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  • Luigi's Mansion: Witzig-Kurzweilige Geisterjagd - Leser-Test von Van_Helsing

    Luigi's Mansion: Witzig-Kurzweilige Geisterjagd - Leser-Test von Van_Helsing Gewinnspiele sind eine nette Angelegenheit, vor allem dann, wenn man sich daran erinnern kann, dass man auch an einem Gewinnspiel teilgenommen hat und auf einen möglichst hohen Gewinn hoffen kann! So oder so ähnlich geht es jedem einmal ... nicht aber Luigi, der sich nicht erinnern kann an einem Gewinnspiel teilgenommen zu haben! Und doch bekommt er eine Gewinnbenachrichtigung, die einen wunderschönen und tollen Preis verspricht: Ein großes und schönes Herrenhaus!! Luigi auf der einen Seite absolut verdutzt, auf der anderen Seite super erfreut greift natürlich gleich eilig zum Telefonhörer um seinen Bruder Mario anzurufen, um mit ihm die freudige Nachricht zu teilen! Aber nicht nur dass, spontan lädt Luigi seinen Bruder Mario auf das Anwesen ein, damit sie diesen Gewinn ausgiebig feiern können. Kurz entschlossen widmet sich nun Luigi der Übersichtskarte, die man ihm mit der Gewinnbenachrichtigung zugeschickt hat und macht sich anschließend gleich auf den Weg. Hätte er mal nur alle Eventualitäten mit einbezogen, denn die Nacht präsentierte sich äußerst dunkel und so kam es, wie es kommen musste: Luigi verlief sind in einem Wald, der auf der Wegstrecke mit angegeben war. Nach langen Irren und Wirren fand Luigi schließlich ein altes Herrenhaus, von dem er annahm, dass er nun am Ziel sei: eben sein angekündigter Gewinn! Voll Freude doch noch ans Ziel gekommen zu sein, betritt Luigi das Herrenhaus und im nächsten Moment fühlt er sich schon gar nicht mehr so gut! Nervosität und Angst kriechen in ihm hoch und er ist sich gar nicht mehr so sicher, dass er hier eigentlich bleiben will! Aber seinen Bruder Mario, der ja auch da sein sollte oder noch kommen wird, kann Luigi ja nicht alleine lassen! Also bleibt er im Herrenhaus und beginnt sich umzusehen! Und was begegnet ihm?? Luigi meint zu träumen, denn er sieht sich unmittelbar einem Geist gegenüber! Ehe er es sich versieht, taucht auch schon ein kleiner Kerl auf, der eine Staubsauber auf dem Rücken geschnallt hat und gegen den Geist vorgeht. Nachdem der Geist besiegt ist, stellt sich der kleine Kerl als Professor E. Gadd vor! Er erklärt Luigi, dass er in der Nachbarschaft wohnt und in diesem Herrenhaus ganz ungestört seinem Hobby, dem Geisterjagen, nachgehen kann. Luigi, sichtlich erleichtert einem Menschen gegenüberzustehen aber total verängstigt angesichts der Geister, erzählt dem Professor nun seine Geschichte und vor allem berichtet er von der Tatsache, dass er auf der Suche nach seinem Bruder Mario ist, der eigentlich hier sein müsste. Hilfsbereit wie der Professor nun einmal ist, bietet er Luigi seine Hilfe an und weiht ihn in die Geheimnisse und vor allem in den Handhabung des Staubsaugers ein! Auch wenn Luigi ein Angsthase ist, seinen Bruder lässt er nicht im Stich und so macht er sich entsprechend instruiert durch den Professor auf die Suche nach seinem Bruder.

