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  • Mario Paint: Wie Nintendo den Computer auf die Konsole brachte - Leser-Test von Rainer-Unfug

    Mario Paint: Wie Nintendo den Computer auf die Konsole brachte - Leser-Test von Rainer-Unfug Was ist das? - Eine Maus als Eingabegerät für eine Videospielkonsole?
    In der heutigen Zeit sicherlich nix ungewöhnliches. 1992 jedoch, als das Spiel Super Mario Paint heraus kam, zog das Eingabegerät, welches bis dato nur für den Computer bekannt war, einige Fragende Blicke auf sich. Denn anders als andere Spiele, wird Super Mario Paint nicht mit einem Controller, sondern mit der SNES Maus gespielt, welche exklusiv für diesen Titel von Nintendo konzipiert worde und im Lierferumfang enthalten ist.

    Hat man das Spiel gestartet, findet sich der Spieler im Eröffnungsmenü des Spiels wieder, indem er per Mausklicks an den einzelnen Buchstaben verschiedene Aktionen ausführen kann, die das Menü für einige Augenblicke verändern. Zum Beispiel wird das Menü verschwommen dargestellt, ein neuer Hintergrund erscheint, oder Buchstaben egreifen die Flucht. Um das Spiel zu starten, muss der Spieler den laufenden Mario im Menü anklicken und schon kann es losgehen.

    Im Auswahlmenü stehen dem Spieler mehrere Modis zur Verfügung. So kann er besispielsweise eine eigene Zeichnung anfertigen, Vorlagen ausmalen, einen Animationsfilm drehen, oder sich im Tonstudio als Musiker versuchen.
    Der Modus "Zeichnen" unterscheidet sich kaum zu jeglichen Paint Programmen für den PC und funktioniert auch ähnlich. Mit Hilfe der Maus, kann der Spieler gerade Linien zeichnen, Farben und Muster intergieren, sowie Mosaike einbauen. Dem Künstlerichen Geist des Spielrs werden kaum Grenzen gestzt. Neben den vielfältigen Farben und Elementen die eingefügt werden können, stehen zusätzlich auch noch einige Stempel mit Figuren aus alteren Nintendo Titeln zur Verfügung. Sollte sich der Spieler vermalen, oder etwas rückängig machen wollen, steht ihm wie bei fast jedem PC Programm eine Rückängigkeitsfunktion zur Verfügung, so wie ein Radiergummi, mitdem man Unfeinheiten beseitigen kann. Durch die Maus lassen sich sehr einfach Linien ziehen und langsam aber sicher, entstehen richtig gute Bilder. Leider ist es dem Spiel und dem SNES nicht möglich die angefertigten Bilder auszudrucken, was mit den heutigen Konsolen bestimmt kein Problem darstellen würde.

    Im Modus "Ausmalen" malt der Spieler diverse Vorlagen ganz beliebig aus. Ob man sich dabei nun an den Originalfarben hällt, oder sein eigenes Farbspektrum kreiert, ist dem Spieler selbst überlassen. Desweiteren steht ein Animationsprogramm zur Verfügung, dem es dem Spieler ermöglicht, eigen kurze Animationsfilme zu erstellen. Dabei können wieder die Stempel, Farben etc aus dem Zeichnungsmodus verwendet werden. Zunächst muss sich der Spieler entscheiden, ob er einen 4, 8,16 oder 32 Bilder Film drehen möchte. Hat man alle Felder ausgemalt, kann man sich sein fertiges Werk im Super Mario Paint Kino ansehen. Um den Film noch mehr Leben einzuhauchen, kann der Spieler im Tonstudio seine eigene Musik erstellen und diese auch in seinem Film miteinbauen.

    Das "Tonstudio" für viele wohl der beste Modus in dem Spiel, bietet eine grosse Auswahl an Soundeffekten und Geräusche. Dabei haben die Entwickler einige SFX von diversen Mario Titeln integriert, wie z.b. der Ton, wenn Mario auf Yoschi steigt. Auf dem Notenblatt werden einfach die beliebigen Sounds je nach wunsch der Tonart eingefügt und später abgespielt. Spieler mit Rythmusgefüll und ein wenig Ausdauer könner hier ein paar sehr interessante Stücke komponieren.
    Ist man mit seinem Musikwerk fertig, kann die Musik auch in einem Film, den man selbst kreirt hat einfügen.

    Sollte bei all den Angeboten dennoch langeweile aufkommen, bietet das Pausemnü auch noch ein Minispiel, indem es darum geht, dieverse Insekten mit einer Fliegenklatschen zu erschlagen.

    An der Grafik gibt es im allgemeinen keine Mängel zu kritisieren. Klare Optik, keine Freezer, Kanten oder Pixel. Der Sound ist ein wenig träge und auch nicht überall zu hören.

    Fazit:
    Das Super Mario Paint mit einer Maus gesteuert wird ist nachvollziehbar; per Controlle würde das Handling wahrscheinlich äusserst kompliziert sein. Schade ist nur, dass sich die SNES Maus nicht auf andere Titel wie Sim City anwenden lässt. Das Spiel ansich bietet jede menge Möglichkeiten, seiner Kreativität freien lauf zu lassen. Für Anfang der 90er ein guter Zeitvertreib, auch wenn das Spiel aus heutige Ansicht nix besonderes anbietet. Sämtliche Anwendungen gehören heute zu jedem Standard PC oder können problemlos erworben werden.

    Negative Aspekte:
    kaum Sound, Maus lässt sich nicht auf andere Spiele anwenden

    Positive Aspekte:
    viele abwechslungsreiche Modis, leichte Steuerung dank Maus, tolle Grafik

    Infos zur Spielzeit:
    Rainer-Unfug hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mario Paint

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Rainer-Unfug
    8.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    5/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Mario Paint
    Mario Paint
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
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1007858
Mario Paint
Mario Paint: Wie Nintendo den Computer auf die Konsole brachte - Leser-Test von Rainer-Unfug
http://www.gamezone.de/Mario-Paint-Classic-13713/Lesertests/Mario-Paint-Wie-Nintendo-den-Computer-auf-die-Konsole-brachte-Leser-Test-von-Rainer-Unfug-1007858/
21.10.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/04/super_nes-mario_paint_2.jpg
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