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  • Mario Kart: Double Dash!! - Mario Kart Double Dash - Leser-Test von Drummer92

    Jeder, der auch nur annähernd etwas mit Videospielen am Hut hat, hat schon einmal von diesen folgenden Namen etwas gehört: Mario, Bowser, Daisy und so weiter. Sie und viele mehr haben dafür gesorgt, dass Videospiele auch lieb, witzig aber auch zugleich spannend und actionreich sein können. Viele Spiele sind um diese Helden herausgekommen und haben sich einen großen Namen bei uns gemacht. Ein solches Spiel erschien vor sehr langer Zeit auf dem Gamecube und trägt den Namen Mario Kart Double Dash. Es handelt sich hierbei um ein Rennspiel mit kleinen Zusatzinhalten. Dabei sind eine Menge bekannter Figuren dabei und die Entwickler haben sich bemüht, es extrem spassig und zugleich anspruchsvoll zu gestalten. Im Folgenden werde ich nun ein kleines Review zu eben diesem Spiel schreiben und euch zeigen, warum aus meiner Sicht das Spiel ein voller Erfolg ist und bei keiner Gamecubesammlung so einfach fehlen sollte.

    Die Lebendigkeit

    In Mario Kart hat man nie auch nur einmal das Gefühl, dass es in dem Sinne langweilig wäre, weil irgendwie nichts los ist, denn genau dies ist eben nicht der Fall. Dafür sorgt vor allem die jeweils zu den Strecken passende Musik, die perfekt eingebaut worden ist. Auch wurden für die Lebendigkeit ein paar Soundeffekte eingebaut, wie zum Beispiel, dass bei einer Strecke die Zuschauer immer dann oooh schreien, wenn uns irgendein Missgeschick oder ein Fahrfehler passiert ist. Schon wenn man die Cd eingelegt hat und es zum Laden beginnt, erscheint nicht nur das Nintendozeichen zu Beginn, sondern eine Stimme sagt dies in einem recht lustigen Ton. Das Menü ist gut aufgebaut und bei diesem Spiel ist es von großem Vorteil, dass es nie ganz still ist, sondern immer man etwas hört und immer etwas los ist.

    Lustige Charaktere

    Wie schon gesagt tauchen in Mario Kart viele altbekannte Figuren auf und diese sind sehr gut individuell gestaltet. Während der Fahrt geben sie auch ab und zu komische Geräusche von sich und sie melden sich auch zu Wort, wenn man sie im Menü jeweils auswählt, wen man denn für die nächsten Rennen als Fahrer haben möchte. Auch ist es immer wieder nett anzusehen, wenn man ins Ziel kommt und dann mit ansehen kann, wie unsere Fahrer jubeln oder eben traurig sind, weil man höchstens vierter geworden ist. Soweit ich mich erinnere stehen insgesamt 18 Fahrer zur Auswahl, wobei jeweils zwei immer in Paaren angehörig sind, also zum Beispiel sind die beiden Grazien Daisy und Peach untereinander angeordnet, sodass man den jeweiligen Fahrer schnell finden kann, den man haben möchte.

    Die Rennstrecken

    Insgesamt stehen 16 Rennstrecken zur Verfügung. Man kann jetzt darüber streiten, ob dies eher zu wenig oder doch genau richtig viele Strecken sind. Diese 16 Rennstrecken sind jeweils zu viert in eine Gruppe gefasst worden und wenn man den Grand Prix fahren will, dann sucht man sich eine von diesen vier Gruppen aus, wobei die vierte zunächst noch freigeschaltet werden muss. Das große Plus dieser Rennstrecken ist auf alle Fälle, dass jede ihre Individualität hat. Jede Strecke ist einzigartig, hat ihre eigenen Tücken und bietet neue Geheimgänge, die nur darauf warten erforscht und ausprobiert zu werden. Man hat den Eindruck, dass den Entwicklern nie die Luft beim Strecken erstellen ausgegangen ist, denn keine gleicht einer anderen geschweige denn ähnelt einer anderen in irgendeiner Weise. Da gibt es eine, bei der man durch die Stadt fährt und den herankommenden Autos ausweichen muss und dann finden wir uns wieder in einer Strecke, in der wir uns in Bowsers Festung wagen müssen. Die ganzen Fallen und Hindernisse, die aufgestellt worden sind, mögen zwar von dem ein oder anderen als eher leicht zu umfahren empfunden werden, aber das ändert sich dann zum Teil schlagartig, wenn man erst einmal gegen die CPUs Gegner spielt. Untermalt werden die einzelnen Strecken durch passende Hintergrundmusik, wie zum Beispiel eine bedrohliche bei Bowsers Festung. Fährt man durch die Ziellinie und hat noch eine Runde vor sich, so wird die Musik schneller gespielt, als Zeichen, dass es nun dem Endspurt zugeht.

