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  • Luigi's Mansion: Nett aber kurz! - Leser-Test von Cubey

    Luigi's Mansion: Nett aber kurz! - Leser-Test von Cubey Wer hätte mit so etwas gerechnet? Da bringt Nintendo mal wieder eine neue Next Generation Konsole auf den Markt, aber im Launch-Lineup scheint irgendetwas zu fehlen. Sofort fällt auf, dass der kleine, pummelige Klempner Mario, Nintendos bekanntestes Maskottchen, sein Debüt auf dem GAMECUBE erst später feiern wird, denn zum Start der neuen Hardware darf erst einmal das liebe Brüderlein ran. Erstmals in der Geschichte von Nintendo, wagt sich Luigi mit einem Launch-Titel an die Spielefront. Ob diese Idee auch wirklkich gut war, werdet ihr im folgenden Review erfahren.

    Der Hauptprotagonist, Luigi, erhält einen mysteriösen Brief, dass er in der Lotterie gewonnen hat. Der Gewinn soll aber kein Ramsch oder eine kleine Aufbesserung des Geldbeutels sein, sondern eine riesige Villa, die von einem großen Waldstück umgeben wird. Luigi freut sich natürlich und informiert auch sogleich seinen bekannten Bruder, Mario. Beide machen sich auf den Weg, um den Gewinn erst einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und diesen kräftig zu feiern. Luigi, der etwas unbeholfenere der beiden Brüder, hat allerdings Probleme der Karte zu folgen und das Haus durch den dichten Wald zu finden. Während Mario es längst gefunden hat, tappt sein Bruder immer noch im Düsteren. Als er endlich ankommt, öffnet er vorsichtig die Tür. Die Villa scheint ihm unheimlich zu sein und er sollte schon bald erfahren, dass sein erster Verdacht, bestätigt wird.

    Im Inneren des Gebäudes trifft Luigi schon bald auf das erste Gespenst. Ein Glück, dass Professor Immanuel Gidd, ihm zur Seite steht. Dieser bekämpft die Geister mit einem Staubsauger, den er sogleich an Luigi weitergibt. Mit diesem und einer Taschenlampe bewaffnet, begibt sich unser Held auch so gleich auf die Such nach seinem lieben Bruder, der komischerweise verschwunden ist.

    Luigis GAMECUBE-Debüt ist eigentlich ganz gut gelungen. Der symphatische Klempner läuft völlig verängstigt durch die Räume des Hauses und erschrickt sich bei der kleinsten Regung. Ob nun ein Geist vor ihm auftaucht oder sonst etwas passiert, Luigi zuckt innerlich zusammen und verzieht sein Gesicht. Die Mimik ist also besonders gut gelungen, da man ihm seinen momentanen Zustand immer genau ansehen kann. Doch nicht nur diese macht Luigis Handeln spaßig. Auch seine kleinen Schreie, wenn er wiedermal erschreckt wird, sind ganz witzig. Besonders, wenn man den A-Knopf drückt, denn dann ruft Luigi nach seinem Bruder Mario und umso ängstlicher er ist, desto schriller und verzweifelter fällt dieser kleine Hilfeschrei aus.

    Ganz alleine auf sich gestellt, muß der grüne Klempner den Kampf gegen einige böse Geister bewältigen. Insgesamt gibt es drei große Kategorien. Es gibt "normale Geister", "Gemäldegeister" und natürlich die bekannten "Buu Huus".
    Zu der ersten Kategorie zählen Geister, die auf ganz normale Art und Weise eingesaugt werden können, d.h. man muß sie möglichst nahe an sich herankommen lassen, sie anschließen völlig unerwartet mit der Taschenlampe blenden, bis man ihr Herz sehen kann und dann schnell mit dem Staubsauger aufsaugen. Wenn sich die Geister zu befreien versuchen, dann muß man immer in die Gegenrichtung drücken, um die Zahl, die während des Saugens erscheint, auf Null zu reduzieren. Die normalen Geister können außer anzugreifen, aber auch mit Bananen um sich werfen, auf denen Luigi leicht ausrutscht oder den knuddeligen Helden umgreifen um ihm durch würgen Schaden zuzufügen.
    Die zweite Kategorie, die Gemäldegeister sind da schon härtere Brocken. Hier muß man zunächst ein kleines Rätsel lösen, um sie überhaupt erst einsaugen zu können. So muß man zum Beispiel einem gefräßigen Geist erst das Essen wegsaugen oder für Durchzug sorgen, damit sich die Gespenster einem zuwenden. Nun gillt das Selbe wie bei den normalen Geistern, einfach einsaugen. Allerdings gestaltet sich dies etwas schwieriger, da giftige Pilze oder kleinere Gegenstände (wie z.B. Spielzeug) durch die Gegend fliegen und so eine zusätzliche Gefahr darstellen. Jeder dieser eingesaugten Geister wird dann später als Gemälde in der Galerie zu bewundern sein, daher auch der Name. Es gibt allerdings auch Boss-Gemäldegeister, deren Bekämpfung etwas länger dauert, da sie stärker sind und meist auf ziemlich individuelle Art und Weise angreifen.
    Die bekannten Buu Huus, gibt es erst nach kurzer Spielzeit zu sehen. Man muß insgesamt 50 von ihnen bezwingen. Mit Hilfe eines kleinen Radars auf dem Game Boy Horror (mehr dazu später), kann man diese in Schränken, unter Tischen usw. ausfindig machen und anschließend auf herkömmliche Weise beseitigen. Nervend ist allerdings, dass man nach jedem erfolgreich eingesaugten Buu Huu, gefragt wird, ob man nicht gerne speichern möchte, was man normalerweise bei einem der gut verteilten Toads tun kann. Hat man alle Buu Huus gefangen, so winkt eine kleine Überraschung.

  • Luigi's Mansion
    Luigi's Mansion
    Publisher
    Nintendo
    Release
    03.05.2002
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Luigi's Mansion
Luigi's Mansion: Nett aber kurz! - Leser-Test von Cubey
http://www.gamezone.de/Luigis-Mansion-Classic-12882/Lesertests/Luigis-Mansion-Nett-aber-kurz-Leser-Test-von-Cubey-996465/
10.08.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/tv000069.jpg
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