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  • Maestro! Jump in Music: Music meets Jump'n Run

    Wo man sich auf der gamescom auch umgeschaut hat, die Musikspiele waren nahezu überall zu finden. Die meisten dieser Spiele konzentrieren sich einzig und allein auf die Musik. Pastagames hat sich auf dem Nintendo DS aber etwas ganz besonders Kreatives einfallen lassen und zwei Genres miteinander vermischt. Das Ergebnis daraus ist "Maestro! Jump in Music" - ein Mix aus Jump'n'Run und Musikspiel. Fabien Delpiano hat uns den vielversprechenden Titel vorgestellt und anspielen lassen.

    In der Rolle von Presto, einem musikverliebten Vogel, erkundet der Spieler viele bunte Welten voller Klänge und Rhythmen. Wie in einem Jump'n'Run müssen dabei unterschiedliche Levels gemeistert werden. Thematisch gliedern sich diese in sechs verschiedene Bereiche. Von Unterwasserwelten, bis hin zum Wilden Westen ist einiges geboten. Das Besondere dabei - man steuert Presto nicht unmittelbar selbst und muss auch nicht einfach nur Gegnern auf den Kopf hüpfen oder knifflige Sprungpassagen meistern, sondern einzelne Lieder begleiten und immer genau im Takt agieren. Auf diese Weise geleitet man den sympathischen Vogel sicher an das Ende eines Levels bzw. Songs.


    Das Gameplay unterscheidet sich total von dem eines gewöhnlichen Jump'n'Runs. Presto läuft mit dem Einsetzen der Musik los. Mit dem Stylus kann er zum hüpfen gebracht werden. Dazu wird auf einer Art "Wäscheleine" ein Balken dargestellt, der immer kleiner wird. Sobald dieser sich fast aufgelöst hat, muss man ihn mit dem Stylus berühren und schon setzt der bunte Vogel zum Sprung an. Die Sprünge sind dabei natürlich genau auf die Musik abgestimmt, sodass man immer auf den Takt hören sollte. Hat man das Timing exakt erwischt, erscheint eine goldene Note. Lag man nur knapp daneben, so gibt es immerhin noch eine blaue Note. Hat man ein wenig daneben gegriffen, so muss man sich mit einer roten Note zufrieden geben. Je mehr goldene Noten man im Laufe eines Levels erspielt hat, desto höher fallen am Ende die Punkte und dementsprechend auch die Wertung aus. Für einen guten Rang (z.B. A oder B) darf man sich nicht zu viele Fehler erlauben. Manchmal erscheinen auch mehrere dieser "Wäscheleinen" übereinander. Dann muss man entweder mehrfach mit dem Stylus tippen oder eine durchgehende Linie ziehen. Je nach Takt und Musik.
    Es gibt auch vibrierende "Wäscheleinen". Diese müssen ganz schnell per Stylus angetippt und auf und ab bewegt werden, damit sie stets in Schwingung bleiben und die richtigen Klänge erzeugen.

    Doch was wäre ein Jump'n'Run ohne Gegner? Auch solche finsteren Gesellen gibt es bei "Maestro! Jump in Music". Ähnlich wie bei "Ouendan" wird um einen Gegner ein Kreis dargestellt, der immer kleiner wird. Sobald der Gegner nun davon umschlossen ist, gilt es ihn mit dem Stylus anzutippen. Dabei erklingt ein Trommelschlag, der den Feind ins Jenseits befördert. Tippt man ihn zu früh oder zu spät an, ist auch der Trommelschlag nicht im Rhythmus und das Lied klingt schräg. Zumindest wenn dies zu oft passiert.
    Neben "Wäscheleinen" und Gegner gibt es aber auch noch ein schwarzes Loch. Immer wenn ein solches erscheint, muss man darauf kleine Kreise malen. Ansonsten setzt ein Teil der Musik aus und auch das lässt den Song merkwürdig klingen.

    In der Theorie mag man sich das einfach vorstellen, aber wenn man ein Lied so spielen möchte, dass es sich auch wirklich gut anhört, dann kann das ganz schön stressig werden. Deshalb gibt es auch ein Tutorial, einen Easy-, Normal- und Hard-Mode. In den einfacheren Modi sind die Songs noch relativ kurz und der Anspruch ist noch nicht so hoch, während man später richtig ins Schwitzen kommt. Da ist jeder Bonuspunkt willkommen. Wer gesanglich ein wenig begabt ist, der darf im Refrain fröhlich ins Mikro singen. Sofern das nicht völlig daneben geht, springen dabei ein paar zusätzliche Punkte heraus. Man muss jedoch nicht singen, wenn man dazu keine Lust hat.


    Neben den normalen Levels gibt es auch noch Bossfights. Man tritt dabei beispielsweise gegen eine übergroße Spinne an. Diese thront in ihrem Netz und gibt einen bestimmten Beat vor, den man nachmachen muss. Mit jedem richtigen Ton verliert die Spinne ein Stückchen ihrer Lebensenergie. Doch so schnell ist der Kampf mit einem solchen Endgegner nicht gewonnen. Hartnäckig fordert die Spinne immer wieder euer Takt- und Rhythmusgefühl heraus, bis sie irgendwann endlich erliegt und sich geschlagen geben muss.

    Wer nun dachte, dass die Musik in den einzelnen Levels irgendwelche unbekannten Stücke sind der irrt. In 18 Songs dürfen elf Klassiker wie beispielsweise Beethovens "Fünfte Symphonie" oder Brahms "Ungarische Tänze" und sieben moderne Lieder wie etwa "Fame" oder "ABC" bestritten werden. Außerdem gibt es noch zusätzlich acht Titel für die Bossfights. All das wird grafisch ansprechend in einem Mix aus 2D und 3D verpackt. Effekte wie sprudelnde Lava oder vorbeifahrende Züge lassen die Hintergründe lebendig wirken.

    Wir haben uns beim Anspielen von "Maestro! Jump in Music" köstlich amüsiert und mussten feststellen, dass es gar nicht so einfach ist einen Song wirklich perfekt zu spielen. Neben all den Musikspielen auf dem Markt wird einem hier aber etwas Neues geboten, da die Verbindung aus Jump'n'Run und Rhythmus ein einzigartiges Gameplay erzeugt. Der Mix der beiden Genres macht einen sehr vielversprechenden Eindruck und daher freuen wir uns, wenn Presto im November hierzulande auf seine musikalische Reise geschickt werden darf.

    Quelle: www.gamezone.de

  • Maestro! Jump in Music
    Maestro! Jump in Music
    Publisher
    Bigben Interactive
    Developer
    Pastagames
    Release
    26.03.2010
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Maestro! Jump in Music
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http://www.gamezone.de/Maestro-Jump-in-Music-Spiel-15987/News/Maestro-Jump-in-Music-Music-meets-Jumpn-Run-978665/
31.08.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/08/maestro04_0_.jpg
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