    Der Schwierigkeitsgrad

    Insgesamt stehen drei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, nämlich 50, 100 und 150. Je höher man einstellt, desto flotter läuft auch insgesamt das ganze Rennen. Ihr werdet schnell merken, dass ihr beim Grand Prix so eure ein zwei Konkurrenten habt, die immer wieder hohe Punkte einkassieren. Das bedeutet, dass man sich nur wenige Fehler leisten darf, denn es kann sein, dass am Ende der eine entscheidende Punkt dafür sorgt, dass man nicht erster, sondern zweiter nur wird und dadurch nichts neues freischaltet. Etwas neues wird nämlich nur dann freigeschaltet, wenn ihr bei einem der drei Schwierigkeitsgrade bei einem ausgewählten Grand Prix erster werdet. Zweiter oder dritter zu sein, bringt nicht viel, nur dass ihr auf das Treppchen befördert werdet, aber das war es dann auch schon. Damit verbunden ist dann natürlich auch einmal der Frust, der vorkommen kann. Da wird man dann nur wegen einem trotteligem Punkt nicht erster oder kurz vor der Ziellinie wird man noch von einem roten Panzer getroffen. Doch bei einem solchen Spiel kann man diesen Frust nicht vermeiden, dass er einmal eintritt, denn das Spiel Mario Kart hat eben auch mit Glück zu tun, welches Item man bekommt usw. Insgesamt aber kann man sagen, dass die drei Schwierigkeitsgrade sehr gut gemacht worden sind. Außerdem hängt die Herausforderung nicht nur von 50, 100 oder 150 ab, sondern auch davon, welchen Grand Prix und damit welche Strecken ihr wählt. Die eine Strecke ist leichter als die andere, die eine liegt dem einen besser als die andere.

    Wettkämpfe

    Wer einmal genug hat von dem Rennenfahren, der kann auch etwas anderes spielen bei Mario Kart. Es gibt drei verschiedene Art Minispiele, die man spielen kann. Beim ersten handelt es sich um das Bob Omb Wurfspiel. In diesem geht es darum, dass man statt Items nun Bomben sammelt und diese man auf seinen Gegner werfen muss, um ihn zu treffen. Sehr schön ist, dass man viele, viele Bomben tragen kann und somit man auch einmal etwas verschwenderisch damit umgehen kann, wie zum Beispiel einfach mal so viele Bomben wie möglich auf den Gegner werfen sobald man ihn sieht in der Hoffnung, dass einer dieser Bomben in seinem nahen Umfeld explodiert. Hierbei ist es natürlich auch möglich taktisch vorzugehen. Man kann nämlich die Bomben auch nach hinten ablegen, welche dann allerdings erst verzögert in die Luft gehen. Strategisch und klug vorgehen ist hier angesagt. Witzig ist außerdem, dass eine Welt darin besteht, dass man auf einem Gamecube fährt. Das Tolle daran ist, dass diese Welt vollkommen offen ist, das heißt, ein Verstecken ist hier nicht möglich. Dann gibt es noch den Luftballonwettkampf, bei dem das Zíel ist, nicht alle seine Luftballons zu verlieren und gleichzeitig die von seinen Gegnern mittels Items zu zerstören und dann ist da noch der Insigniendiebstahl. Derjenige, der das Insigne besitzt, muss versuchen es so lange verteidigen zu können, bis der Timer abgelaufen ist. Verliert er es, geht das Ganze wieder von vorne los und der Timer läuft wieder von neu ab. Leider können bei diesen Wettkämpfen keine Bots mitwirken und auch nicht dann, wenn man nur eine einzelne Strecke fahren möchte und eben nicht einen Grand Prix.

