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  • Mario Party 4: Gut … außer im Vergleich mit den Vorgängern - Leser-Test von Corlagon

    Mario Party 4: Gut … außer im Vergleich mit den Vorgängern - Leser-Test von Corlagon Für das Nintendo 64 entwickelten Hudson und Nintendo die berühmt-berüchtigte Mario Party, die in kürzester Zeit zu einer Trilogie heranwuchs. Zum Generationenwechsel ließ man sich ein bißchen Zeit, bevor es 2002 mit Teil 4 für den Game Cube weiterging.

    Wie gewohnt enthält Mario Party 4 mehrere Spielmodi, die sich alle mehr oder weniger stark um Minispiele drehen. Meistens nehmen vier Spieler teil, die sowohl von Menschen als auch vom Computer (mit drei Schwierigkeitsgraden) übernommen werden können. Acht Spielfiguren stehen zur Auswahl: Mario, Luigi, Peach, Daisy, Yoshi, Wario, Waluigi und Donkey Kong; in spieltechnischer Hinsicht bestehen zwischen ihnen jedoch keine nennenswerten (falls überhaupt) Unterschiede.

    Die 40 regulären Minispiele (fast komplett neu) sind in vier Kategorien unterteilt. Die größte besteht aus allgemeinen Vier-Spieler-Spielen. Beispiel "Druckerpresse": Bei einem riesigen Buch klappen die Seiten hinunter und die Spieler müssen sich in Löcher stellen, um nicht zerquetscht zu werden; wer als Letzter übrigbleibt, gewinnt. In anderen Spielen gilt es, Ballons einer vorgegebenen Farbe abzuschießen oder sich durch simples Button Mashing aus Schleim zu befreien. In bestimmten Situationen treten zwei Zweierteams gegeneinander an, in einem dieser Spiele müßt Ihr in einem Labyrinth Truhe und Schlüssel Eurer Farbe finden und zusammenbringen, bevor die Gegner dies schaffen. Wieder andere Spiele stellen einen Spieler allein gegen die drei anderen, z. B. müssen diese innerhalb eines Zeitlimits zehn Fußbälle ins Netz schießen und der Einzelspieler ist Torwart. In der Regel werden (wenn die Minispiele innerhalb eines Brettspiels stattfinden) alle Mitglieder des siegreichen Teams mit jeweils zehn Münzen belohnt, in einigen wenigen Spielen werden jedoch Münzen direkt eingesammelt. Bei der letzten Kategorie, den sogenannten Kampfspielen, spielt wieder jeder gegen jeden, und es muß Geld in einen Jackpot eingezahlt werden, der dann an die Erst- und Zweitplazierten ausgeschüttet wird. Praktischerweise lassen sich reguläre Spiele vor dem Start erst noch unverbindlich üben.

