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  • Mario Kart Wii: Wahnwitziger Mehrspieler-Spass - Leser-Test von Burgherr Ganon

    Seit Jahren erscheint die Mariokart-Serie auf sämtlichen Nintendo-Systemen. Angefangen auf dem Super Nintendo feierte die Serie ihr Debüt, damals noch in 2d, sowie auch die Nintendo 64-Fassung die jedoch schon Umgebungen in der 3d-Engine bietete. Auf dem GBA feierte die SNES-Version ihr Comeback; als Remake wurden alle Kurse der alten Version auf ein Modul gepackt und so als Startspiel veröffentlicht. Auch der Gamecube erhielt mit Mario Kart: Double Dash eine Fassung; dieses Mariokart ist meiner Ansicht nach auch das spassigste und war belegte von den Verkaufszahlen Platz 2 sämtlicher Gamecube-Software. Selbst Jahre nach der Veröffentlichung im November 2003 wurden monatlich zehntausende Einheiten monatlich abgelegt. Ist Mario Kart also ein Mainstream-Produkt? Kann jeder Mensch es bedienen? Die Antwort lautet ja, schließlich zählte bei Mario Kart schon immer das Ergebnis, wie dies zustande nun im Endeffelt erreicht wird ist eher nebensächlich. Man bezwingt die Gegner mit fiesen Waffen; zum Beispiel schießt man mit Panzern, bekannt aus dem Pilzkönigreich auf die Kontrahenten oder aber auch Bananenschalen, bekannt aus Donkey Kong Country der englischen Kultschmiede Rare, verursachen durch gezieltes Platzieren reichliche Dreher. Die Pilze dienen hingegen als Extraschub. Leichtes Spielprinzip und dennoch so erfolgreich. Grund genug um eine Version für den Nintendo DS zu veröffentlichen welche auch durchaus Erfolg hatte und Absätze im weit zweistelligen Millionenbereich erreichen konnte. Zudem war Mariokart DS das erste Spiel mit einer massentauglichen Online-Funktion, abgesehen von Mariokart Double Dash (LAN-Modus für 16 Spieler) hat kein Mariokart bisher ein ähnliches Feature. Das Nintendo Nintendos Zugpferd auch mit einem Ableger bedient wurde ist mehr als selbstverständlich, so geschehen im April 2008. Der sechste Mariokart-Teil erhielt den simplen Beinamen Wii und bekam als größte Neuerung einen umfangreichen Online-Support.

    Angefangen beim Menü, hier habt ihr die Wahl zwischen dem Singleplayer- und dem Multiplayerpart. Wählt ihr das Singleplayersymbol kommt ihr sofort zur Modusauswahl. Erstaunlich, neben Grand Prix und Time-Trail werdet ihr auch Battle- und Versus vorfinden. Gerade die waren doch in den meisten Vorgängern ausschließlich dem Multiplayermodus enthalten. Doch bei Mario Kart Wii ändert sich dies nun schon wie auf dem NDS; ihr könnt also im Versus-Modus die Strecken nach belieben auswählen, im Cup sind sie ja vorgeschrieben und auch im der Battlemodus, Luftballonbalgerei und Insignienjagd sind jetzt auch alleine gegen 7 weitere CPU-Gegner auswählbar, sehr lobenswert, dies sorgt für eine willkommene Abwechslung zum Renn-Alltag. Auch neu ist der Missionsmodus, hier gilt es kleinere Aufgaben zu meistern, sei es durch Tore zu fahren oder eine Runde in möglichst geringer Zeit zu beenden und das möglichst schnell. Eine Weile gab es auch spezielle Wochen-Challenges zeitexklusiv zum Download; hier galt es beispielsweiße Gumba von der Kante zu stoßen oder Bowser das Handwerk zu legen oder aber simpel eine Zeit vorzulegen. Als recht gelungen kann man den neuen Modus schon bezeichnen, wenn auch die zeitliche Begrenzung ein Weitermachen nicht zugelassen hat. Auch dieser hob die Langzeitmotivation um ein Enormes. Der Ballonbalgerei-Modus ist bekannt aus denn Vorgängern; Ihr müsst per Items die Mitstreiter treffen. Gelingt euch das verliert der Getroffene einen.Wird der letzte verbraucht ist man Game Over und man endet im Exodus. Man kann sich aber auch mit einem Turbopilz die Ballons der Gegner krallen, einfach denn Schub vor dem Gegner aktivieren und durch. Diese Spielvariante hat mit Mitspielern online aber auch lokal einen gewissen Reiz und bringt eine Menge Spass.

