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  • Madballs in: Babo Invasion im Gamezone-Test

    Kurzweilig und lustig aber mit einem herkömmlichen Shooter nicht wirklich vergleichbar.

    Unsere Erde hat mittlerweile schon viele Auseinandersetzungen ertragen müssen. Die einen kämpften für Rechte, die anderen gegen den Terror und wieder andere gingen gegen eine unbeliebte Religion vor. Und glauben wir daran, dass das Universum noch anderen Lebewesen ein Zuhause bietet, ist es nachvollziehbar, dass auch noch andere Planeten diese Probleme zu ertragen haben. So auch im vor kurzem veröffentlichten "Madballs in: Babo Invasion", wo der Planet Babolon einen erbitterten Krieg über sich ergehen lassen muss. Das Kontroverse daran sind allerdings nicht die Beweggründe, sondern die Mitwirkenden denn kugelförmige Soldaten geben ihre letzte Kraft auf dem Schlachtfeld. Wir haben uns den Krieg von Babolon per Download ins heimische Wohnzimmer geholt, die Extremitäten eingezogen und sind mutig in die Schlacht gekullert.

    Die Kugel kommt ins Rollen

    Madballs in: Babo Invasion Madballs in: Babo Invasion Auf dem Planeten Babolon, war außer der Existenz von Stein und Geröll so viel los wie in einer Diskothek um die Mittagszeit. Halbintelligente Kreaturen aus Staub, die sich zu Kugeln hin entwickelt haben, welche, geformt aus Glibber und Fels, ihr Dasein fristeten. Eines Tages jedoch passiert es, dass ein leuchtend grüner Lichtstrahl das babolonische Mondsystem passiert und genau auf dem Eismond Valuria einschlägt. Ein Einschlag mit Folgen, wie sich später herausstellen soll, denn auf der Oberfläche des Eismondes bilden sich nun mysteriöse Kristalle, die raffgierige Universum-Nachbarn geradezu magisch anziehen. Damit nicht genug, wurden die Babos - so der Name der Bewohner des Mondsystems - auf einmal intelligenter, stärker und aggressiver. Doch wie kommt's das die Felskugeln einen Krieg ausfechten müssen? Eine zweite vielleicht sogar dritte Partei muss her und so kommen Oculus Orbus als auch Hornkopf ins Spiel. Diese beiden erbitterten Rivalen gelangen in das Mondsystem Baboloniens. Orbus suchte nach einem Artefakt, welches seine Vorfahren irgendwo in diesen Teil des Universums verbannt hatten. Und wo Orbus nach etwas wertvollem sucht, kann natürlich Hornkopf nicht weit sein. Über dem Dschungel-Planeten Feralon trifft Hornkopf Orbus' Raumschiff so stark, dass diesem nur eine Bruchlandung im Dschungel übrig bleibt. Lange kann Hornkopf seinen Triumph aber nicht feiern, denn auch er wird angegriffen. Die Miliz der Versenkten nimmt ihn mit ihrem Mutterschiff gefangen. Nach langer Verhörarbeit willigt er ein sich dieser abgrundtief bösen Truppe anzuschließen. Orbus verbündet sich unterdessen mit der Babolonischen Verteidigungsinitiative - kurz BVI - da diese ihm Hilfe angeboten haben um das Artefakt zu finden. Abtrünnige Anhänger der BVI gründeten im Übrigen die Miliz, welcher Hornkopf angehört. Als dritte und damit letzte Gruppierung gesellen sich die Chompii zur Liga der kugelrunden Kriegsführer. Diese habe den anderen beiden Vereinigungen voraus, dass sie schon länger wissen, dass das Artefakt im Inneren des "getroffenen" Eismondes Valuria steckt. Sollten sie dieses in tatsächlich in die Finger bekommen, ist das Gleichgewicht Babolons nie wieder herstellbar.

