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  • Mario Party 5: Kapselchaos - Leser-Test von Corlagon

    Mario Party 5: Kapselchaos - Leser-Test von Corlagon Mario Party, eine Kooperation von Nintendo und Hudson, etablierte die Gattung der Partyspiele, danach gab es fast jedes Jahr einen Nachfolger. 2003 war man bei Teil 5 angelangt, und suchte anscheinend händeringend nach Innovationen.

    Wie gewohnt enthält Mario Party 5 verschiedene Spielmodi, von denen sich die meisten mehr oder weniger stark um Minispiele drehen. Meistens nehmen vier Spieler teil, die sowohl von Menschen als auch vom Computer (mit drei Schwierigkeitsgraden) übernommen werden können. Zehn Spielfiguren stehen zur Auswahl, spieltechnische Unterschiede zwischen ihnen sind mir jedoch nicht bekannt. Aus den Vorgängern wurden Mario, Luigi, Peach, Daisy, Yoshi, Wario und Waluigi übernommen, während Donkey Kong nun aus irgendeinem Grund als gutes Gegenstück zu Bowser herhalten muß; neu dabei (wenn auch nicht in allen Modi) sind Toad (nicht empfehlenswert aufgrund der Krächzstimme, die er sich inzwischen zugezogen hat), ein generischer Buu Huu (der eigentlich fliegen kann, was zu Logikproblemen führt) und ein Mini-Bowser (wobei bis heute nicht klar ist, was das eigentlich für Viecher sind). Setting ist diesmal ein Traumland namens Insomnien, in dem die Hohen Sterne als Moderatoren auftreten.

    Die Anzahl der Minispiele hat sich diesmal wieder stark erhöht, es gibt über 70. Wie immer unterteilen sie sich in verschiedene Kategorien; die größte besteht aus allgemeinen Vier-Spieler-Spielen. Beispiel "Gumba-Gebolze": In diesem Puzzle-Spiel blockieren Gumbas den Weg durch ein Hotel und müssen (kachelweise!) aus dem Weg geboxt werden; die Spieler agieren unabhängig voneinander und wer als Erster ins Ziel kommt, gewinnt. Geschicklichkeitsspiele sind jedoch sehr viel häufiger, dort gilt es etwa, nicht von einer Horde Pinguine mitgerissen zu werden oder mit seinem Hörnchen möglichst viele vom Himmel fallende Eiscremekugeln zu fangen. In anderen Spielen treten zwei Zweierteams gegeneinander an, in einem davon müßt Ihr riesige Uhrzeiger in vorgegebene Stellungen schieben, bevor die Gegner dies schaffen. Wieder andere Spiele stellen einen Spieler allein gegen die drei anderen, z. B. in einer Laserschlacht mit unterschiedlich starken Vehikeln (leider sind nicht alle Minispiele ausgewogen). In der Regel werden (wenn die Minispiele innerhalb eines Brettspiels stattfinden) alle Mitglieder des siegreichen Teams mit jeweils zehn Münzen belohnt, in einigen Spielen werden jedoch direkt Münzen eingesammelt, während sogenannte Kampfspiele mit einem Jackpot arbeiten. Schließlich existiert noch eine Reihe Duellspiele (darunter etwa eines, in dem durch Mashen verschiedener Knöpfe möglichst viele Gewichte gleichzeitig gestemmt werden müssen) sowie einige wenige Donkey-Kong- und Bowser-Spiele. Praktischerweise lassen sich Minispiele vor dem Start erst noch unverbindlich üben.

