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  • Marble Madness: Simpel, fesselnd und viel zu kurz - Leser-Test von DocMorbid

    Marble Madness: Simpel, fesselnd und viel zu kurz - Leser-Test von DocMorbid Früher in den Achtziger Jahren stand der "Amiga"-Heimcomputer noch in vielen Haushalten. Aber der Amiga wurde von den meisten Leuten weniger zum Arbeiten als vielmehr zum Spielen benutzt, und viele damals darauf entstandene Spiele-Urgesteine setzten neue Maßstäbe und wurden immer und immer wieder auf die verschiedensten Plattformen portiert oder neu versoftet. Einige der populärsten Titel, die sicherlich auch heute noch dem einen oder anderen ein Begriff sind, waren beispielsweise Turrikan, Dune und Maniac Mansion. Aber auch das Geschicklichkeitsspiel Marble Madness hatte seine Fangemeinde, und wurde auf alle der in den frühen Neunzigern relevanten Konsolen und Handhelds von Nintendo und Sega portiert. Dabei hat zwar keine dieser Versionen exakt denselben Charme erreicht wie das Original auf dem Amiga, Spaß machen sie aber dennoch alle. Hier werde ich mal die NES-Variante im Detail vorstellen.

    Das Spielprinzip ist relativ simpel: Wie der Titel schon verrät, übernimmt der Spieler die Steuerung einer Murmel. Diese muß durch verschiedene, von schräg oben dargestellte Labyrinthe sicher zum Ausgang dirigiert werden, was sich zunächst leichter anhört, als es ist. Denn neben jeder Menge Hindernissen, kuriosen Gegnern und der ständigen Gefahr eines um das Labyrinth herum gähnenden Abgrunds, in den die Kugel nur allzu leicht stürzen kann, hängt dem Spieler auch ein unbarmherziges Zeitlimit im Nacken.
    Das Spiel hat dann noch einen Zwei-Spieler-Modus, bei dem abwechselnd gespielt wird.

    Die Murmel selbst, sie ist übrigens knallrot und dadurch in den teilweise kunterbunten Levels immer sofort auszumachen, wird dabei nur mit dem Steuerkreuz gesteuert; Extravaganzen wie besondere Manöver, Powerups oder dergleichen gibt es nicht.
    Zu Anfang des Spieles können wir aber zwischen der Steuermethode A (90°) und B (45°) wählen. Variante A lässt den Spieler die Murmel in alle 8 Himmelsrichtungen steuern, also genau wie bei anderen NES-Spielen. Bei Variante B hingegen bedeutet ein Druck nach Links, dass unsere Kugel nach links oben rollt; ein Druck nach Rechts lässt sie nach rechts unten rollen. "Oben" bewegt die Murmel dementsprechend nach rechts oben und "Unten" nach links unten. Die Varianten stehen in gewisser weise für die Spielschwierigkeit, denn mit Variante B ist das Spiel nur nach langem Training zu schaffen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Murmel auch so schon heikel genug steuert; das hat nichts mit einer falschen Programmierung zu tun, sondern sorgt dafür dass aus "Marble Madness" wirklich ein Geschicklichkeitsspiel wird, denn nur mit viel Fingerspitzengefühl kommt man so zum letzten der leider nur 6 Level.
    Nach der Variantenwahl muss man seinen Namen eingeben, der später in der Highscore-Liste angezeigt wird.

    Hat man auch das erledigt, erscheint endlich der erste Level, ein Trainingsparcours der zum Erlernen der Steuerung dient. Wir bekommen 60 Sekunden Zeit, ins Ziel zu rollen, und es gibt keine Gegner; man muss einfach nur eine schräge Plattform mit vielen Unebenheiten entlangrollen. Allerdings gibt es auch einige Absätze, von denen man herunterfallen kann; ein Aufprall aus zu großer Höhe lässt die Murmel beim Aufschlag zerplatzen. Übrigens "schreit" die Murmel, wenn sie zu lange fällt - entsprechende Momente ziehen sich durch das ganze Spiel: Bewegen wir die Murmel ein paar Sekunden nicht, taucht ein Zauberstab aus dem Nichts auf und schlägt mit einem dumpfen "Klonk" dagegen; ist sie zerplatzt, taucht ein Handfeger nebst Schaufel auf und kehrt die Scherben zusammen. Aber zuzrück zum Übungsparcours: Es gibt auch einige Überhänge, über die man mit entsprechendem Anlauf herüberspringen kann. Wenn man das im richtigen Winkel tut, landet die Kugel auf der anderen Seite des darunter gähnenden Abgrunds und wir kriegen für den "Stunt" Bonuspunkte. Da "Marble Madness" aus der Ära der Arcade-Spiele kommt war das Spiel eben entsprechend darauf angelegt, dass man möglichst viele Punkte sammelt, und da das im Spielverlauf zunehmend anspruchsvoller wird, kann dies entsprechende Spieler durchaus begeistern.

  • Marble Madness
    Marble Madness
    Developer
    Rare

    Aktuelle Sonstiges-Spiele Releases

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1003232
Marble Madness
Marble Madness: Simpel, fesselnd und viel zu kurz - Leser-Test von DocMorbid
http://www.gamezone.de/Marble-Madness-Classic-13497/Lesertests/Marble-Madness-Simpel-fesselnd-und-viel-zu-kurz-Leser-Test-von-DocMorbid-1003232/
26.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/marble_1_.jpg
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