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  • Lucky Luke: Einsamer Cowboy, hüpfst und schießt dich durch die Welt - Leser-Test von DarkEnel

    Lucky Luke: Einsamer Cowboy, hüpfst und schießt dich durch die Welt - Leser-Test von DarkEnel Es ist mal wieder Infogrames Zeit! "Lucky Luke" ist eine weitere Versoftung dieser Spieleschmiede (vielen von euch vielleicht besser unter dem Namen "Atari" bekannt, wurde mittlerweile von "Namco Bandai" aufgekauft), welche sich zu NES- und SNES-Zeiten durch ihre Comic-Adaptionen auszeichnete.

    Für alle, die nichts mir dem Namen Lucky Luke anfangen können:

    Das Spiel basiert auf der gleichnamigen belgischen Comicreihe, die im wilden Westen angesiedelt ist. Hauptfigur ist der Cowboy Lucky Luke, ein Mann, dem nachgesagt wird, er schieße schneller als sein eigener Schatten. Stets auf der Seite der Schwächeren und Hilfsbedürftigen versucht er, mehr Gerechtigkeit und Frieden in den Westen zu bringen.

    Handlung

    Für Kenner der Comics oder der Serie keine Überraschung: Die vier Dalton Brüder Averell, Jack, William und Joe (der Größe nach absteigend) sind mal wieder aus dem Gefängnis ausgebrochen und nun ist es wieder einmal die Aufgabe des einsamen Cowboys, sie sicher hinter Schloss und Riegel zu bringen.
    Auf dieser Reise, bei der die Daltons einer nach dem anderen wieder eingefangen werden, durchquert man nicht nur abwechslungsreiche Gebiete wie alte Mienen, ein Indianerdorf oder westerntypische Saloons, sondern trifft auch auf einige, aus den Comics bekannte Charaktere wie den alten Goldgräber oder den listigen Zauberer Fingers. Die Story wird zwischen den Leveln stilgerecht in Comicbildern erzählt.

    Spielprinzip

    Zunächst das Wesentliche: Nachdem man Sprache und Schrierigkeitsgrad gewählt hat (es gibt "einfach" und "schwierig"), geht es auch sofort los im Wildwestabenteuer. Oben links auf dem Bildschirm zeigt ein Portrait von Lucky Luke, oder viel mehr dessen Gesichtsausdruck, wie viel Energie der Protagonist noch auf der hohen Kante hat. Weitere Anzeigen geben Aufschluss auf Lebensanzahl, Munition und Dynamit, auf welches ich später zu sprechen komme.
    Ein typisches JumpnRun ist "Lucky Luke" mitnichten. Zwar kann unser Held, wie viele seiner Artgenossen, springen, laufen oder klettern, allerdings zeigt sich kein Gegner sonderlich beeindruckt, wenn Lucky versucht, ihm auf den Kopf zu springen. Stattdessen wehrt man sich mit der typischen Bleischleuder des wilden Westens, wobei man zwar auf seine Monition achten sollte, Nachladen jedoch nicht erforderlich ist. Sollte der Colt tatsächlich mal leer sein, kann sich unser Held auch mit den Fäusten durchschlagen, doch durch die großzügigen Munitionsvorräte, welche in den Leveln verstreut sind, sollte dies nur sehr selten der Fall sein. Gegner laufen nicht einfach so herum, sondern greifen stets aus dem Hinterhalt an und tauchen hinter Tischen, Kisten, Felsen oder sonstigen Verstecken auf um entweder auf Lucky zu schießen, Messer nach ihm zu werfen oder zu versuchen, ihn mit einer Hacke oder Eisenkugel aus kurzer Entfernung zu erwischen. Da also hinter jeder Ecke Gefahren lauern könnten, ist es ratsam, die Level langsam und vorsichtig zu erforschen. Dies ist möglich, denn glücklicherweise gibt es kein Zeitlimit, auf das man achten müsste.
    Das Leveldesign ist für damalige Verhältnisse recht unkonventionell. In kaum einem Level muss man einfach von links nach rechts zum Ziel rennen, viel mehr geht es darum, kleine Aufgaben zu lösen, Sachen einzusammeln und an der richtigen Stelle zu benutzen oder Leute zu retten. Findet man außerdem ein großes B-Symbol, darf nach dem Level noch ein Bonusspiel gespielt werden, welches ein Armdrücken gegen Luckys Pferd, Jolly Jumper, sein kann (das schnelle, ausdauernde Finger mit ein wenig Taktikgefühl erfordert), oder eine Thekenschießbude in Lightgunshooter-Manier, in der Flaschen zerschossen werden müssen, um den Vorrat an Leben, Munition und Energie ein wenig aufzubessern. Das ist auch ziemlich nötig, da die einzelnen Level teilweise recht lang sind und es so gut wie keine Checkpoints gibt. Achja, wurde ein Level geschafft, füllen sich die Trefferpunkte nicht wieder auf sondern werden aus dem vorherigen Level übernommen.
    An vielen Orten findet unser Cowboy auch Dynamitstangen, die einen weiteren innovativen Aspekt bieten. Mit dem Sprengstoff lassen sich Hindernisse aus dem Weg räumen, Gegenstände freilegen oder Fässer zu Kanonen umwandeln, um höhere Abschnitte zu erreichen (ob die Spieleentwickler da bei "Donkey Kong Country" gespickt haben?).
    Neben den "klassischen" JumpnRun Abschnitten bietet das Spiel auch eine Vielzahl von Spezialleveln wie etwa eine Floßfahrt oder eine Verfolgungsjagt zu Pferde durch einen Canyon.
    Zu guter Letzt gibt es auch noch einige Endgegnerkämpfe, bei denen man entweder die Schwachstelle des Gegners finden, Duellregeln befolgen oder neue Steuerungsvarianten anwenden muss.
    Um nicht immer von Anfang an spielen zu müssen, gibt es außerdem eine Passwortfunktion, bei der witzigerweise die Kopfgelder der Daltons abgefragt werden.

  • Lucky Luke
    Lucky Luke
    Publisher
    Infogrames Entertainment S.A. (F)
    Developer
    Infogrames Entertainment S.A. (F)
    Release
    1996

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Asterix und Obelix Release: Asterix und Obelix Infogrames Entertainment S.A. (F) , Infogrames Entertainment S.A. (F)
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1011449
Lucky Luke
Lucky Luke: Einsamer Cowboy, hüpfst und schießt dich durch die Welt - Leser-Test von DarkEnel
http://www.gamezone.de/Lucky-Luke-Classic-12839/Lesertests/Lucky-Luke-Einsamer-Cowboy-huepfst-und-schiesst-dich-durch-die-Welt-Leser-Test-von-DarkEnel-1011449/
07.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/01/luckyluke.jpg
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