    Der Hauptmodus ist wie immer das Vier-Spieler-Brettspiel, das hier als Party-Modus bezeichnet wird (die Duellspielbretter aus MP3 hat man leider nicht beibehalten). Eine Partie dauert 10-50 Runden, und es stehen fünf verschiedene Bretter zur Auswahl (plus ein erst freizuspielendes sechstes). Die Spieler würfeln abwechselnd und rücken die entsprechende Anzahl Felder auf dem gewählten Brett vor. Ziel ist es, möglichst viele Power-Sterne zu erringen, die Ihr erwerbt, wenn Ihr den Moderator des Bretts erreicht und ihm 20 Münzen zahlt (dieser befindet sich auf einer zufälligen Position, die nach jedem Kauf wechselt). Am Ende jeder Runde wird in einem zufälligen Minispiel um Geld gestritten; die Art (in Bezug auf die Teams) wird von der Farbe der Felder bestimmt, auf denen die Spieler jeweils ihren Zug beendet haben. Die erwähnten Kampf-/Jackpot-Spiele werden außer der Reihe beim Betreten bestimmter Felder ausgelöst. Ferner existieren Buu-Huu-Häuser, von wo aus Ihr das örtliche Gespenst für Euch Münzen oder sogar einen Stern von Euren Gegnern stehlen laßt (vorausgesetzt, Ihr könnt sie bezahlen). Landet jemand auf einem Bowser-Feld, kann mindestens ein Spieler viel Geld verlieren (die nur selten stattfindenden Bowser-Minispiele würde ich aufgrund ihrer bedrohlichen, aber nicht ernsten Atmosphäre als ein Highlight bezeichnen). Schließlich existieren noch Mirakelfelder, auf denen mit Pinball-Automaten ein Spieler dazu verdammt wird, Münzen oder Sterne an einen anderen zu zahlen, was den Spielstand radikal verändern kann.
    In Läden könnt Ihr verschiedene Gegenstände kaufen, um sie zu Beginn eines Zuges einzusetzen, etwa eine Hundepfeife, um den Sternverkäufer zu einem Ortswechsel zu zwingen, oder einen Deppweg 08/18, um einen Buu Huu abzuwehren. Die bedeutendsten Items sind jedoch die Pilze, die auf entsprechenden Feldern kostenlos verteilt werden und Euch für einen Zug wachsen oder schrumpfen lassen. Klein zu sein ist für viele brettspezifische Ereignisse und bestimmte Wege zwingende Voraussetzung, meistens könnt Ihr dann aber nur halb so weit ziehen wie normal. Groß dürft Ihr gleich mehrmals würfeln und andere Spieler plätten und um Münzen erleichtern, Ereignisse inklusive den Stern verpaßt Ihr dann aber. Da man immer noch zu hoch oder zu niedrig würfeln kann, funktioniert die Sache meiner Meinung nach nicht sonderlich gut - im Vorgänger wirkte das Item-System auch deutlich abwechslungsreicher.
    Generell spielt Glück hier eine größere Rolle, was schwächeren Spielern vielleicht zugute kommt; gute Minispieler dürfen allerdings noch auf die Bonussterne hoffen, die am Ende für bestimmte Leistungen vergeben werden, vorausgesetzt, Ihr laßt diese Boni zu Spielbeginn explizit eingeschaltet, was allerdings andererseits auch bewirkt, daß Spieler rein zufällig mal eben so Blöcke mit zusätzlichen Münzen oder Sternen finden. Immerhin existiert eine Handicap-Funktion, so daß einzelne Spieler bereits mit kostenlosen Sternen starten können. Gespeichert werden kann nach jeder Runde, sofern die entsprechende Option eingestellt ist.
    Die verschiedenen Spielbretter besitzen unterschiedliche Motive und Schikanen, im Vergleich zu denen der Vorgänger wirken sie aber nicht gerade originell. Immerhin gibt es noch eine im Prinzip sehr willkommene Neuerung, nämlich die Möglichkeit, die Brettspiele in Zweierteams zu bestreiten, so daß für die Endabrechnung Sterne und Münzen jeweils zusammengerechnet werden. 2-gegen-2-Minispiele finden dann immer zwischen den bestehenden Teams statt und 1-gegen-3-Spiele überhaupt nicht, was auch nicht viel Sinn hätte; leider wiederholen sich so die verbleibenden Minispiele, deren Anzahl auch so schon niedriger als in den Vorgängern ist, so noch schneller. Auch ist der Besitz während der laufenden Partie nach wie vor getrennt, so daß man seinen Partner schon mal um Geld bringen kann, das der dringender benötigt.

  • Mario Party 4
    Mario Party 4
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    20.10.2002
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Mario Party 4
Mario Party 4: Gut … außer im Vergleich mit den Vorgängern - Leser-Test von Corlagon
http://www.gamezone.de/Mario-Party-4-Classic-13717/Lesertests/Mario-Party-4-Gut-ausser-im-Vergleich-mit-den-Vorgaengern-Leser-Test-von-Corlagon-1008890/
15.09.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/10/tv000043_21_.jpg
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