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  • Machinarium: Machinarium: Adventure mit einer ganz besonderen Atmosphäre - Leser-Test von Kaisan

    Düster und teils bizarr mag sie daher kommen, die Welt aus dem Point and Click Adventure Machinarium aus dem Hause Anmanita Design. Doch ebenso lustig und amüsant kommen so manche Szenen daher, zaubern den Spieler ein Lächeln ins Gesicht. Dieses Lächeln wird kurz darauf durch die trostlose Landschaft der namensgebenden Stadt gebrochen: Einen solchen Spagat in Sachen Atmosphäre hinzulegen, erringt alleine schon meinen Respekt. Doch das Adventure kann noch viel mehr.
    Klassische Point and Click-Kost?

    Dabei ist Machinarium im Grunde ein klassisches Point and Click Adventure: Sie lösen von Raum zu Raum, welche Hintergründe allesamt handgezeichnet sind und einfach großartig aussehen, durch und durch knackige, jedoch immer faire und mit logischen Lösungen versehende Rätsel. Dafür müssen Sie zumeist Gegenstände aufsammeln, kombinieren, diese Kombination dann einsetzen. Dabei können auch mehrere Rätsel ineinander greifen, sodass sie zuvor besuchte Orte noch einmal ansteuern müssen.
    Anders als in anderen Adventures ist dabei die Möglichkeit, dass Sie den Protagonisten, einen kleinen Roboter, in die Höhe ziehen oder aber verkleinern können. So gelangen Sie etwa an Gegenstände auf einem Schrank (ausgefahren), oder Sie können durch ein kleines Loch unten an einer Wand hindurch greifen (zusammengepresster Zustand).
    Auch anders: Die Roboter in Machinarium können nicht reden; via Sprechblasen wie in einem Komik verständigen sich die kleinen mechanischen Freunde. Ob dies nun positiv zu werten ist, liegt im Auge des Betrachters; der eine wird ewiges Reden in Abenteuer-Spielen verfluchen und diese Veränderung lieben, der andere wird ein Teil vermissen, der für ihn in einem Adventure eindeutig gehören muss.
    Kommen Sie an einer Stelle des Spieles mal nicht weiter? Nicht schlimm, denn es gibt eine Hinweis-Funktion, die Ihnen in einer Sprechblase einen kleinen Ausschnitt aus der Lösung des Rätsels gibt.
    Haben Sie es danach immer noch nicht geschafft? Dann können Sie sich die komplette Lösung des Rätsels erspielen, indem Sie ein futuristisch anmutendes Buch in der oberen, rechten Ecke des Bildschirmes anklicken und ein kleines Minispiel meistern. In diesem müssen Sie einen Schlüssel zum Schloss führen, dabei aber fiesen, spinnenartigen Monstern und Steinen ausweichen, beides könnte Ihnen gefährlich werden. Die Spinnen können Sie außerdem bekämpfen; der Schlüssel kann schießen, die Projektile zerschmettern die Spinnen einfach.
    Schade: Pro Rätsel müssen Sie nicht etwa ein bestimmtes Level im Minispiel lösen, wenn Sie nicht weiterkommen; das Spiel wählt automatisch einen Level aus, welcher sich dank der sehr niedrigen Anzahl an Levels des Öfteren wiederholt.
    Doch sollten Sie diese Funktion des Spieles eh nicht allzu oft nutzen; ein großer Teil des Spaßes geht nämlich somit verloren, dass Glücksgefühl nach dem eigenständigen Lösen eines Levels ist kaum vorhanden.

    Die Story
    Die Story ist kaum erwähnenswert und schnell erzählt: Der kleine Roboter, den Sie verkörpern, muss seine kleine Roboterfreundin retten und nebenbei eine böse Art an anderen Robotern das Handwerk legen, denn diese führen nichts gutes im Schilde.
    Doch egal, wie simpel die Story auch gestrickt ist, sie ist durch und durch nur ein nettes Nebenwerk, dass man auch vollkommen aus dem Spiel hätte lassen können.

    Die Atmosphäre
    Der eindeutige Pluspunkt von Machinarium ist die Atmosphäre: Wie eingangs erwähnt werden Sie immer wieder Gefühlsschwankungen erleben; im einen Moment lachen Sie noch lauthals über diesen ungeschickten, wirklich zum Brüllen aussehenden Roboter, im darauf folgenden Moment wird Sie die gar depressive Spielwelt traurig stimmen, in wieder einem neuen Moment werden Sie Mitleid mit Ihrem kleinen Roboter haben, auch wenn es keine Menschen, "nur" Blechkisten sind: Emotionen werden aufgebaut. Großartig!

    Die Technik
    Grafisch sieht Machinarium von Grund auf gut aus; nur teilweise werden Sie etwas auszusetzen haben.
    Gesteuert wird das Spiel ausschließlich mit der Maus, das funktioniert prächtig.
    Der Soundtrack ist gelungen, eine Sprachausgabe gibt es nicht. Restliche Sounds sind Standard bis gut.

    Fazit:
    Machinarium übt vor allem einen Reiz dank seiner Atmosphäre aus; laden Sie sich zumindest die Demo herunter, Sie werden Ihren Spaß haben! Am besten jedoch: Kaufen Sie sich gleich die Vollversion. Eine klare Kaufempfehlung.
    Test-Kompakt:

    Spiel: Machinarium
    Genre: Adventure
    Plattformen: PC
    Getestete Plattform: PC
    Preis: Rund 10 Euro
    Erhältlich beispielsweise bei: Steam, diverse Geschäfte mit Spiele-Sortiment.
    Qualität der Rätsel: Sehr gut. Alle sind durchdacht und fordern Sie, sind dabei jedoch immer logisch und fair, zumal eine Hilfe-Funktion helfen kann.
    Grafik: Gut
    Sound: Sehr gut
    Steuerung: Sehr gut

    Gesamtwertung: Sehr gut
    Dieser Test erscheint auf mehreren Plattformen. Bei Fragen: Melden Sie sich bei mir.

    Kaisan

    Negative Aspekte:
    - teils ein wenig zu schwer -

    Positive Aspekte:
    - überaus gelungene Atmosphäre - Rätsel durch und durch gut - Gesamtpaket stimmt -

    Infos zur Spielzeit:
    Kaisan hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Machinarium

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Kaisan
    9.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Machinarium
    Machinarium
    Publisher
    Daedalic Entertainment
    Release
    27.10.2009

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1010813
Machinarium
Machinarium: Machinarium: Adventure mit einer ganz besonderen Atmosphäre - Leser-Test von Kaisan
http://www.gamezone.de/Machinarium-Spiel-13010/Lesertests/Machinarium-Machinarium-Adventure-mit-einer-ganz-besonderen-Atmosphaere-Leser-Test-von-Kaisan-1010813/
08.08.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/08/machinarium_mezilevel.jpg
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