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  • Lost Vikings: Trio Infernale - Leser-Test von sinfortuna

    Lost Vikings: Trio Infernale - Leser-Test von sinfortuna Möglicherweise können die ganz Jungen von Euch mit den abgefahrenen Lost Vikings nichts mehr anfangen, ich denke, dass ihnen da doch etwas entgangen ist, meine Meinung. Die Lost Vikings erfreuten sich jedenfalls über viele Jahre auf den unterschiedlichsten Spielsystemen großer Beliebtheit, unter anderem erschien eine Version auch für das gute alte Sega Mega Drive, immerhin ließen sich die Entwickler hiermit doch etwas Zeit, war doch die Version des seinerzeit größten Konkurrenten - dem Supernintendo - schon locker über ein halbes Jahr vorher erschienen. Dieses Game einem bestimmten Genre zuzuordnen, fällt gar nicht so leicht, sicherlich kann man es als Geschicklichkeitsspiel oder auch Jump and Run, vielleicht auch Action- oder sogar Knobelspiel bezeichnen, sucht Euch einfach das Eurer Meinung nach am Ehesten Passende heraus.

    Die drei Protagonisten aus dem kühlen Norden hören auf die Namen Olaf, Erik und Baleog, dabei muss man die Drei schon nach wenigen Minuten einfach lieb haben, es geht aufgrund der witzigen Animationen kaum anders. Die doch etwas abgedrehte Geschichte beginnt damit, dass die drei Wikinger sich auf dem Weg zu ihrem Erntedankfest befinden, welches sie aber unglücklicherweise nie erreichen werden. Der böse Tomator - sorry, ich habe mir den Namen nicht ausgesucht - ist nicht nur ein fieser Kerl sondern zugleich auch noch richtig dreist, schnappt er sich doch die drei bedauernswerten Nordländer in Nullkommanichts und beamt sie direkt zu sich an Bord seines Raumschiffes. Die Drei wissen verständlicherweise zunächst gar nicht, wie ihnen geschieht und nur mühsam können sie sich aufrappeln und begreifen so langsam - allerdings sehr langsam - in welch üble Lage sie geraten sind.

    Jetzt sind wir an der Reihe bzw. kommen wir ins Spiel, wir müssen den drei Vikings unbedingt weiterhelfen und diese aus ihrer sehr misslichen Lage befreien. Völlig orientierungslos tapern diese nämlich durch die Gegend, selbstverständlich wollen sie schnellstmöglich den Klauen des bösen Tomator entkommen, doch haben sie anfangs nicht den blassen Schimmer, wie sie dies hinbekommen sollen. Da ist guter Rat natürlich teuer, aber dafür sind wir ja schließlich da.

    Das Interessante am Spielverlauf von Lost Vikings ist, dass wir während des gesamten Abenteuers zwischen den drei Wikinger hin- und herschalten können, ja sogar müssen. Auffällig und nicht minder uninteressant ist die Tatsache, dass jeder der drei Haudegen ganz unterschiedliche Dinge auf der Pfanne hat, kaum eine Spezialfähigkeit gleich dabei der eines Anderen. Insofern ist natürlich unsere Kombinationsgabe gefordert, was bedeutet, dass unser Gehirnschmalz doch langsam aber sicher ordentlich auf Touren kommen muss, wollen wir den drei Skandinaviern wirklich aus der Patsche helfen.

    Beispielsweise ist Baleog besonders versiert im Umgang mit Pfeil und Bogen, als äußerst begabter Schütze schaltet er die heranwetzenden Gegner schon von weitem aus und betätigt ab und zu aus sicherer Entfernung so manch wichtigen Schalter. Ohne ihn kommt Ihr daher an bestimmten Stellen einfach nicht weiter, die anderen beiden Wikinger schauen in solchen Momenten einfach nur tatenlos oder besser gesagt völlig hilflos zu und machen rein gar nichts. Olaf hingegen hat nicht sehr viel mit Distanzwaffen am Hut, er ist dafür allerdings ein sehr robustes Kerlchen, und schützt seine Kumpanen mit seinem Schild vor den Angriffen der Feinde, so dass Ihr an den heranrauschenden Geschossen keinen Schaden nehmt, sofern Ihr Euch dabei nicht allzu dämlich anstellt, versteht sich. Der Dritte im Bunde, der gute Erik, verfügt weder über eine Distanzwaffe noch über eine besonders starke Physis, dafür ist er aber der mit Abstand flinkeste Wikinger von allen dreien. Er ist wieselflink unterwegs und verfügt außerdem über das sehr nützliche Talent, mit seinen Schulter, leicht poröse Wände durchbrechen zu können. Wieso dies beispielsweise nicht auch Olaf auf die Reihe kriegt, weiß ich zwar nicht, soll aber jetzt egal sein, Hauptsache Ihr schnallt, dass keiner der drei Vikings ohne den anderen auskommt, sie würden ansonsten bis ans Ende ihr Tage eingesperrt bleiben. Und das wollen wir natürlich nicht.

  • Lost Vikings
    Lost Vikings

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Lost Vikings
Lost Vikings: Trio Infernale - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Lost-Vikings-Classic-12695/Lesertests/Lost-Vikings-Trio-Infernale-Leser-Test-von-sinfortuna-1001833/
23.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/Lost_Vikings__The__gS_.jpg
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