben. So bekommt ihr Antworten auf verschiedenen Fragen - im Gegenzug gesellen sich allerdings gleich wieder neue Ungereimtheiten hinzu. Selbige sind so geschickt verpackt, dass ihr gar nicht anders könnt als weiterzumachen, um der Lösung wieder ein Stück näher zu kommen - auch wenn mit der erneuten Aufschlüsselung nicht immer alles schlüssig und logisch erscheint.

    Freunde, Feinde und viele Missionen

    Lost Planet: Extreme Condition Lost Planet: Extreme Condition Nachdem ihr im Anschluss an das Tutorial richtig los legen könnt, bleibt aufgrund der geheimnisvollen Erzählweise der Story ein merkwürdiges Gefühl zurück - denn es scheint, dass euch nicht alle Charakter wohlgesonnen sind. Zumindest Yuri verhält sich verdächtig und auch die später im Spiel auftauchende Basil und der NEVEC Konzern werfen Fragen auf. Doch darum könnt ihr euch noch später kümmern. In erster Linie solltet ihr dafür Sorge tragen, dass ihr euere Missionsziele erfolgreich erledigt. Diese Aufgaben folgen einer immer gleichen Stuktur: Ihr bekommt ein primäres Ziel aufgetragen, z.B. Akriden-Nester ausfindig machen und zerstören oder die Festung der Eispiraten ausheben. Ergänzend dazu gibt es allgemeine und manches Mal auch nützliche Tipps und Tricks und natürlich wird der Ort genannt, an den ihr gehen sollt. Ladezeiten sind so gut wie nicht auszumachen und so findet ihr euch gleich im jeweiligen Missionsgebiet wieder. Nun seid ihr auf euch und euere Fähigkeiten gestellt, wenngleich ihr im direkten Funkkontakt mit Rick, Luka und Yuri steht, die euch in bestimmten Situationen mit ergänzenden Informationen versorgen. Immer mit dem primären Ziel vor Augen, kämpft ihr euch durch die feindliche Landschaft. Schneestürme und vor allem auch viele, viele Gegner fordern euch regelmäßig heraus. Die Akriden - viele verschiedene mutierte Krabbeltier-Mischungen - trachten euch nach dem Leben. Und im Gegenzug wollt ihr deren Thermalenergie um euer Überleben zu sichern - also versucht, immer am längeren Hebel zu sitzen - was im Übrigen recht einfach vonstatten geht, wenn ihr euch beim Abschuss der Aliens auf deren wunden Punkt konzentriert. Seid ihr am benannten Zielpunkt angekommen, wartet meistens ein Bossgegner auf euch. Mit entsprechender Taktik und manchmal unter Zuhilfenahme der Örtlichkeiten schlagt ihr dem misslaunigen Viech ein Schnippchen und macht es kalt. Je nach Gegebenheiten erledigt ihr das Alien mit den üblichen Waffen oder aber ihr greift - so fern vorhanden - auf den VS zurück. Je größer und mächtiger der Gegner, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr in unmittelbarer Nähe des Kampfplatzes einen VS findet. Solltet ihr mit dem VS in den Bosskampf ziehen, achtet auf euere Anzeigen - denn ihr seid mit dem VS zwar um ein vielfaches stärker, aber trotzdem weiter verwundbar. Eine Gefahren-Warnung wird euch im Fall der Fälle erinnern, rechtzeitig den Notausstieg zu betätigen. Dies gilt auch dann, wenn ihr euch nicht einem Boss-Tier gegenüber seht, sondern z.B. im Kampf gegen die Schneepiraten aktiv seid, die Akriden auf weiter Flur bekämpft oder euch heiße Duelle mit Basil liefert. Wahlweise lässt sich der VS auch doppelt bewaffnen, d.h. rechtsseitig habt ihr immer ein Schnellfeuer-Maschinengewehr am Start; Ein zweites kann jederzeit links sozusagen hinzu montiert werden. Voraussetzung ist, dass ihr in euerem VS sitzendend noch einen weiteren , gerne defekten VS findet. Auch wenn der Kampfanzug hinüber ist, die Waffe funktioniert nach wie vor und beschert euch folglich die Doppelbewaffnung.