    Insgesamt stehen euch 8 Cups zu Verfügung davon 4 neue sowie 4 mit Klassikern: Hier ist jeweils eine Strecke vom Super Nintendo, vom Nintendo 64, vom Gameboy Advance und vom Gamecubeableger enthalten. Die neuen Cups gestalten sich wie immer in der Mariokartserie als sehr abwechslungsreich; ihr fahrt beispielsweie in einem herbstlichen Wald, oder ihr begebt euch in die Pilzschlucht wo man auf selbigen sehr hoch in die Luft katapultiert wird. Ob einem die Streckenauswahl nun gefällt muss jeder für sich entscheiden, wobei die Auswahl doch recht groß ist und für jeden was dabei sein sollte. Mit viel Liebe sind sie jedenfalls gemacht; nette Hindernisse und schöne Gegner wie Piranhas und Gumbas. Fahren könnt ihr mit allen bekannten Nintendo-Charakteren und neu dabei ist Knochentrocken aus Super Mario Allstars vom SNES oder auch Rosalina aus Super Mario Galaxy. Für all diese Fahrer lassen sich neue Karts freischalten die sich in Design und Leistung jeweils deutlich unterscheiden. Neu ist dass neben den verschiedenen Kart-Modellen nun auch Motorrad-ähnliche Karts zur Verfügung stehen und die 100cc-Klasse bedienen. Seit ihr erfolgreich in den Cups, schaltet ihr gegen Ende alle Karts für alle Fahrer frei.

    Kommen wir nun zum rasanten Teil des Reviews, den Rennen. Nachdem ihr nun über den Umfang und die bekannten Fahrer mehr weißt, steht dem Start nichts mehr im Wege, doch bereits vor Ablauf der 3 Startsekunden sollte man bei der Sache sein, Drückt man nach so eindreiviertel Sekunden auf den X, den Gaß-Knopf, werdet ihr einen Turbostart erhalten. Für spätere, schwierigere Rennen ist dies unentbehrlich. Andernfalls muss es eine Aufholjagd von geben da ich das Feld von hinten aufrollt. Aber wozu gibt es Items? Neben denn bekannten, oben beschriebenen Schildkrötenpanzern, Bananen und Turbopilzen gibt es auch zwei neue: zum einen die Qualle. Setzt man sie ein wird die Sicht der Gegner durch Tinte eingeschränkt. Die CPU-Fahrer beginnen an im Zickzack zu eiern das ihr natürlich geschickt ausnützt um vorbei zu ziehen. Wie ein menschlicher Mitspieler darauf reagiert hängt selbstverständlich ganz von dessen Können ab. Als zweites neues Item gibt es den Kugel-Willi. Ihn erhaltet ihr wenn ihr abgeschlagen auf den hinteren Positionen hängt. Er bahnt sich einen Weg durch die Fahrermasse ohne Rücksicht auf Verluste. Erinnern tut dies sehr an den Kettenhund aus Mario Kart: Double Dash. Auch die Bekannten Items für die Nachzügler gibt es, das sind der Powerstern und der Blitz. Wobei letzterer euch nicht mehr so viel nützt wie beispielsweiße zu N64 Zeiten da ihr nicht wirklich langsamer werdet, solltet ihr denn von ihm getroffen werden ergeht es den anderen nicht anders. Im Prinzip ist es so dass die Platzierung über die Itensität der Items entscheidet, neben dem nötigen Glück erwarten einem hinten eher die dicken Power-Ups, währenddessen die vorne platzierten Fahrer eher mit Bananen nach hinten werfen um ihre Platzierung abzusichern.

    Auch gibt es wieder vier Stufen, samt dem Spiegelcup. Jedoch sind die gegen ihren Namen angepasst: die 50cc-Stufe ist viel zu leicht, hier wird sogar der Neuling unterfordert. Die 100cc-Stufe empfiehlt sich wenn man ein Anfänger ist aber Mariokart-Kenner kommen auch hier nicht ins Strampeln. Lediglich die 150cc-Stufe ist einigermaßen in Ordnung aber lange nicht so fordernd wie es noch auf dem N64 der Fall war. Der Spiegelcup ist kaum der Rede wert. Während dieser bei MK: Double Dash noch schneller und schwieriger war als die 150cc-Stufe, hat man bei Mariokart Wii nur die 150cc-Stufe verspiegelt. Auch das wird Mariokart-Veteranen nicht gefallen den jeder Profi wird auch in diesen 2 späten Stufen völlig unterfordert. Manchmal wird man von dem violetten Stachelpanzer erfasst. Er trifft immer nur den Erstplatzierten und wirbelt ihn durch die Luft sprich man verliert satte 5 Sekunden. Unverständlich ist auch dass dieser manchmal zu Unrecht den Zweiten trifft!? Oder man merkt per Touchscreen dass er kommt und lässt sich auf Platz 2 zurückfallen, dennoch bekommt man eine auf die Rübe. Immerhin funktioniert das Driften einwandfrei wenn auch die Strecken manchmal viel zu eng dafür sind. Richtig Turbodrifts kann man dank Wii-Wheel (liegt dem Spiel bei) erzeugen, des Weiteren lässt sich das Spiel mit Wii-Mote & Nunchuk, Gamecube-Controller und Classic-Controller spielen, was sehr vorbildlich geregelt wurde.

