Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Maniac Mansion: Typisch durchgeknalltes LucasArts-Adventure - Leser-Test von DocMorbid

    Maniac Mansion: Typisch durchgeknalltes LucasArts-Adventure - Leser-Test von DocMorbid Der Entwickler Lucas Arts ist auch heute noch für seine Point & Click-Adventures bekannt, die einen genialen Humor mit absurd-anspruchsvollen Rätseln und einer unglaublich ansprechenden Präsentation verbinden. Trotz des Alters ist da auch das Ertslingswerk besagter Spieleschmiede, "Maniac Mansion", keine Ausnahme.
    Die gesamte Atmosphäre des Spiels ist eine Homage der damals sehr populären B-Movies und macht sich querbeet über viele der damaligen Klischees lustig. Das Spiel erschien für den Amiga, den PC und das NES; auf die Nintendo-Fassung werde ich jetzt etwas näher eingehen.

    Zur Hintergrundgeschichte:
    Das Ganze spielt im Amerika der 80er Jahre, irgendwo in der Nähe einer Kleinstadt.
    Der eigentliche Schauplatz ist ein großes Haus (engl. "Mansion" = Villa, Anwesen), vor dem vor etwa 10 Jahren ein Meteor eingeschlagen ist. Das ganze Spiel fängt aber damit an, dass "Dave", der Hauptcharakter, seinen Freunden und dem Spieler erklärt, dass seine Freundin "Sandy" entführt wurde - und zwar seiner Meinung nach vom ebenso verrückten wie genialen Wissenschaftler Dr. Ed Edison, der in besagtem Haus lebt! Die Aufgabe des Spielers ist es nun, die Kontrolle über Dave und zwei seiner Freunde zu übernehmen um Sandy aus Eds Klauen zu befreien.

    Ich schreibe "zwei seiner Freunde", weil ihr vor dem Spiel zwei Charaktere aus Daves Freundeskreis auswählen müsst, mit denen ihr ins Spiel starten wollt. Dabei bestimmt die Auswahl der Charaktere mehrere Rätsel im Spiel; denn die Teenies haben alle jeweils eigene, besondere Fähigkeiten. Da wären beispielsweise Bernard, der Schulstreber; Wendy, die gerne Schriftstellerin werden möchte oder Michael, der Fotograf der örtlichen Schulzeitung. Dave selbst hingegen hat keine besonderen Fähigkeiten, ist aber automatisch mit von der Partie.

    Das Spiel selbst spielt sich wie jedes andere Point&Click-Adventure auch, mit dem feinen unterschied, dass der Spieler die auszuführende Aktion noch aus einer Palette von Verben, die im unteren Bildschirmbereich zu sehen ist, auswählen muß, beispielsweise "öffnen", "schließen", "nehmen", "schalte aus/ein" und so weiter.
    Dafür, und auch für das Bewegen der Spielfiguren, wird ein Cursor in Form eines Pfeiles benutzt; will heißen, ihr "klickt" mit dem Pfeil auf den Boden, und eure Figur läuft dort hin bzw. ihr klickt erst auf das Verb "nehmen" und dann auf einen Gegenstand, um ihn aufzusammeln.
    Die Kontrolle über die drei Charaktere könnt ihr jederzeit wechseln, auch ist es zu jedem beliebigem Zeitpunkt möglich, einen Spielstand zu speichern oder zu laden - ein Novum für das NES. Dabei steht aber leider auch nur ein Speicherplatz zur Verfügung, der bei jedem Speichervorgang überschrieben wird.

    Wie in einem solchen Adventure üblich, gibt es keine Kämofe, sondern man kommt durch das lösen von Rätseln weiter. Dabei kombiniert man Gegenstände aus dem Inventar mit der Umwelt oder macht ausgiebigen Gebrauch von der Verbenleiste; das Hirnschmalz des Spielers und sein Abstraktionsvermögen werden in jedem Fall gefordert. Beispielsweise gilt es anfangs, irgendie ins Haus hinein zu kommen. Aber die Vordertür ist abgeschlossen und unter den Teens ist keiner mit Einbruscherfahrung (das heißt, noch), also was machen?
    Da wäre beispielsweise die Türklingel, also mal probieren. Nach etwa einer Minute macht ein komischer Kauz mit grüner Haut und Revoluzzermütze auf und sagt uns,dass er nichts kauft und wir sofort verschwinden sollen; das war wohl nichts - war ja auchzu offensichtlich. Also mal einen Blick in die Gegend geworfen, und jeden Gegenstand untersucht. Fenster, Büsche, Fußmatte... - die Fußmatte!
    Sobald wir diese dann auch weggezogen haben, finden wir den Ersatzschlüssel für die Vordertür. Das war ja noch kein Problem, mit Herumpürobieren kann man auch noch so manch anderes Rätsel knacken. Allerdings ist das Haus ziemlich groß, und man findet eine Masse an Gegenständen (die übrigens nur als Text im Inventory dargestellt werden), von denen viele gar keinen Nutzen im Spiel haben und nur zur Verwirrung oder Ablenkung plaziert wurden. Aber auch so ist die Szenerie sehr abgefahren und sorgt für die gute Unterhaltung des Spielers, wie die blutbeschmierte Kettensäge in der Küche, die aufgrund akuten Benzinmangels leider nicht funktioniert, oder der Atomreaktor im Keller samt grün strahlender Pfütze davor. Das Spiel nimmt sich zu keinem Zeitpunkt ganz ernst, selbst dann nicht, wenn man von Eds Frau oder seinem Sohn im Kerker des Hauses eingespertt wird: Dort findet sich nämlich eine Hochsicherheitstür, neben der an der Wand mit Blut geschmiert ein Riesenpfeil samt Überschrift "Secrit Lab" (der Rechtschreibfehler ist aus dem Spiel übernommen) steht.

  • Maniac Mansion
    Maniac Mansion
    Publisher
    Jaleco Entertainment (US)
    Developer
    LucasArts
    Release
    12.02.1990

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Star Tropics Release: Star Tropics Nintendo , Nintendo
    Cover Packshot von Faria Release: Faria Hi-Score Mediawork , Nexoft
    Cover Packshot von Déja Vu - A Nightmare Comes True Release: Déja Vu - A Nightmare Comes True Kemco , Icom Simulations
    Cover Packshot von Faxanadu Release: Faxanadu Nintendo , Hudson Soft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 04/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 04/2017
    PC Games 04/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1003233
Maniac Mansion
Maniac Mansion: Typisch durchgeknalltes LucasArts-Adventure - Leser-Test von DocMorbid
http://www.gamezone.de/Maniac-Mansion-Classic-13431/Lesertests/Maniac-Mansion-Typisch-durchgeknalltes-LucasArts-Adventure-Leser-Test-von-DocMorbid-1003233/
26.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/02/ManiacMansionNES_1_.jpg
lesertests