    Zeitfahren und Spiegelmodus

    Wer unter euch gerne auch sich selbst herausfordern möchte und sein Spiel perfektionieren will, dem rate ich, das Zeitfahren auszuprobieren. Man sucht sich eine Rennstrecke und seine beiden Fahrer aus und dann versucht man so schnell wie möglich alle Runden zu schaffen ohne dass irgendwelche Gegner stören. Dabei kann man zum einen sehen am Ende, was die schnellste Runde war und wie schnell man insgesamt war. Das Zeitfahren dient besonders gut dazu, um versteckte Geheimwege zu finden, seine eigene Rennstrategie bei einer bestimmten Rennstrecke zu verbessern und auch um einmal Ruhe vor Gegnern jeder Art zu haben, sei es menschlich oder CPU-mäßig. Dann gibt es da noch den sogenannten Spiegelmodus, welchen ihr jedoch zuerst noch freischalten müsst. Das tolle und zugleich tückische und schwierige an diesem Modus ist, dass nun alles spiegelverkehrt ist. Wo man beim normalen Modus noch eine Rechtskurve immer hatte beim Babypark, so hat man nun eine Linkskurve. Das sorgt für einige Überraschungen und ist besonders dann geeignet, wenn man glaubt man kenne eine Rennstrecke besonders gut. Außerdem erhöht es noch einmal sowohl die Abwechslung wie auch den Schwierigkeitsgrad.

    Ein paar Dinge noch zum Abschluss

    Die Steuerung ist sehr einfach gehalten, es gibt nie ein Problem, dass sich einmal die Hand verdreht, weil man gar nicht mehr weiß, was man denn als nächstes drücken soll. Lenken, Beschleunigen, Driften, Items abwerfen ist das Wichtigste und viel mehr gibt es auch nicht mehr. Wenn man ein bisschen mit Verstand an die einzelnen Grand Prix's herangeht, dann ist es nicht allzu schwer, die einzelnen Dinge freizuschalten. Man kann nämlich mit seinen Freunden zusammenarbeiten. Jeder steuert ein Kart und dann hilft man sich gegenseitig. Je nach dem wer von den menschlichen Mitspielern am dringensten erster werden sollte, dem hilft man und hält den Rücken frei. So ist man schneller fertig und erfolgreicher mit dem Freischalten. Die einzelnen Figuren in Mario Kart haben so ihre speziellen Items. Donkey Kong und sein Junior zum Beispiel haben als spezielles Item die große Bananenschale oder Baby Luigi und Baby Mario den Kettenhund, der sie, wenn sie einmal in einer schlechten Platzierung sind, schnell nach vorne bringt in die vorderen Plätze. Mittels Fahrerwechsel ist es außerdem möglich, dass während der Fahrt sowohl der Fahrer wie auch der Beifahrer ein Item jeweils haben. Das erhöht die Chancen auf gute Items und zudem ist man so besser gegen Angriffe gewappnet. Auch ist es möglich dass zwei menschliche Spieler zusammenspielen. Der eine fährt das Kart und der andere wirft die Items ab und klaut welche und rammt die anderen Karts. Das sorgt für zusätzliche Abwechslung, da es wohl den Typ von Mariokart- Spieler gibt, der lieber fährt und den, der lieber Items abwirft.

    Fazit

    Das Spiel Mario Kart Double Dash mag zwar schon sehr alt sein, aber trotzdem ist das Spiel eine Granate und praktisch jeder kann sich an diesem Spiel in gewisser Weise erfreuen, wenn auch nur in manchem Fall für eher kurze Zeit. Es ist immer Lebendigkeit im Spiel enthalten und dadurch verliert das Spiel seinen Action- Charakter nicht, der dafür sorgt, dass nicht so schnell Langeweile auftritt. Dieses Spiel gehört meiner Meinung nach zu der Art von Spielen, die man irgendwann immer wieder einmal in sein Laufwerk einlegt und dann wieder Spaß daran findet durch die verschiedenen kurvigen Rennstreckenwelten von Mario Kart zu fahren. Je mehr Mitspieler ihr habt, desto spaßiger und motivierter ist das ganze Spiel, aber das versteht sich ja wohl von selbst.

    Negative Aspekte:
    ab und zu Frust dabei, bei Wettkämpfen und einzelnen Rennstrecken sind CPUs nicht möglich

    Positive Aspekte:
    sehr lebendige Atmosphäre, lustige und individuelle alte bekannte Charaktere, einzigartige und herausfordernde Rennstrecken, toller Schwierigkeitsgrad, Wettkämpfe, Spiegelmodus, einfache Steuerung, strategisch vorgehen möglich

    Infos zur Spielzeit:
    Drummer92 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mario Kart: Double Dash!!

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    9.6
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Mario Kart: Double Dash!!
    Mario Kart: Double Dash!!
    Publisher
    Nintendo
    Release
    13.11.2003

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

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1010839
Mario Kart: Double Dash!!
Mario Kart: Double Dash!! - Mario Kart Double Dash - Leser-Test von Drummer92
http://www.gamezone.de/Mario-Kart-Double-Dash-Classic-13690/Lesertests/Mario-Kart-Double-Dash-Mario-Kart-Double-Dash-Leser-Test-von-Drummer92-1010839/
31.08.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/18_1107.jpg
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