    Auch ein Multiplayermodus und ein WiFi-Modus beinhaltet das Spiel. Offline kann man, wie sollte es auch anderes sein, gegen Freunde antreten. Auch der Battlemodus, wo euch bei einer Cartridge nur eine Arena zu Verfügung steht ist gegen Freunde spielbar. Glücklicherweise läuft all dies ohne Ruckler über den Bildschirm. Auch ein Onlinemodus ist mit von der Partie, welcher auf dem Wii einzigartig ist und in Sachen Spielspass unerreicht ist. Es stehen Versus- und Battle-Games zur Auswahl, beide basieren auf Ranglistenbasis. Will man mit einem entfernten Freund alleine spielen kann man das auch tun in dem man den Freundescode austauscht und sich in eine geschlossene Lobby begibt. Die Rennen werden wie offline gegen maximal 11 andere Gegner ausgeübt. Im den Fahrerauswahl wählt man Kart und Fahrer und macht eine Propose zu einer Strecke welche dann durch Zufall ausgewählt wird. Nach einer einminütigen Pause gelangt man auf der Strecke und die irren Rennen nehmen nun auch gegen menschliche Fahrer ihre Fahrt auf. Damit man seinen Rang verbessert sollte man unter der ersten Hälfte ankommen, bei 11 - 12 Fahrern sollte eine Top Five-Platzierung Punkte erbringen; fahren aber nur 7 Leute mit sollte man es aufs Podium bringen. Der Rang rechnet sich aus einer vierstelligen Punktzahl die bei 5000 beginnt. Die Top-Ergebnisse bringen eine ganze Stange Punkte, andernfalls wird man abgewertet. Wer meint das Mariokart Online nun das absolute Chaos ist dürfte eigentlich Recht haben, aber devinitiv im positiven Sinn. Klar dürfte sein dass Glück und Pech nah aneinander liegen, wer aber Mariokart-Erfahrung hat wird sich devinitif absetzen können und regelmässig Punkten. Diese Ranglisten-Rechnung gibt es auch im Battlemodus (Münzen sammeln und Luftballonfight), jedoch wird hier die Rechnung separat geführt. Der Clou ist aber devinitif dass man lokal mit zwei Spielern im Splitscreen online antreten kann, der Spielspass ist kaum beschreibbar und in dieser Form einzigartig. Diese "lokalen Online"-Fights wurden zum Vorbild in dieser Gen und von den Online-Egoshootern Call of Duty Black Ops oder aber auch Modern Warfare 3 übernommen.

    Abschließend lässt sich auch festhalten dass Mariokart Wii auch technisch absolut gelungen ist und schön anzusehen ist - der Nintendo-Charme wie wir ihn doch alle lieben wurde gut eingefangen. Der Spielspass ist mit Mitspielern natürlich enorm, ob nun lokal oder im Netz (oder eben beides), Mariokart Wii hat dadurch eine enorme Langzeitmotivation. Erfreulich ist dass trotz des Alters die Server noch prall gefüllt sind und man immer volle Server findet. Die Stabilität ist hierbei überraschend, trotz Wartezeiten muss man sagen das so gut wie nie ein Spiel von Abstürzen begleitet ist, davon kann sich sogar das PSN uns XBL ein Beispiel abschneiden. Schade das es nicht viel mehr Wii-Software gibt wo die Online-Anbindung so einwandfrei ist. Klare Empfehlung für Mehrspieler-Freunde und Nintendofans eines jeden Alters.

    Negative Aspekte:
    Wartezeit zum Verbindungsaufbau (Netzwerk)

    Positive Aspekte:
    Einzigartiges Online-Erlebnis, Online-Splitscreen, stabile Framerate, vielfältige Steuerungsoptionen, im Lieferumfang erhaltenes Wii-Wheel, technisch solide, Umfang zufriedenstellend

    Infos zur Spielzeit:
    Burgherr Ganon hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mario Kart Wii

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Burgherr Ganon
    9.1
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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13.11.2011
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