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  • MX SuperFly: Super-mittelmäßig - Leser-Test von pineline

    MX SuperFly: Super-mittelmäßig - Leser-Test von pineline Grundsätzlich mag ich Videospiele, die sich mit Funsportarten beschäftigen. Zu dieser Art in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommenen Spielen zählen auch die Motocross-Rennspiele, ähnlich wie die Snowboard- oder Skaterspiele erfreuen sie sich einer immer größeren Beliebtheit. Ehrlich gesagt hat mich aber noch kein einziges solcher Videospiele derart überzeugen können, dass ich von einem richtigen Hit sprechen konnte. Ganz im Gegenteil, der Hype, der zum Beispiel um "Tony Hawk" und seine unzähligen Versionen gemacht wurde, war für mich nicht ganz nachvollziehbar, hier wurde meiner Ansicht nach in Serie die "MTV-Generation" abgezockt, auch wenn diese irgendwie selber Schuld war. So famos fand ich die Optik oft nicht, wie sie dargestellt wurde und so wahnsinnig langzeitmotivierend auch nicht, als dass man mehr als wenige Tage (wenn überhaupt) mit den oft völlig überzogenen Titeln Spaß haben konnte. Ähnlich sah es in der Vergangenheit generell bei Motocross-Spielen, dass jetzt Ricky Carmichael als großer Name der Motocross-Szene für "MX Superfly" herhalten musste, ließ mich zudem nichts Gutes ahnen, denn: Berühmtheiten der jeweiligen Originalsportart sind oft nur Fassade, Geld für ein weit überdurchschnittliches Spiel ist dann zumeist nicht hat mehr im Budget. Blödsinnig, wenn Ihr mich fragt, aber bitte. Dass "MX Superfly" für die X-Box (es existieren auch Versionen für den GC und die PS 2) sich dann auch tatsächlich nicht besonders vom Mittelmaß abheben kann, überraschte mich demnach weniger. Allein schon der Name dieses X-Box-Spiels lässt ahnen, dass mehr mit dem Bike durch die Gegend geflogen wird als gefahren. Ich befürchtete ein extrem unrealistisches Sprungspektakel und so ganz Unrecht hatte ich letztlich damit auch nicht. Fans ernsthafter Simulationen sollten daher einen weiten Bogen um dieses Spiel machen, überhaupt dürfte die Zielgruppe hier sowohl eindeutig als auch klein sein.

    Wie oft so üblich gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Motocrossrennen, einerseits seid Ihr im Stadion unterwegs und andererseits rasen wir wie von der Tarantel gestochen durch die freie Natur. Insgesamt existieren knapp über zwanzig Stadion- bzw. Geländestrecken, wobei unser Ziel stets völlig klar ist, nämlich als Erste/r ins Ziel zu kommen. Dies geschieht in erster Linie im Kampf mit den CPU-Fahrern, denn zumindest der Karrieremodus (welcher den Schwerpunkt dieses Spiels darstellen dürfte) kann leider nur alleine bestritten werden. Im Splitscreen-Modus zu zweit fahren leider keine Computerfahrer mit, was auf Dauer nicht für besonders viel Spannung sorgt, langfristig motivierend ist dies sicher nicht. Die bereits erwähnten Rennen werden durch einige Freestyle-Wettbewerbe ergänzt, bei denen Ihr nahezu unentwegt (wann immer sich von die Möglichkeit bietet), waghalsige Sprünge und sonstige Kunststücke in der Luft vollbringen sollt, um möglichst viel Punkte zu erhalten. Je nachdem wie lange Ihr die jeweilige Taste gedrückt haltet, führt Euer Fahrer unterschiedliche Aktionen aus, eine nicht gerade geringe Eingewöhnungsphase dürfte daher erforderlich sein, ein fleißiges Üben somit unausweichlich, wollt Ihr langfristige Erfolge erzielen. Unnötig erschwert wird das Ganze durch die viel zu komplizierte Steuerung, die schnell etwas völlig Anderes als ursprünglich von Euch geplant ausführt, solltet Ihr auch nur einen Bruchteil einer Sekunde zu lange oder zu kurz auf die entsprechende Taste gedrückt haben. Dies nervt auf Dauer sehr. In der Hektik des Geschehens gelingen Euch dann einige Manöver eher durch Glück bzw. rein zufällig, als dass Ihr auf diese stolz sein könntet, umgekehrt misslingt Euch vieles, ohne dass Ihr das Gefühl habt, wirklich etwas falsch gemacht zu haben. Dies ist einfach schlecht im Hinblick auf eine konstante Spielfreude, die daher nur ziemlich selten der Fall sein dürfte. Dass die insgesamt elf Minispiele (bugsiert unter anderem einen Fußball ins Tor, fahrt Slalom oder braust über einen Golfplatz) die es größtenteils frei zu spielen gilt, für Abwechslung sorgen, ist da nur ein schwacher Trost, auch die Editorfunktion, mit der Ihr Euch Eure persönlichen Stunt-Arenen zusammenbasteln könnt, schaffen es nicht, die Schwachpunkte zu überdecken.

  • MX SuperFly
    MX SuperFly
    Publisher
    THQ
    Developer
    THQ
    Release
    19.03.2003
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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MX SuperFly
MX SuperFly: Super-mittelmäßig - Leser-Test von pineline
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10.09.2006
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