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  • Mario Power Tennis: Tennis jetzt mit noch mehr Power! - Leser-Test von DarkEnel

    Mario Power Tennis: Tennis jetzt mit noch mehr Power! - Leser-Test von DarkEnel Nach dem zwar sehr spaßigen, doch nicht allzu umfangreichen Tennis in "Wii-Sports" dachten wohl viele, dass in absehbarer Zeit ein Wii-Ableger der "Mario Tennis"-Serie erscheinen wird. Doch diese Hoffnung bleibt eigentlich bis heute noch unerfüllt, denn "Mario Power Tennis" ist kein echter Nachfolger, sondern ein Remake des Gamecube-Klassikers, der mit neuer, Wii-angepasster Steuerung einer der Starttitel der "New Play Control"-Serie darstellt.

    Für die Kenner des Original Gamecube-Spiels erstmal kurz die wichtigsten Änderungen:
    Die Wichtigste ist natürlich die Steuerung. Wie nicht anders zu erwarten, werden die Tennisbälle nicht mehr per Knopfdruck, sondern durch Schwingen der Fernbedienung übers Netz gepfeffert. Außerdem kann man seinen Spieler wahlweise automatisch, etwa wie in "Wii-Sports", bewegen lassen und muss sich nur noch weitestgehend auf das Schlagen konzentrieren (wobei auch hier jederzeit mit Hilfe des Steuerkreuzes der Wiimote die Bewegungen der Spielfigur nachjustiert werden können) oder man schließt das Nunchuk an und hat die volle Kontrolle über die Bewegungen seines Schützlings.
    Neu ist auch der 16:9-Modus, mit dem nun auch die volle Bildgröße von Breitbildfernsehern ausgenutzt werden kann, und andere Kleinigkeiten, wie etwa die Stimme der Spielfigur, die direkt aus der Wiimote ertönt.