    Eine witzige und nette Grundlagenstory – wie eben beschrieben – bietet uns hier Nintendo mit seinem Spiel und nun kann sich der Gamer auf die Suche nach Mario begeben! Anfügen sollte man hierbei, dass der Spieler nicht erst nach oben beschriebenen Szenario eingreift sondern schon in dem Moment, da man das Herrenhaus betritt. Hier gilt es dann erst einmal die vorhandenen Türen zu testen, bis man schließlich eine finden wird, die sich öffnet und in dem Raum wird einem dann auch der erste Geist gegenüberstehen! Das ist dann auch der Raum, in dem man als Gamer vom Professor aufgegabelt wird und man gelangt so im Anschluss in das Labor von E. Gadd. Dort erhält man die passende Einleitung nebst Testläufen, die man mit dem Staubsauger absolvieren kann und letztlich auch muss. Hat man dies erfolgreich bestanden, geht es mit der eigentlichen Suche nach Mario sowie der Geisterbekämpfung los. Womit dann auch die Hauptaufgaben hinreichend dargelegt sind. Allerdings ist die Geisterbekämpfung und die Suche nach Mario nicht alles, was man zu bewältigen hat. Klassisch gesellt sich das Einsammeln von Münzen, Herzen (für die eigene Energie), usw. gleichfalls dazu, die ebenfalls mit dem Staubsauber aufgenommen werden. In Sachen Einsammeln sei auch gesagt, dass man vor allem um Mario wiederzufinden, so viele „Boos“ wie möglich (sind im ganzen Haus verteilt und sehr gut versteckt) einsammeln sollte. Hat man ein Level weitestgehend von Geistern befreit und alles eingesammelt, was zur Verfügung stand, wird man sich zur Beendigung selbst einem Boss-Geist stellen müssen. War man auch hier erfolgreich, kann man sein Spiel entsprechend speichern und seine im Level gesammelten Geister beim Professor im Labor abgeben. Sollte man, dies sei hier mit angefügt, zwischendrin einmal Hilfestellung benötigen, so kann man den Professor jederzeit mittels Tastendruck aufsuchen. Was das Speichern betrifft, wird man in den Leveln immer mal wieder auf „Toad“ treffen, der einem ebenfalls zum Speichern verhilft. Für die Geisterjagd an sich gilt noch zu sagen, dass man auch mit den Elementen konfrontiert wird, die man nicht ganz aus dem Auge lassen sollte. Nicht zuletzt deshalb, da man auf Gegner treffen wird, die bestimmten Elementen zugeordnet sind und dann ist es durchaus nützlich, den Geist mit seinem konträren Element zu besiegen... Dies aber nur am Rande!
    Grafisch gesehen präsentiert sich „Luigi’s Mansion“ sehr ausgereift und sauber. Gravierende und / oder störende Mängel habe ich nicht wirklich feststellen können. Alles in allem hat man sehr viel wert auf Detailreichtum gelegt, der sich so ziemlich in jedem Abschnitt zeigt. Angefangen von den Gegenständen, die es gilt einzusammeln bis hin zu den Ornamenten, die man z.B. an Schränken, usw. findet, wurde alles sehr schön umgesetzt. Aber nicht nur die Details sind etwas fürs Auge, auch die Partikeleffekte (z.B. fliegender Staub, usw.) fanden besondere Berücksichtigung und verleihen dem Spiel eine besondere Note. Gut gelungen auch die Effekte, die sich beim Einsatz mit dem Staubsauger zeigen: So wird z.B. eine Tischdecke mit eingezogen oder man zieht mit dem Sauger einfach die Vorhänge auf. Die Hintergründe selbst sind gleichfalls sehr sauber und detailreich dargestellt und laden in jedem Fall – wenn auch nicht an allen Stellen – zur Interaktion ein, was man auch nicht unbedingt außer Acht lassen sollte, da sich hier doch das eine oder andere zum Entdecken finden lässt. Positiv fällt einem auch ins Auge, dass Wände, etc. transparent werden, wenn man z.B. eine Tür durchschreitet! Somit hat man immer klar im Blick, was einen im nächsten Moment erwarten kann. Zwischensequenzen, die in Spielegrafik präsentiert werden, bekommt man gleichfalls geboten, die allerdings eher spärlich gehalten sind. Stilistisch präsentiert sich „Lugi’s Mansion“ eher comiclastig, was ich allerdings nicht als negativ betrachte sondern als passend für das Spiel gewählt. Gesamt gesehen zeigen sich die Grafiken äußerst bunt, wirken aber nicht so bunt wie sie erscheinen, denn das Ambiente ist grundlegend düster gehalten.
    Witzig in jedem Fall sind die Animationen gelungen, egal ob es um Luigi selbst geht, den Professor oder aber die Geister! Neben den Figuren selbst hat man auch an flackerndes Kerzenlicht gedacht oder den schaukelnden Kronleuchter! Alle haben ihre eigenen Bewegungsabläufe, die bisweilen auch sehr detailreich wirken! Das beste Beispiel dürfte hier Luigi’s wippende Nase sein, die einem doch mehr als einmal einen Lacher entlocken wird. Aber nicht nur Lugi’s wippende Nase sorgt für ein paar Lacher: Generell kann man sagen, dass die Animationen eher lustig als furchteinflößend gehalten worden sind, was dem Faktor „Kind-gerecht“ durchaus zu Gute kommt. Gesamt bewerte ich diese Darstellung aber nicht als negativ für den Spielablauf sondern eher positiv, da hiermit die Grafik wiederum einen deutlichen Pluspunkt erhält!
