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  • Majesty: Sei ein König - Leser-Test von Legolasse

    Majesty: Sei ein König - Leser-Test von Legolasse Ruhm, Macht und Geld. Die drei Wünsche fast eines jeden Menschen. (Außer den Gamezone Mitgliedern wie mir ;o) ) Und wenn sie sich bloß ein bischen anstrengen wird man sie in dem Aufbau-Strategie Spiel "Majesty" ehren wie einen König... denn sie spielen auch einen! "Majesty" bietet eine recht gute neue Art des Strategiespiels: Seien sie der König und bauen sie Waldläuferhütten, Magiergilden und Kriegergilden und locken sie ihre Helden mit Prämien durch das ganze Land. Genau "locken". Denn sie können nicht die Helden steuern, sondern sie müssen Prämien auf erlegte Gegner und Erkundung des Schattens um sie herum geben. Mit einem Doppelklick auf die gewünschte Stelle oder Gegner können sie in hundert Taler Schritten Belohnungen festlegen, die die Helden bekommen, wenn sie den Feind erledigt oder den Teil der Karte erkundet haben. So wird z. B. ein gieriger angeheuerter Dieb sofort zu einem unaufgedeckten Kartenteil spazieren, wenn sie eine Belohnung von ca. 500 Talern darauf aussetzen. Das Besondere ist also, dass sie nicht selber ihre Helden dort hinschicken, sondern dass sie nur indirekt Einfluss auf deren Handlungen haben können. So will sich zum Beispiel ein Magier in ihrer Schmiede eine Rüstung kaufen und wird sich nicht davon abhalten lassen, weil sie eine Prämie auf einen Gegner gesetzt haben. So müssen sie also schauen, dass sie immer genug Helden haben, um ihre Stadt zu verteidigen, die Karte zu erkunden und eventuell Gegenstände einzusammeln. Dabei können sie bloß in jedem Ausbildungsgebäude wie Kriegergilde, Diebesgilde, Magiergilde, Waldläuferhütte und zahlreiche Tempel höchstens vier Helden trainieren. Diese Helden unterscheiden sich auch besonders durch ihre Stufen. So kann sich ein Magier auf Stufe sieben schon durch die Gegend beamen und ein anderer Magier Stufe sieben muss erst in der Bibliothek noch diesen Zauber erlernen. Da ihnen während mancher Missionen auch ein paar Gebäude verwehrt werden können und manche Tempel andere ausschließen ( z. B. wenn sie einen Heilenden Argela Tempel haben können sie keine todbringende Krypta bauen) wird ihre Helden Zahl immer auf ein paar beschränkt sein. So verändert sich jedes Mal wieder die Auswahl ihrer Helden und somit gewinnt das Spiel an Reiz. Flexibilität spielt bei der Einheitenauswahl auch eine große Rolle. So sollten sie lieber keine Magier bauen, falls in einem Level stark Magieresistente Wesen häufig vorkommen. Dann setzen sie lieber auf die sehr starken Paladin-Frauen, die sie in ihrer Kriegergilde ausbilden können, sobald sie einen Argela-Tempel besitzen. Aber die Kämpfe gehen nicht immer ohne sie aus. So können sie (meist drei) Zauber der Tempel anwenden, die sie gebaut haben und können somit für gerademal 400 Taler einen ihrer Helden mitten im Kampf heilen, damit dieser nicht vor Angst bei niedriger Lebensenergie einfach nach Hause rennt.
    In der Kampagne stoßen sie auf Levels in denen sie Drachen beseitigen, 100. 000 Taler sammeln oder Gegenstände einsammeln sollen. So bietet auch die Kampagne Abwechslung und Kreativität im Bezug auf die Aufgabenerfüllung. Durch diese überaus interessante und neue Art der Heldenführung, wird "Majesty" zu einem Spiel, dass sich alle Taktiker und Herrschaftssüchtler besorgen sollten.

    Zur Graphik: -für damals- recht gut animierte Bauten und Helden, können den manchmal seltsam ausschauenden Gegnern Wiederstand bieten und machen so aus "Majesty" ein durchaus optisch gelungenes Werk.

    Zum Sound: Mittelalterliche Klänge und Geräusche lassen einen tiefer ins Spiel tauchen und geben so einen abgerundeten guten Eindruck auf den Spieler ab.

    Fazit: Durch sein überaus fremdartiges Herrschaftssystem und die neuartige Steuerung der Helden wird "Majesty" zu einem durchaus gelungenen PC Spiel, was besonders das Augenmerk von Taktikern und Denkern auf sich zieht. Auch der Sound und die Graphik sind recht gut gelungen und so wird "Majesty" eine hervorragende Abwechslung zum alltäglichen (Baller-)Erlebnis vieler PC-süchtiger Leute wie mich ;o).

    Negative Aspekte:
    manchmal seltsam animierte Gegner

    Positive Aspekte:
    ich bin der king ;o)

    Infos zur Spielzeit:
    Legolasse hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Majesty

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Legolasse
    8.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Majesty
    Majesty
    Publisher
    Hasbro Interactive
    Developer
    Cyberlore
    Release
    09.10.2009
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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998620
Majesty
Majesty: Sei ein König - Leser-Test von Legolasse
http://www.gamezone.de/Majesty-Spiel-13310/Lesertests/Majesty-Sei-ein-Koenig-Leser-Test-von-Legolasse-998620/
14.08.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/3166majesty1.jpg
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