    Doch nun zum eigentlichen Spiel:
    Eingeleitet wird das ganze Spektakel mit einem wirklich "bomb"astischen Intro, danach hat man die Wahl zwischen einem normalen Match, Einzel-oder Doppel-Turnier und Minispielen. Des Weiteren lassen sich auch Statistiken betrachten, die sich allerdings recht spärlich auf die Gegenüberstellung der einzelnen Charaktere beschränken.
    Die Spielfiguren kommen natürlich alle aus dem Mario beziehungsweise Donkey Kong Universum. Jede hat eine spezielle Stärke, Mario und Luigi sind natürlich die Allrounder, Bowser und Donkey Kong versuchen mit Kraft zu punkten, Peach und Daisy sind präzise, Diddy Kong und Koopa schnell, Waluigi ist defensiv stark und Buu Huu der Geist, sowie Bowser Jr. spielen trickreich, um ein paar der Spieler und deren Eigenschaften zu nennen.
    Als Einstieg empfiehlt sich zunächst ein Match gegen den Computer im ersten oder zweiten Schwierigkeitsgrad, wobei die Stufe "Anfänger" wirklich auf Kindergartenniveau gehalten wurde. Die Schlagsteuerung geht schon nach kurzer Zeit dank enormer Intuitivität leicht von der Hand, wer außerdem schonmal Tennis bei "Wii-Sports" gespielt hat, wird auch hier keine Probleme haben.
    Und wem nun auch die letzte der vier Computerstärken zu schwach ist, der kann im Turnier noch die Stufe "Champion" freispielen, in der neben guten Reaktionen und harten Schlägen auch ein gewisses Verständnis des Tennisprinzips von Nöten ist, um zu gewinnen. Wer nur stumpf drauflosschlägt, kommt hier jedenfalls nicht weiter.
    Im Turniermodus lassen sich außerdem neue Charaktere, Plätze und Minispiele freischalten, wobei es bei den Plätzen neben verschiedenen Themengebieten wie Luigis Mansion oder der Dschungel aus Donkey Kong auch andere Unterschiede gibt, die das Spielgeschehen enorm beeinflussen können.
    Mal tauchen Geister auf, die einen festhalten oder auf Bananenschalen ausrutschen lassen, ein anderes Feld kippt je nach Gewichtsverlagerung.
    Wem das zu hektisch oder unübersichtlich ist, zumal man auf diesen Plätzen kaum ums nachjustieren der automatischen Steuerung herumkommt, kann man jeden Platz auch ganz klassisch spielen, vorausgesetzt man hat den jeweiligen Platz bereits in einem Turnier gespielt.
    Außerdem hat jeder Platz eine bestimmte Härte, die sich auf die Ballgeschwindigkeit und Sprungkraft des Balls auswirkt.
    Neben der Standardvariante und den Spezialplätzen gibt es noch zwei weitere Spielvarianten. Im "Ringeschießen"-Modus bekommt man Punkte für durch schwebende Ringe buchsierte Bälle. Allerdings werden dem Spieler diese Punkte nur im vollem Umfang gutgeschrieben, wenn er auch den eigentlichen Ballwechsel für sich entscheiden kann.
    Im "Item-Wettkampf" spielt man ein ganz normales Tennismatch mit dem einzigen Unterschied, dass es nun Fragezeichenboxen zum einsammeln oder abschießen gibt, welche auch aus Mariokart bekannte Gegenstände enthalten, die einen schneller oder stärker machen, oder den Gegner malträtieren.
    Was das Spiel außerdem von einem normalem Tennisspiel unterscheidet, sind die für jeden Charakter unterschiedlichen Powerschläge. Im Laufe eines Matchs füllt sich bei jedem Spieler eine Poweranzeige auf. Ist diese gefüllt lässt sich je nach Entfernung zum Ball eine offensive oder defensive "Attacke" durchführen. Defensive Powerbälle sind relativ schwach, sie sind allerdings bestens geeignet, um jeden noch so weit entfernten Ball zu erreichen und übers Netz zu schlagen. Je nach Charakter lassen sich diese Schläge grob in drei Kategorien einteilen.
    Erstens: Der Spieler bleibt bei seiner Position und der Ball wird von seinem jetzigen Standort aus der Entfernung zurückgeschlagen, etwa von Wario, der seinen Tennisgreifarm dazu benutzt.
    Zweitens: Der Spieler bleibt bei seiner Position und holt den Ball zu sich, um ihn von seinem Standpunkt aus zu schlagen, wie zum Beispiel Peach, die den Ball mit ihren Verführungskünsten magisch anzieht.
    Drittens: Der Spieler hechtet blitzartig zum Ball, um ihn von dort aus zu schlagen, wie Yoshi, der als Ei zum Ball rollt.
    Offensive Powerbälle sind wesentlich eindrucksvoller und unterscheiden sich meist stark voneinander. Einige dieser Bälle werfen den Gegner zurück, machen ihn kurzzeitig benommen oder entpuppen sich als raffinierter Lob.
    Auch wenn es den Eindruck machen könnte, dass durch diese Aktionen das ohnehin schon turbulente Spiel noch unübersichtlicher und verwirrender wird, sieht es in der Praxis so aus, dass jeder Powerball von einer kurzen Sequenz eingeleitet wird, während der das eigenltiche Spielgeschehen kurz einfriert und der "Attackierte" ein wenig Zeit hat, sich auf den harten Schlag vorzubereiten.
    Wer so gar nichts mit solchem Schnickschnack anfangen kann, schaltet die Powerbälle einfach aus und genießt ein recht gewöhnliches Tennismatch.

  • Mario Power Tennis
    Mario Power Tennis
    Publisher
    Nintendo
    Release
    03.06.2009
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Mario Power Tennis
Mario Power Tennis: Tennis jetzt mit noch mehr Power! - Leser-Test von DarkEnel
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26.04.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/03/7_Mario_Power_Tennis_New_Play_Control_Screenshots__7_.jpg
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