    Einen Pluspunkt kann ich der Steuerung allerdings nicht zusprechen! Vorausschicken sollte man, dass alle Tasten des Pads belegt sind und man auch alle Tasten während des Spiels benötigt. Das eine oder andere Mal wird man sicherlich ins Trudeln kommen, denn die Einführung zu Beginn des Spiels ist sehr „kurz“ gehalten, so dass man schon ein wenig Übung braucht und das eine oder andere Level mehr als einmal absolviert. Hat man sich aber mal an die Steuerung gewöhnt, kann man sie durchaus als relativ gut bezeichnen. Relativ gut deshalb, denn die Reaktion ist nicht immer 100%tig und genau, was durchaus einen störenden Effekt haben könnte! Ein weiteres Problem, welches sich damit dann ergibt, ist die bisweilen „schwammige“ Kameraführung, denn es gibt Geisterbezwingungen, die sehr schnell über die Bühne gehen und die Kamera kommt dann nicht immer hinterher oder präsentiert einem das Geschehen aus einem Blickwinkel, der nicht wirklich brauchbar ist! In dem Zusammenhang kommt dann wieder die Steuerung ist Spiel, die in so einem Fall Probleme machen kann. Alles in allem sind die Belegungen für die Steuerung selbst zwar logisch, hat man sie einmal verinnerlicht, aber geübte wie ungeübte Spieler werden erst einmal eine Weile damit zu kämpfen haben.
    Ein wirkliches Lob kann ich leider auch nicht der Soundhinterlegung aussprechen, wenngleich sie objektiv gesehen recht gut gelungen ist. Das Spiel selbst wird von einer dezenten Hintergrundmusik begleitet, die aber unterm Strich nicht zu überzeugen weiß und nach einer gewissen Zeit einen dezent“ nervigen“ Eindruck macht. Aufgrund der Tatsache aber, dass diese Musik nur leise vor sich hin dümpelt, macht sie es einem leicht, diese schlichtweg zu überhören. Schade ist in jedem Fall, dass man auf eine Sprachausgabe verzichtet hat! Sämtliche Konversationen werden von irgendwelchen undefinierbaren Lauten begleitet und nur anhand eines eingeblendeten Textes weiß man dann auch, was die jeweiligen Figuren von sich geben. Gut gelungen sind die generellen Soundfiles, die man immer wieder auf die Ohren bekommt. Sei es das Knarren der Türen oder aber die unterschiedlichen Geräusche, zu denen die Geister fähig sind. Absolut kultig – wie ich finde – ist der verzweifelte Ruf nach Mario, den Luigi bisweilen von sich gibt und der auch bis zum Schluss immer mal wieder für einen Grinser gut ist.
    Den Schwierigkeitsgrad betreffend kann man sagen, dass er durchaus ausgewogen ist. Sieht man einmal von den Problemen ab, die mittels der Steuerung und der Kameraführung entstehen können, ist das Spiel für jedes Game-Alter praktikabel. Eine Einschränkung möchte ich aber dann in dieser Hinsicht doch machen: Besitzt man den Ehrgeiz eine 100%tige Lösung des Spiels anzustreben, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad ungemein und kann bisweilen dazu führen, dass man das Pad an die Wand feuern möchte. Hier stimmen dann einfach die Relationen nicht! Grundlegend ist es machbar, kostet aber dann doch den einen oder anderen Aufreger!
    Eine nette Sache – die zum Schluss erwähnt sein sollte – ist die Geister-Galerie, die man jederzeit besuchen kann. Wobei ich hier einfügen mag, dass der Besuch auch zu Beginn des Spiels durchaus ratsam ist! In dieser Galerie hängen diverse Bilder von Geistern, die es gilt zu besiegen und die einen noch im Spiel erwarten. Betrachtet man sich die jeweiligen Bilder etwas genauer, bekommt man unter Umständen eine kleine Hilfestellung, wie man die Geister am Besten in den Staubsauger befördert.

  • Luigi's Mansion
    Luigi's Mansion
    Publisher
    Nintendo
    Release
    03.05.2002
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Luigi's Mansion
Luigi's Mansion: Witzig-Kurzweilige Geisterjagd - Leser-Test von Van_Helsing
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