    Frost, den man fühlen kann

    Lost Planet: Extreme Condition Lost Planet: Extreme Condition Und so stapft ihr von einer Mission zur nächsten, immer einen Zielpunkt und eine Hauptaufgabe vor Augen und jede Menge Gegner, die euch vor die Flinte kommen. Wie ihr letztlich zum Ziel kommt, bleibt euch überlassen - auch wenn sich die Wege prinzipiell linear darstellen. Dennoch bleibt genug Zeit sich in der eisigen Umgebung genauer umzusehen, und das nicht nur der überaus gut verstecken Bonusmünzen wegen. Vielmehr ist es die Landschaft, die so eisig, so bedrohlich, so trist und doch so spannend wirkt. Normal-TV Besitzer müssen leider mit Balken auskommen; 16:9 Optimierung sei Dank. Dafür bekommt ihr flüssige und saubere 60 Hz geboten, die so gut wie keine Wünschen offen lassen, ganz seltenes Tearing einmal ausgenommen, welches dann zu sehen ist, wenn ihr extrem schnelle Drehungen und Wendungen vollführen müsst. Und Nutzer von TV-Geräten, die keine 60 Hz darstellen können, dürfen auch beruhigt sein, denn auch die 50 Hz werden weitestgehend beschwerdefrei abgeliefert. Einziger Unterschied sind partielle Treppchen-Texturen sowie etwas häufiger auftretendes Tearing. Und auch ein paar Flimmereinlagen müssen in Kauf genommen werden.

    Lost Planet: Extreme Condition Lost Planet: Extreme Condition Sieht man aber über die zugegeben eher kleinen Mankos hinweg, bekommt das verwöhnte Zockerauge genau das serviert, was es sehen will. Herrliche Eiswüsten mit massivem Schneefall und Schneetreiben sorgen dafür, dass ihr im Wohnzimmer das Zittern anfangt. Die Atemstöße von Wayne überzeugen genauso wie die zahlreichen Partikeleffekte. Absolut erste Sahne sind die vielen Explosionen, an denen man sich fast schon nicht mehr satt sehen kann. Immer und immer wieder sucht man nach Gelegenheiten die Gegner mit Sprengfässern zu beseitigen, nur um noch einmal die herrlichen Feuerwalzen und die dazugehörigen Rauchwolken zu erleben. Zu viel des Guten kann allerdings euere Sicht manchmal behindern, z.B. bei Bosskämpfen, wo sich oft eine Explosion an die andere reiht. Nichts desto weniger hat es Capcom geschafft die Tristes einer Eiswüste einzufangen, die fast schon dafür sorgt das man Schneeblind wird. Auf der anderen Seite haben sie genügend Abwechslung ins Spiel gezaubert. So runden interessant gestaltete Berghänge, die zum Klettern einladen das Bild ebenso gekonnt ab wie die detailreichen Trümmerstädte als auch die alten Bahnhofshallen oder die Laboreinrichtungen. Einfach und doch gekonnt in Szene gesetzt - nicht zuletzt auch einfacher aber guter Texturen sei Dank. Schön auch, dass man sich Wänden und anderen größeren Flächen nähern kann, ohne das sich selbige in einem nicht mehr definierbaren Matsch auflösen.

  • Lost Planet: Extreme Condition
    Lost Planet: Extreme Condition
    Release
    12.01.2007

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Lost Planet: Extreme Condition
Lost Planet: Extreme Condition im Gamezone-Test
Gefährlich glitzernde Welten und missmutige Aliens bieten nicht nur optisch einen Festschmaus für Shooter-Fans auf der Xbox 360.
http://www.gamezone.de/Lost-Planet-Extreme-Condition-Spiel-12685/Tests/Lost-Planet-Extreme-Condition-im-Gamezone-Test-991131/
09.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/01/Lost_Planet__Extreme_Condition-Xbox_360Screenshots7331LP_2.jpg
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