    Die Rolle im Krieg

    Madballs in: Babo Invasion Madballs in: Babo Invasion Im Kampf um das Artefakt stehen uns so einige Gimmicks zur freien Verfügung. Zwar wollen Miliz und BVI völlig verschiedene Dinge mit dem Artefakt anstellen, doch gemeinsamer Feind ist und bleibt nun mal der ungebetene Dritte. So sind auch die zu spielenden Missionen gleich, nur der dahinter stehende Grundsatz bleibt eurem guten oder bösen Wesen überlassen. Zu Beginn steht euch entweder Hornkopf oder Orbus zur Verfügung. Mit einer Standardwaffe ausgestattet, versucht ihr der Lage Herr zu werden. Im weiteren Spielverlauf schaltet ihr die bis zu dreizehn Charaktere mit unterschiedlichen Attributen frei. Aus diesem Pool könnt ihr zu Spielbeginn eine Kugel auswählen und in den Krieg rollen. Habt ihr die falsche Wahl getroffen, könnt ihr auf Wechselstationen, die in regelmäßigen Abständen verteilt sind, euch immer der gebotenen Situation anpassen. Eigentliche Stärke der Kugeln ist nicht ihr komisches oder furcht einflößendes Gesicht, sondern die Waffengewalt. Um den Feind ins Jenseits zu schicken, stehen euch mehr als zehn Waffen mit Primär- und Sekundärfunktion zur Verfügung. Dem Einfallsreichtum ist hier keine Grenze gesetzt worden. Über Frostkanone, Sägeblätterwurfkanone bis hin zur doppelten Laserkanone, im Krieg ist nun mal alles erlaubt. Reicht ein Schießkolben mal nicht bis zum Feind, kann der geneigte Krieger zu Molotov-Cocktail und Granate greifen. Schießt ihr irgendwann einmal minutenlange Salven in einen Gegner ohne das dieser das Level für immer verlässt, dann liegt das einfach an der Tatsache, dass er gegen die gegen ihn eingesetzte Waffenart resistent ist. Da heißt es dann schnell auf die Sekundärfunktion wechseln und ihm Saures geben. Hilft keines von beidem, benutzt ihr die Spezialfunktion, welcher jeder Charakter zusätzlich noch zur Verfügung hat.

    Basics für den Krieg

    Madballs in: Babo Invasion Madballs in: Babo Invasion Der Blick auf den Krieg wir aus leicht erhöhter Perspektive hinter dem Charakter erteilt - umgangssprachlich auch Iso-Ansicht genannt. Dazu funktioniert die Steuerung im Wesentlichen wie in einem herkömmlichen Ego-Shooter auch. Zwar kann die Kamera auf eine komplette Draufsicht umgeschaltet werden, dann funktioniert die ansonsten angenehm zugängliche Steuerung allerdings eher wackelig und ungenau. Die Level sind oft mehrstöckig bzw. auf verschiedene Ebenen verteilt. Gesamt bieten sie durchaus viel Spielraum zum Austoben. Allerdings hat diese Eigenschaft oft auch einen negativen Beigeschmack. Befindet ihr euch gerade mitten im Gefecht und rollt unter einer Brücke hindurch, ist euer Kugelsoldat für euch vollkommen unsichtbar. Das Design der Umgebung ist solide, aber auch nichts Atem beraubendes. Dafür kann man sich über stattfindende Action - die auch noch gut funktioniert - absolut nicht beklagen. Egal wie viele Gegner sich in eurer Umgebung tummeln, das Spielgeschehen ist zu jeder Zeit flüssig. Passende Kriegswirrwarr-Sounds runden das Geschehen hab.

    Im Kampfe vereint

    Madballs in: Babo Invasion Madballs in: Babo Invasion Habt ihr euch in der Einzelspieler-Kampagne eine ordentliche Charakter- und Waffenkiste angehäuft, messt ihr euch im eigentlichen Herzmodus des Spiels: Dem Multiplayer. Hier könnt ihr entweder die Kampagne noch einmal an einem Stück durchspielen oder euch jedes Level gesondert vornehmen. Seid ihr dieser Form des Krieges müde, geht es in die allseits bekannten als auch beliebten Mehrspieler-Modi. "Capture the Flag" und "Team-Deathmatch" geben sich unter menschlichen Kriegsführern die Klinke in die Hand.

    Besonderes Lob verdient die Idee des Avatar-Modus. Hier wird der von euch kreierte XBL-Avatar in eine Röhre gepackt und zu einer Kugel geformt. Der Spaß der anschließend entsteht wenn ihr gegenseitig Avatarköpfe pulverisiert, ist einfach zu schön. Generell stellt der Mehrspielermodus den Hauptanteil des Arcade-Titels und dieser macht auch am meisten Spaß.

    Madballs in: Babo Invasion (X360)

    Singleplayer
    7,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    ordentliche Optik und gut gefüllte Level – die manchmal auch etwas unübersichtlich sind
    viel Action vor allem im Mehrspieler
    gute und leicht zugängliche Steuerung
    Avatar-Modus
    viele verschiedene Primär- und Sekundär- sowie Spezialwaffen
    partiell zu überladene als auch unübersichtliche Level
    unnötige und in die Länge gezogene Story nebst Tutorial (langweilt sehr schnell)
    Story und Tutorial Anweisungen lassen sich nicht nachlesen (Einblendungen bleiben nur kurz auf dem Bildschirm – sind dann auch nicht mehr aufrufbar)
  • Madballs in: Babo Invasion
    Madballs in: Babo Invasion
    Developer
    Playbrains
    Release
    15.07.2009
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Madballs in: Babo Invasion
Madballs in: Babo Invasion im Gamezone-Test
Kurzweilig und lustig aber mit einem herkömmlichen Shooter nicht wirklich vergleichbar.
http://www.gamezone.de/Madballs-in-Babo-Invasion-Spiel-13057/Tests/Madballs-in-Babo-Invasion-im-Gamezone-Test-992313/
22.07.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/Campaign_BDI_10.jpg
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