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  • Mace Griffin: Bounty Hunter - Kopfgeldjagd mit wenig Hirn - Leser-Test von sinfortuna

    Mace Griffin: Bounty Hunter - Kopfgeldjagd mit wenig Hirn - Leser-Test von sinfortuna Speziell die Microsoft X-Box und Sony Playstation 2 werden regelmäßig mit zahlreichen Titel aus dem Bereich der Egoshooter versorgt. Genre-Fans können sich sowohl über die Quantität als auch - erfreulicherweise - die Qualität der Spiele wahrlich nicht beklagen. Folgerichtig erschien "Mace Griffin Bounty Hunter" dann auch genau für jene beiden Spielkonsolen, meines Wissens nach blieb der Gamecube außen vor. Jedenfalls möchte ich Euch über die PS2-Fassung berichten, wobei mir vage in Erinnerung geblieben ist, dass diese sich - wenn überhaupt - nur marginal von der X-Box-Variante unterscheidet. Demzufolge ist es eigentlich egal, zu welcher Version Ihr greift. Fakt ist, dass ein Multiplayermodus nicht existiert, was speziell bei einem Egoshooter doch sehr schade ist: ein Versus- wie auch ein Koop-Modus hätte diesem Ballerspiel sicherlich gut getan. Dass dies natürlich negative Auswirkungen bezüglich der Langlebigkeit dieses PS2-Titels hat, ist gut nachvollziehbar, schätze ich. Doch dies ist nicht der einzige Grund, wieso dieses Spiel letztlich im Mittelmaß versinkt, richtig schlecht ist es wiederum aber auch nicht. Es gibt nur insbesondere in diesem Genre zahlreiche Titel, welche deutlich mehr Klase aufweisen können, ergo werden sich nur eingefleischte Genre-Freaks auch an diesem Game überdurchschnittlich lang erfreuen können.

    Dieses Ballerspiel versetzt uns in ein Science-Fiction-Szenario, in welchem wir in die Haut eben jenes Mace Griffin schlüpfen. Mace ist nunmehr ein tapferer und zudem hochtalentierter Soldat. Ein gutes Jahrzehnt saß er - natürlich unschuldig - im Knast und trat nach seiner (endlich) vollzogenen Rehabilitierung der intergalaktischen Gilde bei. Zermürbt von den vergangenen Jahren geht es im in erster Linie darum, nicht gerade wenig Geld für das Erfüllen brisanter Aufträge zu erhalten. Er muss zu Beginn unseres Abenteuers leider Gottes den Tod seiner Kameraden beklagen, die allesamt Opfer hinterhältiger Attentate bzw. brutaler Morde wurden. Während wir zunächst Jagd auf außerirdisches Gesocks machen, decken wir mit zunehmender Spieldauer eine ganz üble Verschwörung auf, was uns natürlich immer noch mehr dazu antreibt, sämtliche Feinde in Grund und Boden zu schießen. Die Story mag abgedroschen bzw. schon x-fach vorher so erzählt worden sein, dies ist wahr, doch besonders viel Wert wird speziell im Egoshooter-Genre auf eine solche traditionsgemäß nicht gelegt, im Vordergrund steht die geballte Action und deren Präsentation. Insofern will ich diesen (negativen) Punkt nicht überbewerten. Also schnell weiter im Text.

    Keineswegs handelt es sich hier aber um ein 08/15-Gameplay, ganz im Gegenteil, phasenweise äußerst innovativ kommt dieses daher und stellt demzufolge eine positive Überraschung dar. Anstatt einen Level nach dem anderen brav abzuklappern, bestaunen wir fließende Übergänge zwischen den einzelnen Missionen, das hat wirklich Seltenheitswert. So richtig haben wir noch gar nicht registriert, dass wir den einen Auftrag erfolgreich abgeschlossen haben, schon sind wir mittendrin im nächsten. Eben noch in einen Raumgleiter geflüchtet und davongebraust, schon in der nächsten Ballerei im Weltraum. Meistens sind wir als Mr.Griffin jedoch zu Fuß unterwegs und eliminieren - mit Waffengewalt, versteht sich - so ziemlich alles, was es wagt, sich uns in den Weg zu stellen. Ab und an liefern wir uns aber packende Duelle im All oder absolvieren komplizierte Landungen auf Weltraumbasen, was zweifellos frischen Wind in den Spielverlauf bringt. Unsere Lieblingsbeschäftigung ist aber eindeutig das Rattern und Knattern mit Maschinengewehr und Laserwumme und auch gegen den Einsatz eines Granatwerfers haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Wahnsinnig viel taktische Elemente sind hier nicht vorhanden, um ehrlich zu sein, vielmehr geht es um Reaktionsschnelligkeit, Geschicklichkeit, volle Konzentration und das möglichst zielgenaue Anvisieren. Ab und an wird ein Schlüssel gesucht, ein Schalter betätigt und eine kleine Hüpfsequenz absolviert, doch dies sind alles nur Randelemente im Gameplay von "Mace Griffin Bounty Hunter", gar keine Frage.

  • Mace Griffin: Bounty Hunter
    Mace Griffin: Bounty Hunter
    Publisher
    Universal Interactive
    Developer
    Black Label Games (US)
    Release
    24.09.2003
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Mace Griffin: Bounty Hunter
Mace Griffin: Bounty Hunter - Kopfgeldjagd mit wenig Hirn - Leser-Test von sinfortuna
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27.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/09/macegriffinbountyhunter_dt_120531111727.jpg
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