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  • MTV Music Generator 3 im Gamezone-Test

    Mit dem Music Generator 3 können Hobbymusiker nun auch auf der Xbox die Subwoofer dröhnen lassen.

    Boing, Bumm, Tschack

    Mit dem aktuellsten Teil des MTV Music Generators findet sich der Titel bereits das dritte Mal auf einer Sony-Konsole wieder und erstmals auch auf der Xbox. Derweil ist das System hinter dem Music Generator kein neues mehr und sollte jedem der ein bisschen Interesse an der Materie hat bereits bekannt sein. Anhand der mitgelieferten Takt- und Soundschnipsel kann man sich also ganz einfach eigene Kompositionen zusammenbasteln, indem man die einzelnen Elemente auf dem karierten Editor platziert und bei Bedarf noch Effekte oder Filter darüber legt. Um nicht nur auf die mitgelieferten Stücke und Samples angewiesen zu sein, ist es möglich sich eigene Samples direkt von einer gewünschten Audio-CD zu rippen. Um den Takt dieser exakt anzupassen, existiert noch ein recht praktisches grafisches Tool, mit dem man die Beats recht leicht erkennen und markieren kann. Doch widmen wir uns erst den einzelnen Funktionen die uns der Music Generator 3 bietet.

    Das Herzstück des Programms ist das sogenannte Studio, in dem sich besagter Editor verbirgt. Von dort aus haben wir auch Zugriff auf alle vorhandenen Samples und Beats und erzeugen quasi das Musikstück. Ebenso gelangen wir von dort in den Sample- und Wave-Editor und können Melodien in der Samplebase erstellen, welche dann im Editor weiter benutzt werden kann. Auch der Mischer, um einzelne Kanäle oder das ganze Stück mit Effekten und Filtern zu versehen, erreichen wir von dort. Sind wir schließlich mit unserer Arbeit zufrieden können wir das fertige Stück auf der Memcard ablegen.

    Vor das Studio aber wurde noch ein Gerät gepackt, dessen Funktionalität aber etwas eingeschränkt wurde. Ob aus Lizenzrechtlichen Gründen oder weil es die jeweiligen Künstler so wollten, entzieht sich meiner Kenntnis. Bei dem Gerät handelt es sich um den Remixer, welcher uns gestattet aus den zehn vorgegebenen Interpreten einen auszuwählen und dessen Stück dann im Stil zu ändern, bevor man es an das bereits beschriebene Studio übergibt. Es ist also möglich die Bassspur z.B. von Original auf Ambient oder Trance zu schalten, was in der Praxis nichts anderes als eben eine alternative Tonspur darstellt. Zu den zehn gebotenen Liedern existieren pro Spur jeweils drei Alternativen, welche die Stilrichtungen darstellen sollen. Zusätzlich ist es noch möglich zu wählen ob man einen Radio-Edit, eine Maxi-Single, ein Instrumental oder nur den Gesang erstellen möchte, sowie einige wenige Filter zuzuschalten. All das macht durchaus Spaß der aber recht bald wieder verfliegt, da man die zehn Stücke schnell durch hat und dann nach der Möglichkeit sucht die anderen mitgelieferten Songs zu verändern oder eigene Lider von der Festplatte benutzen zu können. Das ist im Remixer leider nicht möglich, was seine Einsatzmöglichkeiten ziemlich einschränkt.

    Im Vergleich mit ähnlichen Produkten muss man auch feststellen, dass der Funktionsumfang des Music Generator 3 nicht besonders groß ist. Zwar ist alles Grundlegende und Nötige möglich, aber kein bisschen mehr. Bis auf die Visualisierungen im Player gibt es keine Funktion eigene Videos zu erstellen, die Filter und Effekte beschränken sich ebenfalls auf ein Minimum und im Editor vermisst man solch einfache Dinge wie ganze Tonspuren Samt darauf liegender Effekte kopieren oder verschieben zu können. Lediglich die reine Tonspur lässt das zu, die Effekte und Filter wollen nachträglich gesetzt werden.

    Was einem aber wirklich die Sehorgane aus den Augenhöhlen treten lässt ist das mehr als hässliche Menüdesign. Denn eigentlich dachte ich, das die gezeigten ANSI-Tastenblöcke schon seit 20 Jahren ausgestorben sind, Maxmix - welche für die PS2-Version zuständig waren - belehrt uns eines Besseren und pflastert den ganzen Schirm mit den hässlichsten Blöcken seit es Videospiele gibt zu. Besonders bei einem Produkt welches sich mit dem MTV-Label schmückt hätte ich schon eine etwas popigere und modernere Oberfläche erwartet. Im Gegenzug aber muss man schon sagen, dass die Menüs recht übersichtlich sind, auch wenn sich deren Bedienung mitunter nicht ganz an den eigenen Standard hält. So kommt man aus einigen Menüs einfach mit der Dreieck-Taste wieder heraus, wohingegen man an anderer Stelle mit dem Kursor aus dem Bild fahren muss.

    Zum Schluss sollte man noch die enthaltenen Stücke erwähnen, damit ihr wisst worauf ihr euch Musiktechnisch einlasst. Bei den zehn Stücken die ihr mit dem Remixer bearbeiten könnt, handelt es sich um:

    Get Busy
    From the Chuuuch to da Palace
    The Way U Move
    This is my Party
    Hear Me
    Flawless
    LK
    Katja
    Ill Type Sound
    Revolution

    Zusätzlich gibt es Samples von Zero-G und Daize Washbourne, sowie den Künstlern Robin Clayton, Christopher Peyton, MC Spider und Paul Wassif sowie Remixes von Daniel Neil, Sam Minchin und Keith Tinman.

    MTV Music Generator 3 (PS2)

    Singleplayer
    6,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Auch unmusikalische Menschen kommen zum Ziel
    rippen eigener Samples von CD möglich
    Augentötende Oberfläche
    nur 10 Musikstücke
    eingeschränkter Remixer
    relativ lange Ladezeiten
  • MTV Music Generator 3
    MTV Music Generator 3
    Release
    17.06.2004

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MTV Music Generator 3
MTV Music Generator 3 im Gamezone-Test
Mit dem Music Generator 3 können Hobbymusiker nun auch auf der Xbox die Subwoofer dröhnen lassen.
http://www.gamezone.de/MTV-Music-Generator-3-Spiel-24000/Tests/MTV-Music-Generator-3-im-Gamezone-Test-989916/
18.06.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/06/TV2004061815042800.jpg
tests