    Der Hauptmodus ist wie immer das Vier-Spieler-Brettspiel ("Party-Modus"). Eine Partie dauert 10-50 Runden, und es stehen sechs verschiedene Bretter zur Auswahl (plus ein erst freizuspielendes siebtes). Die Spieler würfeln abwechselnd und rücken die entsprechende Anzahl Felder auf dem gewählten Brett vor. Ziel ist es, möglichst viele Power-Sterne zu erringen, die für jeweils 20 Münzen verkauft werden, und zwar auf einer zufälligen Position, die nach jedem Kauf wechselt. Am Ende jeder Runde wird in einem zufälligen Minispiel um Geld gestritten; die Art (in Bezug auf die Teams) wird von der Farbe der Felder bestimmt, auf denen die Spieler jeweils ihren Zug beendet haben (die erwähnten Kampf-/Jackpot-Spiele erscheinen zufällig, Duelle und Spezialspiele werden außer der Reihe ausgelöst). Natürlich existieren brettspezifische Ereignisfelder mit unterschiedlichen Auswirkungen, außerdem seltene Donkey-Kong- und Bowser-Felder, auf denen einem oder allen Spielern Gutes oder Schlechtes widerfahren kann.
    Die große Neuerung besteht in den Kapseln, die sowohl die meisten Spezialfelder als auch die Items ersetzen und die Ihr ziehen könnt, wann immer Ihr einen Kapselautomaten passiert (kostenlos und zufällig). Einsetzen könnt Ihr sie zu Beginn eines Zuges, um sie wahlweise auf Euch selbst anzuwenden, was in der Regel einen bestimmten Geldbetrag kostet, oder sie bis zu zehn Felder vor Euch zu plazieren, um ein Feld dauerhaft mit ihrem Effekt zu versehen. Ein selten dämliches Feature, denn wer wann auf welchem Feld landet, ist immer noch Zufall. Zudem existieren Kapseln mit negativen Effekten, die teilweise einen Mitspieler und teilweise einen selbst betreffen, letzteres verwirrenderweise selbst dann, wenn man sie für sich selbst benutzt, zusätzlich zum zu entrichtenden Obolus (und werfen kann man wie gesagt nur in Laufrichtung und nicht nach hinten). Es existieren über zwei Dutzend verschiedene Kapseln, Beispiele wären die Goldpilzkapsel - wer sie einsetzt oder auf einem entsprechenden Feld landet, würfelt beim nächsten Zug gleich dreimal -, die Röhrenkapsel, die einen Platztausch mit einem Mitspieler bewirkt, die Piranha-Pflanze, die die Hälfte der besessenen Münzen verschlingt, der Toady, der die eigenen Kapseln und die eines anderen Spielers austauscht, die Duell-Kapsel, mit der um Münzen oder Sterne gespielt wird, und der Kettenhund, der einem Münzen oder einen Stern eines Mitspielers bringt.
    Nach wie vor scheint das Spiel also ziemlich vom Glück abhängig zu sein; gute Minispieler dürfen wenigstens noch auf die Bonussterne hoffen, die am Ende für bestimmte Leistungen vergeben werden, vorausgesetzt, Ihr laßt diese Boni zu Spielbeginn explizit eingeschaltet, was allerdings andererseits auch bewirkt, daß Spieler rein zufällig mal eben so Bonusblöcke finden, die hier aber nur noch ein paar Münzen und keine Sterne mehr enthalten. Ferner existieren eine Handicap-Funktion, so daß einzelne Spieler bereits mit kostenlosen Sternen starten können, und die Möglichkeit, die komplette Partie in Zweierteams zu bestreiten, die dann über einen gemeinsamen Besitz verfügen (2-gegen-2-Minispiele finden dann immer zwischen den bestehenden Teams statt und 1-gegen-3-Spiele überhaupt nicht, alles andere hätte keinen Sinn). Die verschiedenen Spielbretter besitzen unterschiedliche Motive und Schikanen und sind erstmals echt dreidimensional gestaltet (MP4 nutzte lediglich eine dynamische Kamera), wirken in spielerischer Hinsicht aber weiterhin einfallslos im Vergleich zu denen der Nintendo-64-Vorgänger. Gespeichert werden kann nach jeder Runde, sofern die entsprechende Option eingestellt ist.

  • Mario Party 5
    Mario Party 5
    Publisher
    Nintendo
    Release
    03.12.2003
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Mario Party 5
Mario Party 5: Kapselchaos - Leser-Test von Corlagon
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01.12.2009
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