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  • Mad Maestro!: Bravo Town in Not.... - Leser-Test von feuergolem

    Mad Maestro!: Bravo Town in Not.... - Leser-Test von feuergolem Mad Maestro ist eines der wenigen Musikspiele, die den Weg bis nach Europa geschafft haben. Eidos Interactive hat sich dem klassischen Rhythmus-Test von den japanischen Entwicklern Desert Planning angenommen und eine PAL-Version daraus gestrickt. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird die Analyse im AreaPSX-Testlabor zeigen.
    Nach unzähligen klassischen Konzerten soll im Zuge der Modernisierung von Bravo Town die städtische Konzerthalle abgerissen werden. Um dies und die damit verbundene Gefahr des Verschwindens der Musik aus dem schönen Städtchen zu verhindern, macht sich die Fee Sinfonie auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten, der die Konzerthalle vor der Abrissbirne retten soll. Der Retter ist auch schnell gefunden - es ist Takt, der Dirigent von Bravo Town.

    Da aber das Orchester für die große "Rettet die Konzerthalle"-Aufführung zu klein ist, muss der Spieler zuerst geeignete Musiker für das Vorhaben gewinnen. Über kleine Rendermovies im Comicstil erfährt man von den Liebesproblemen eines Pärchens oder den schlecht besuchten Vorstellungen des örtlichen Zirkus. Nun muss Takt seinen Taktstock schwingen und durch eine möglichst gute Vorstellung die Leidenschaft wieder entfachen oder das Publikum ins Zirkuszelt locken. Insgesamt 11 verschiedene Level muss der Dirigent meistern, um dann mit den rekrutierten Musikern ein Abschluss-Konzert zu geben.
    Um sich von den vielen Musikspielen abzuheben, haben die Entwickler das Gameplay rund um die druckempfindlichen Analogtasten des Dual Shock 2-Controllers entworfen - gute Idee. Das Spiel registriert den Tastendruck dabei in drei Stufen - weniger gute Idee. Auf dem Bildschirm sind zwischen drei und fünf Taktsymbole zu sehen, über die eine Kugel gegen den Uhrzeigersinn läuft. Die Geschwindigkeit der Kugel bleibt dabei immer gleich, was sich ändert, ist der Abstand der Taktsymbole, wenn sich die Geschwindigkeit des Liedes verändert. Im Rhythmus zur Musik muss der Spieler nun immer dann eine beliebige Taste drücken, wenn die Kugel eines der Symbole passiert. Die Farbe der Symbole gibt Auskunft über die Stärke, mit der die Taste gedrückt werden muss: Blau signalisiert einen leichten Druck, Grün bedeutet Medium und Rot erfordert einen starken Druck. Da der Weg der Analogtasten bekanntlich relativ klein ist, erfordert es einiges an Fingerspitzengefühl und Übung, die Kraft richtig zu dosieren. Zum Glück überlappen sich die drei Druckbereiche etwas, so dass man mit ein und derselben Stärke den leichten und den mittleren Bereich beziehungsweise den mittleren und den starken Bereich abdecken kann. Die Grenze zwischen den Druckbereichen lässt sich im Optionsmenü den eigenen Vorlieben anpassen und ermöglicht so, die sensible Steuerung ein gutes Stück zu vereinfachen.

    Manche der Taktsymbole enthalten einen Richtungspfeil - durch gleichzeitiges Betätigen des Steuerkreuzes und einer Analogtaste wechselt man so die Musikergruppe. Bei einem Sternsymbol darf man nach eigenem Ermessen den Ton halten. Dies sollte man aber nicht zu lange machen, da sonst das Publikum unzufrieden wird. Neben den Takt-Kreisen befindet sich am rechten Bildschirmrand eine Anzeige für die Stärke des Tastendrucks, welche allerdings überflüssig ist, da der Spieler auch durch entsprechende Symbole an den Takt-Kreisen erkennt, ob der Druck auf die Taste richtig ist und das Timing stimmt. Die Spannungsanzeige am linken Bildschirmrand spiegelt die Performance wieder. Nur ein fehlerfreier Zyklus der Taktkugel füllt die Leiste auf, eine verpatzte Umrundung lässt die Anzeige sinken. Sobald die Anzeige voll ist, beginnt der Engelsmodus - nur damit ist es möglich, das Musikstück erfolgreich zu beenden. Spielt der Spieler zu schlecht, landet er im Teufelsmodus, bei dem die Spannungsanzeige solange rapide abfällt, bis man einen Takt perfekt geschafft hat. Entleert sich die Anzeige komplett, endet das Spiel. Eine weitere Besonderheit ist der Medley-Modus, der sich aktiviert, wenn man besonders gut spielt. Einige der Level beinhalten bis zu 4 verschiedene Lieder, die der Spieler dann aneinander reihen darf. Nur auf diese Art und Weise lassen sich die über 30 klassischen Musikstücke und 10 Mini-Spiele freischalten.
    Die Performance des Spielers wird nicht nur durch die Spannungsanzeige dargestellt, auch die Hintergrundgrafik verändert sich in Abhängigkeit der Leistungen. So bewegen sich bei fehlerfreier Musik Gebäude im Takt, Blumen beginnen zu blühen und das Publikum klatscht vor Begeisterung. Verpasst man zu oft den Einsatz, verdunkelt sich der Himmel, die Blumen lassen den Kopf hängen und die Zuhörer tun ihren Unmut mit Buh-Rufen kund. Grafisch ist Mad Maestro durch die relativ einfachen Texturen und Animationen sicherlich kein Vorzeige-Titel, gefällt aber mit seinem comicartigen Grafikstil durchaus. Während dem Spielen hat man aber kaum Gelegenheit, das Geschehen im Hintergrund zu beobachten, da man ansonsten aus dem Takt kommt. Es kann leider durch besonders wilde Aktionen sogar dazu kommen, dass man abgelenkt wird.

    Abgesehen von der musikalischen Untermalung gibt es im Spiel so gut wie keine Soundeffekte - nur gelegentlicher Applaus, Buh-Rufe und akustische Signale, welche die Leistung des Spielers mit Bad, Good und Bravo wiederspiegeln, gibt es zu hören. Die Musikstücke sind als Midi-Format auf der CD, was auf der einen Seite eine dynamische Anpassung an das Spiel ermöglicht - wer fest auf die Taste drückt, erhält auch einen lauten Ton, unabhängig davon, ob der Ton im aktuellen Takt nun laut oder leise sein sollte. Auf der anderen Seite sind die Musikstücke nicht so volumenreich und klangvoll wie auf einer Audio-CD.
    Der Schwierigkeitsgrad ist zwischen Leicht und Schwer einstellbar, für Kinder gibt es den Child-Mode, bei dem das Spiel weder vorzeitig beendet wird, noch die drucksensitive Steuerung Anwendung findet. Die PAL-Anpassung zeigt sich mit kleinen Balken und ruckelnden Zwischensequenzen von ihrer schlechten Seite.

    Negative Aspekte:
    schlechte Pal-Anpassung

    Positive Aspekte:
    macht die ersten Spielstunden eine Menge Spass

    Infos zur Spielzeit:
    feuergolem hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mad Maestro!

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: feuergolem
    7.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Mad Maestro!
    Mad Maestro!
    Publisher
    Sony
    Developer
    Fresh Games
    Release
    2002

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Mad Maestro!
Mad Maestro!: Bravo Town in Not.... - Leser-Test von feuergolem
http://www.gamezone.de/Mad-Maestro-Spiel-13114/Lesertests/Mad-Maestro-Bravo-Town-in-Not-Leser-Test-von-feuergolem-999553/
04.03.2004
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